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Augenblicke zwischen Leben und Tod


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 Esoterisches zu Sterben, Tod und Trauer
Jana78 ( Gast )
Beiträge:

14.10.2005 10:30
Gedanken zum Freitod antworten
Suizid - ein Thema, über das in unserer Gesellschaft immer noch nicht gerne gesprochen wird.


Die Gründe für das Aussparen dieses Themas sind vielfältig. An erster Stelle steht da wohl die Angst vor dem Tod allgemein. Auch haben die christlichen Religionen mit dazu beigetragen, dass der Tod mit Angst behaftet wurde. Immerhin ist nach christlichem Verständnis das Sterben die entscheidende Schnittstelle - eben ob mich die ewige Verdammnis oder das Himmelreich erwartet. Selbst die Art und Weise, wie ich sterbe, spielt für christliche Religionen eine entscheidende Rolle. Der Suizid führt nach christlicher Auffassung unweigerlich in die Verdammnis, da man ja weder eine Beichte noch die Absolution erhalten konnte (kath. Kirche).


Ich möchte betonen, dass diese Einstellung nur durch die Kirche, jedoch nicht durch die Bibel bekundet wird. Es stellt sich die Frage, wohin die Seele eines Menschen gemäß der überalterten kirchlichen Einstellung hinzugerechnet werden könnte, welche beispielsweise bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückte und ebenso weder Absolution noch Beichte erhalten konnte ?! Heute hat die Kirche gottlob nicht mehr den Einfluss wie im Mittelalter. Die Angst wurde aber über die Generationen weitergegeben.


Ich weise nochmalig darauf hin, dass es "Himmel" und "Hölle", wie es die Kirche zu lehren versucht (noch) nicht gibt. Wenn wir die letzte Offenbarung des Johannes genauer betrachten, stellen wird fest, dass das "Gericht über alle Toten", wie es nach dem Glauben der katholischen Kirche gelehrt wird, erst nach dem Eintreffen der Apokalypse abgehalten werden wird.


Ich persönlich fand in der Bibel keine einzige Stelle, wo von einer Verdammnis der Seele eines Selbstmörders gesprochen wird. Und warum wohl sollte ein Sünder im "Himmelreich" aufgenommen werden, nicht jedoch einer, der, aus welchen Gründen auch immer den Weg des Freitodes gewählt hat. Würde dies nicht einen erheblichen Widerspruch erzeugen?


Aus parapsychologischer Sicht sowie zufolge Kontaktaufnahmen mit den Jenseitigen erhärtet sich der Verdacht, dass Menschen, welche über sich selbst Gericht gehalten haben nach dem Hinüberschweben ins Jenseits gegenüber einem nicht durch einen Suizid Verstorbenen verstärkt Leid zu ertragen haben. Dem kann ich nur zum Teil zustimmen. Das Leiden dieser Seelen ist unterschiedlich und hängt von der einzelnen Seele ab. Es hat nichts mit Strafe oder dem jüngstem Gericht zu tun, sondern es ist eine Mischung aus den Gefühlen, die diese Menschen ursprünglich in den Tod getrieben haben, verbunden mit den Schuldgefühlen, wenn sie sehen, wie ihre Angehörigen leiden und sich oft mit der Frage nach dem "Warum" abquälen. Jeder Fall ist anders, jeder Mensch ist anders, demnach auch jede Seele, und manche Seelen leiden mehr, andere wiederum kaum. Wenn sie leiden, so sind es meist quälende Selbstvorwürfe, der Schmerz der Angehörigen, den sie fühlen können, und oft auch Verwirrung und Verbohrtheit. Ihre innere Verfassung erzeugt ihre äußere Umgebung. Eine ausgeglichene Seele lebt drüben in einer freundlichen, warmen Umgebung, eine Unglückliche lebt meist in düsteren, kalten Räumen, und gelegentlich auch in Finsternis.


Dieses mehr oder minder verstärkte Leid konnte dank geeigneter Kontaktpersonen (Medien) nach "Drüben" schon mehrfach gelindert oder gar beseitigt werden. Des weiteren stellt sich hier die Frage, wie lange eine solche Seele zu leiden hat. Hier muss man erwähnen, das Jenseits nicht gleich Jenseits ist. Das Jenseits unterteilt sich in einen erdnahen Bereich, einen Astralbereich und einen Lichtbereich.


