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Augenblicke zwischen Leben und Tod


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Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 3.771 mal aufgerufen
 Esoterisches zu Sterben, Tod und Trauer
Jana78 ( Gast )
Beiträge:

13.10.2005 14:27
Kontakt mit Verstorbenen? antworten

Wie sagen uns Verstorbene, dass es sie noch "da" sind, dass es ihnen gut geht und sie an uns denken? Hier kommen ein paar Gedanken dazu:

Die Kontaktaufnahmen von drueben finden auf verschiedene Weisen und abhaengig vom Aufenthaltsort der Seele statt.

- Manche Seelen halten nach ihrem Tod sich noch einige Tage unter uns hier auf der Erde auf. Die trauernden Angehoerigen koennen sie fuehlen, meinen aber meist, dass es sich um Hirngespinnste und Einbildungen handelt! Sie empfinden eine Art Beruehrung, oft einen Luftzug trotz geschlossener Fenster und Tueren, eine "statische Aufladung", die ihnen die (Arm) Haare zu Berge stehen laesst, oder das Gefuehl der Anwesenheit. Da wir Menschen aber so schwer ueber unseren irdischen Horizont schauen koennen, koennen wir einfach nicht begreifen, dass die Beruehrung, die wir eben spuerten, von dem "Menschen" sein soll, den wir eben begraben haben! Wir haben aber nur die irdische Huelle begraben, die Seele selbst, d.h., der Astralkoerper aber lebt ja weiter und haelt sich auch oft noch unter uns auf!

- Auch Seelen in den Astral- und Lichtebenen melden sich gelegentlich, oft durch kleine Zeichen, und sie sind dabei stets bedacht, uns nicht zu erschrecken. Sie wollen nicht geistern und uns auch keine Angst einjagen! Vielmehr sind es Bilder, die schraeg haengen, Figuren oder Bilderrahmen im Regal, die ploetzlich "wandern" oder umgedreht dastehen, ein Radio, der ploetzlich von alleine laut wird, ein Schatten, den man an der Wand erkennen kann, oder wie schon gehabt, ein Zupfen im Haar. Sehr oft haben Angehoerige aber auch luzide Traeume, in denen sie Botschaften von ihren Lieben erhalten. Der Hinterbliebene bemerkt diese Kontaktaufnahme fast immer, und fast immer denkt er, dass er irgendwie "spinnen" MUSS, weil er einfach nicht die Verbindung zwischen den Welten herstellen kann!

- Seelen in Not melden sich oft dadurch, dass sie um Hilfe rufen. Der Angehoerige fuehlt dann oft eine sehr starke innere Unruhe, oder einen Schmerz, der nicht weg geht, nicht besser wird, und der, anstatt mit der Zeit abzuklingen, oft schlimmer wird.

Eine Seele geht nicht sofort in ihre "Hoelle". Sie braucht dazu mindestens einige Tage, meist sogar Wochen. Und dort angekommen ist sie zuerst schockiert, bis sie dann Hilferufe aussendet. Ein nicht nachlassender Schmerz sollte deshalb immer ein Grund dafuer sein, sich mit der Seele "in Verbindung" zu setzen.

Dieses sich mit der Seele in Verbindung setzen muss nicht durch ein Medium sein, es reicht bei sensitiv veranlagten Menschen schon, sich auf die Seele zu konzentrieren und dann in sich hinein zu fuehlen. Fuehlt der Angehoerige Waerme und ein Gefuehl der inneren Ruhe, so geht es der Seele gut. Fuehlt er ein Froesteln, Unruhe und Schmerz, so geht es ihr moeglicherweise nicht gut. Fuehlt er nichts, ist er entweder nicht sensitiv genug, oder die Seele ist beschaeftigt oder gar im Heilschlaf. Manche Seelen verbringen Monate nach ihrem "Umzug" in den Sanatorien der Astralebenen. Dort sind sie ruhig gestellt, in einer Art Koma, und sie verarbeiten so ihre Traumata. Der Angehoerige empfindet dabei entweder eine Unruhe, oder oft einfach garnichts.

Mit den Jahren, wenn sich eine Seele hoeher und hoeher entwickelt hat, wird auch die Verbindung zur Seele schwaecher, nicht weil sie dann nicht mehr an uns denken, sondern weil sich dann ihre Frequenz so sehr von unserer unterscheidet, dass der normale Mensch sie nicht mehr fuehlen kann.

