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Augenblicke zwischen Leben und Tod


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 Buch - Vorstellung(en) und Besprechung(en)
Romaschka ( Gast )
Beiträge:

17.10.2005 17:18
Buchtipp: "Paula", Isabel Allende antworten
Klappentext:
Isabel Allende erinnert ihr Leben.
Während sie ein ganzes Jahr am Bett ihrer Tochter Paula verbringt, schreibt sie ihren Lebensroman auf.

Eine heimtückische Krankheit ist bei ihrer erst 28jährigen Tochter im Dezember 1991 zum Ausbruch gekommen, und ein
Behandlungsfehler hat dazu geführt, dass Paula bewusstlos wurde und aus dem Koma nicht mehr erwacht.
Die Mutter kämpft um das Leben ihrer Tochter, sie kann das so jähe Ende eines hoffnungsvollen Lebensplanes nicht akzeptieren.

Durch Paulas Krankheit verändert sich Isabel Allende. Paula wird für sie wichtiger als "mein eigenes Leben und die Summe allen fremden Lebens". Überzeugt, ihrer Tochter helfen zu können, erzählt sie ihr von ihrer Herkunft und den farbigen Gestalten ihrer Familie.
"Hör mir zu, Paula, ich werde dir eine Geschichte erzählen, damit du, wenn du erwachst, nicht gar so verloren bist."

Die Familienlegende ist eng mit der Geschichte Chiles verknüpft...

Das Erstaunlichste: Der Bericht erscheint heiter, immer wieder von Humor geprägt. Isabel Allendes Lebensmut überträgt sich auf das Krankenzimmer - die Verzweiflung findet außerhalb statt.

Es ist ein sehr bewegtes Leben, das die Autorin ihrer Tochter und damit dem Leser schildert. Mit Phantasie und einer Entschlossenheit, aus der ihre Erfahrung und Lebensklugheit sprechen, meistert sie die Wechselfälle des Lebens. Wir erfahren, aus welch abenteuerlichem Lebensstoff das Erzählen Allendes vom "Geisterhaus" bis zum "Unendlichen Plan" (Anmerkung: weitere Buchtitel) gewonnen wurde, von den letzten Stunden Salvador Allendes und von der prägenden Begegnung mit Pablo Neruda.

Ihr Lebensberichtist die Geschichte von einer ganzen Kette besonderer Frauen, vom Leiden und Lieben in oftmals schwieriger Zeit, die Autobiografie einer temperamentvollen Frau. Für Isabel Allende bedeutet das Schreiben dieses Lebensromans Prüfung und Tröstung, dem Leser gibt sie damit Zuversicht und Lebensmut.

Isabel Allende lebt heute in Kalifornien.

- Ende Klappentext -

Romaschkas Zusatz:

Ihr Lieben,
ich möchte euch dieses Buch empfehlen, weil es mich auf ganz besondere Weise sehr berührt hat.


Kranken- und Sterbebegleitung in Romanform, verbunden mit der Autobiografie und politischem Wissen über die Ereignisse in Chile in den 70er Jahren - eine wirklich meisterliche Verbindung von so vielem in einem Buch, das spannend bis zum Ende bleibt.

liebe Grüße von Romaschka (einer ehemaligen Schülerin einer "Dr. Salvador Allende"-Schule ) :)

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