Peter H. Kirchner, welcher auch intensiv mit Medien zusammenarbeitet erklärt: "Das Zeitgefühl im Jenseits hängt von der Ebene ab, auf der sich die Seelen befinden. Im erdnahen Bereich empfinden sie unsere Zeit. Auch in den Astralebenen haben sie noch ein irdisches Zeitgefühl, während in den Lichtebenen ein Zeitgefühl nicht mehr existiert. So empfinden die Seelen ihr Leiden zeitlich, das Glücksgefühl in den höheren Regionen (Lichtebene) ist jedoch zeitlos.


Jede Seele bekommt drüben Hilfe, was nicht heißt, dass auch jede Seele diese annimmt! So gibt es auch Seelen, die keine Hilfe an sich ran ließen. Die Dauer dieses Leidens hängt vom seelischen Reifeprozess der einzelnen Seele ab. Manche können sich schnell öffnen, erhielten Verzeihung von ihren Lieben hier, und konnten sich selbst verzeihen, andere wieder sind "stur" . Somit kann dieses Leiden von wenigen Wochen bis zu Jahrzehnten und Jahrhunderten dauern, bis sich eben eine sehr "verbockte" Seele öffnet und einen seelischen Reifungsprozess durchmacht.


Dank der Einsätze von Medien kann diese Zeit meist beschleunigt werden. Dafür ist aber nicht jedes Medium geeignet. Es gibt leider nur wenige Medien, die der Seele zuliebe in den erdnahen Bereich (Geistergürtel) gehen, um die Seele von dort heraus in das Licht führen". Meist ist jedoch ein Medium gar nicht von Nöten. Wichtig ist, die Seele des Verstorbenen nicht zu blockieren oder zurück zu halten. Natürlich ist es immer eine Tragödie, wenn man einen geliebten Menschen verliert. Klammert man sich jedoch zu sehr an ihn, so leidet dieser mit und kann daher auch den erdnahen Bereich nicht verlassen, da er ja versucht, den oder die Hinterbliebenen zu trösten und mit zu teilen, dass man nicht zu trauern braucht, da man ja, wo man jetzt verweilt, glücklich ist.


Leider sind die meisten Menschen gefühlsmäßig zu sehr abgestumpft, um diese Nachricht zu verstehen. Die Sensitivität der Großteil der Bevölkerung fiel dem Fortschritt und der Technik zum Opfer. Natürlich ist ein gewisses Quantum an Trauer angebracht, doch so absurd es auch klingen mag: Zu viel Trauer schadet dem Verstorbenen. Die Seele wird erst dann in das Licht gehen, wenn sie erkennt, dass ihre Botschaft angekommen ist oder aber die "normale" Trauer abklingt. Erst dann wandert sie in die höheren Regionen bis in die Lichtebene. Im ersten Moment stellt sich hier die Frage: "Wenn die Seele in höhere Regionen wandert, dann ist sie doch nicht mehr in meiner Nähe?! Dem ist aber nicht so; Seelen helfen und beschützen auch ihre Lieben, jedoch nur Seelen, denen es drüben gut geht und die meist schon in den Lichtebenen sind. Die Seelen in den Astralebenen sind gewöhnlich noch zu sehr mit sich selbst beschäftigt.


Je öfter sich die Zurückgebliebenen die Frage stellen, was man hätte anders machen können, um den Selbstmord zu verhindern, desto mehr wird die Seele des Verstorbenen an uns gebunden. Die Frage nach dem Warum wird beim Freitod immer aufkommen. Doch je länger die Trauernden leiden und nach Antworten suchen, desto mehr leidet die Seele des Vorausgegangenen.

Doch denken sie einmal zurück: Hatten sie vielleicht einmal ein das Gefühl der Anwesenheit einer Person, obwohl sie allein im Zimmer waren; ein leichter Luftzug oder eine unbegründbare plötzlich auftretende Gänsehaut? Es gibt viele Arten, wie uns die Verstorbenen erkennen lassen wollen, dass sie leben...