Quelle: http://www.jenseits-de.com

ingoborm Offline

Webmaster und Administration Technik

Beiträge: 937

09.12.2005 16:13
#2 RE: Kontakt mit Verstorbenen? antworten
Ein Bericht von ascona_1 zu diesem Artikel:

Der Bericht über Kontakte mit Verstorbenen ist sehr interessant, zumal ich selber Kontakt zu meiner im Februar verstorbenen Mama habe. Jetzt nicht mehr ganz so intensiv wie zu Anfang, aber der Kontakt ist immer noch da.

Ich möchte dazu etwas erzählen, muss aber etwas weiter ausholen.
Zu meinem Eltern hatte ich nie einen sonderlich guten Draht, weil ich in ihren Augen immer das kleine Mädchen geblieben bin, das man immer lenken und führen muss. Entscheidungen meinerseits, egal, ob als Kind, als Teenager oder als Erwachsene wurden immer kritisiert und hinterfragt.

Als ich mit 18 Jahren geheiratet habe, war das eine Flucht aus dem Elternhaus, denn ich wollte endlich ich selber sein dürfen. Aber mein Selbstwertgefühl war so unterentwickelt, dass mein Mann leichtes Spiel hatte, mich ebenso an der langen Leine zu führen und fand dabei auch noch die Unterstützung meiner Eltern. So zog ich mich immer mehr in mich zurück und funktionierte eigentlich nur, damit niemand die Möglichkeit hatte, Kritik zu üben. Nach fast 20 Jahren Ehe habe ich mich scheiden lassen, was ich allerdings nicht ohne die Hilfe meiner Schwester und meiner Eltern geschafft hätte, denn sie sahen schließlich doch, dass ich nur noch wie eine Maschine das tat, was man von mir verlangte und erwartete. Erst nach der Trennung und Scheidung habe ich mich zu einem selbstständig denkenden und handelnden Menschen entwickelt.

Nach der Scheidung kam auch der Kontakt zu meinen Eltern und er wurde sehr innig, besonders zu meiner Mama. Mit ihr konnte ich über vieles sprechen, worüber mein Papa nur lächerliche Worte fand. So hatte ich einmal zu meinem Papa geäußert, dass ich glaubte, dass Gott mir durch die Geburt meines dritten Kindes, zu dem Zeitpunkt war meine Ehe eigentlich schon kaum mehr als solche zu bezeichnen, zeigen wollte, dass mein Mann und ich doch zusammen gehören, trotz aller Wirren und Schwierigkeiten. Mein Papa hat darüber nur gelacht und gemeint.... ach, wofür der Liebe Gott doch alles hinhalten muss..... Das hat mir damals sehr weh getan, weil ich schon seit meiner Kinderzeit sehr an Gott geglaubt habe, obwohl das nicht von meinen Eltern gefördert wurde, es war einfach da. Und dieses negative Erlebnis hat dazu geführt, dass ich mich bis heute scheue, über meinen Glauben offen zu sprechen, aus Angst, ich werde ausgelacht.

Nach meiner Scheidung habe ich mich an meine Mama gerichtet, sie hatte auch einen starken Glauben. Die seligen Schwester Blandine, wir haben immer scherzhaft gesagt, Mamas Blandinchen, zu ihr hatte Mama einen besonderen Draht und so wie ich zu Gott bete, hat sie ihr Blandinchen „angerufen“ und ich denke, auch Antworten bekommen.

Nun muss ich einen Sprung machen: Während meiner Chemotherapie hat meine Tochter sich sehr um mich gekümmert, zu sehr, denn sie ist in die Rolle meiner Eltern geschlüpft und hat mich ebenso „unterdrückt“, wie früher meine Eltern. Als es mir dann ganz langsam besser ging und ich anfing, mich gegen ihre Entscheidungen zu wehren, zog sie von einem auf den anderen Tag aus und wieder zu meinen Eltern, von denen sie großgezogen wurde. Seit diesem Zeitpunkt hatte ich lange Zeit weder zu meinen Eltern noch zu meiner Tochter Kontakt und so erfuhr ich auch erst sehr viel später, dass meine Mama zwischenzeitlich einige Schlaganfälle hatte und im Koma gelegen hat und dass sie nun ein Pflegefall war. Mein Mann und ich sind dann zu ihr gefahren und es hat mir das Herz gebrochen, meine immer aktive Mama so hilflos daliegen zu sehen. Ich habe meine Hilfe angeboten, die aber von meiner Familie abgelehnt wurde.