Quelle: http://www.members.aon.at
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Das Leiden der Seelen, welche durch Suizid gegangen von der Erde gegangen sind, ist unterschiedlich und haengt von der einzelnen Seele ab. Es hat nichts mit Strafe oder dem Juengstem Gericht zu tun, sondern es ist eine Mischung aus den Gefuehlen, die diese Menschen urspruenglich in den Tod getrieben haben, verbunden mit den Schuldgefuehlen, wenn sie sehen, wie ihre Angehoerigen leiden und sich oft mit der Frage nach dem 'Warum' abquaelen. Jeder Fall ist anders, jeder Mensch ist anders, demnach auch jede Seele, und manche Seelen leiden schrecklich, andere wiederum kaum.

Wenn sie leiden, so sind es meist quaelende Selbstvorwuerfe, der Schmerz der Angehoerigen, den sie fuehlen koennen, und oft auch Verwirrung und Verbohrtheit. Ihre innere Verfassung erzeugt ihre aeussere Umgebung. Eine ausgeglichene Seele lebt drueben in einer freundlichen, warmen Umgebung, eine unglueckliche lebt meist in duesteren, kalten Raumen, und gelegentlich auch in voelliger Finsternis.

Seelen haben oft ein grosses Beduerfnis an einem Kontakt, hauptsaechlich um ihren Lieben eine Nachricht zukommen zu lassen, noch etwas unausgesprochenes zu sagen, um Verzeihung zu bitten, o.ä. Oft versuchen die Seelen den Hinterbliebenen etwas im Traum zu sagen, was diese - trotz vieler Versuche - nicht verstehen oder nicht fuehlen konnten. Aber regelmaessige Kontaktaufnahmen sind von den Seelen gewoehnlich nicht erwuenscht.

Das Zeitgefuehl im Jenseits haengt von der Ebene ab, auf der sich die Seelen befinden. Im erdnahen Bereich empfinden sie unsere Zeit. Auch in den Astralebenen haben sie noch ein irdisches Zeitgefuehl, waehrend in den Lichtebenen ein Zeitgefuehl nicht mehr existiert. So enfinden die Seelen ihr Leiden zeitlich, aber ihr Gluecksgefuehl in den hoeheren Regionen ist zeitlos.

Jede Seele bekommt drueben Hilfe, was nicht heisst, dass auch jede Seele diese annimmt! Die Dauer dieses Leidens haengt vom seelischen Reifeprozess der einzelnen Seele ab. Manche koennen sich schnell oeffnen, erhielten Verzeihung von ihren Lieben hier, und konnten sich selbst verzeihen, andere wieder sind stur und verbockt! Und somit kann dieses Leiden von wenigen Wochen bis zu Jahrzehnten und Jahrhunderten dauern, bis sich eben eine sehr verbockte Seele oeffnet und einen seelischen Reifungsprozess durchmacht.

Unser Leben kann von den Seelen drueben sehr wohl beeinflusst werden. Am haeufigsten kommt es vor, dass die nahestehendsten Hinterbliebenen das Leiden der Seele fuehlen koennen. Es sind Hilferufe von drueben, die meist nur nicht verstanden werden. Viele Angehoerige koennen zwischen "normaler" Trauer und "abnormaler" Trauer nicht unterscheiden. Aber was ist schon "normal"!? Will aber der Schmerz des Hinterbliebenen einfach nicht nachlassen, so ist es sinnvoll, bei der Seele nachschauen zu lassen. Seelen helfen und beschuetzen aber auch ihre Lieben, jedoch nur Seelen, denen es drueben gut geht und die meist schon in den Lichtebenen sind. Die Seelen in den Astralebenen sind gewoehnlich noch zu sehr mit sich selbst beschaeftigt.

Wenn nach dem Tod eines Menschen das Leben eines Angehoerigen eher negativ verlaeuft, so liegt das vermutlich eher am Angehoerigen, an moeglichen Depressionen, der Verarbeitung des Verlustes, und oft einer aus dem Verlust resultierenden, negativen Lebenseinstellung.

Quelle: http://www.jenseits-de.com

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