Im Februar kam der Anruf, dass Mama verstorben sei und das war dann für lange Zeit der einzige Kontakt zu meiner Familie. Ich habe nicht einmal erfahren, wann die Trauerfeier stattfinden sollte. Ich habe mir lange Zeit Selbstvorwürfe gemacht, weil ich vielleicht mehr hätte tun können, aber meine Familie hat mich nicht an sich heran gelassen und ich bin nicht der Mensch, der mit Fäusten seinen Willen durchsetzt. Sehr geholfen hat mir damals der Kontakt zu einem Forum http://www.jenseitsmedium.de, das von Hans-Jürgen E. Sackmann und Uta Hierke - Sackmann, einem Jenseitsmedium, geleitet wurde. Die beiden haben auch ein Buch geschrieben, Weisheiten eines Schutzengels: Anleitungen zum Glücklichsein. Es ist eine Art Interview mit einem Jenseitswesen und deckt sich in vielem, was ich schon länger vermutet habe.

Ich hatte damals im Internet nach Informationen gesucht, weil ich kurz nach dem Tod zu meiner Mama einen sehr intensiven Kontakt hatte, ich spürte ihre Gegenwart sehr intensiv. Aber nach einigen Tagen merkte ich, wie der Kontakt nachließ und plötzlich ganz weg war. Ich habe an Frau Sackmann geschrieben und sie sagte mir, dass sei für mich zwar schmerzlich, aber für meine Mama sehr gut, denn nun habe sie ihren Weg ins Jenseits angetreten. Als ich ihre Gegenwart noch so stark spürte, war Mama noch in Erdnähe und das würde ihr nicht gut tun. Auch sagte Frau Sackmann mir, ich möchte bitte in den kommenden Monaten nicht versuchen, Kontakt aufzunehmen, die Verstorbenen müssen erst einmal zur Ruhe kommen, wie nach einer langen Reise. Erst nach etwa einem halben Jahr sollte eine Kontaktaufnahme wieder erfolgen.
Als das Verhältnis zu meinen Eltern in einem positiven Stadium war, hatte ich einmal ein Gespräch mit Mama über das, was nach dem Sterben ist. Und sie sagte mir, Kind, wenn es mir möglich ist, dann werde ich Euch weiter von „drüben“ zur Seite stehen. Und sie hat ihr Versprechen gehalten.

Mein Mann war sechs Jahre arbeitslos und es schien aussichtslos, dass er eine Arbeit findet. Ich habe immer im Internet nach freien Stellen geschaut. Mein Mann hat das Handicap, er ist von Beruf Maler und Lackierer, darf den Beruf aber aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben.
Eines Abends fiel mir aber eine Stellenanzeige ins Auge, wo ein Maler und Lackierer gesucht wurde. Ich habe das ignoriert, weil ich ja wusste, dass das für meinen Mann nicht in Frage kam. Aber immer wieder „stolperte“ ich regelrecht über diese Anzeige und ohne dass mein Mann das wusste, sagte er zu mir, er würde auch wieder als Maler arbeiten, nur damit er wieder Geld verdient. OK, dachte ich, schreibst Du eine Bewerbung dahin und schon zwei Tage später kam ein Anruf, mein Mann möchte sich dort vorstellen. Wir sind dann gemeinsam hingefahren, ich bin im Auto sitzen geblieben, aber ganz wohl war mir nicht bei der Sache, denn die Gesundheit meines Mannes ist mir wichtiger wie Geld. Und plötzlich hatte ich das starke Gefühl, dass meine Mama neben mir stand und sagte: Kind, es wird alles gut, hab keine Angst. Und als mein Mann zum Auto kam, sagte er, ich habe die Stelle, aber weil ich so lange auf dem Bau gearbeitet habe, setzen die mich im Bau wieder ein.

Seit diesem Tag geht es mit uns stetig aufwärts, finanziell und auch sonst. Und ich bin überzeugt, es war nicht nur ein Gefühl, sondern Mama hat uns wirklich zur Seite gestanden.
Eine weitere Begebenheit möchte ich hier auch noch kurz erzählen. Papa erzählte mir vor kurzem, dass Mama ihm gesagt habe, sie mache sich Sorgen, was aus ihm wird, wenn sie nicht mehr da ist und für ihn sorgen kann. Sie sagte, sie würde sich wünschen, dass Papa wieder heiratet, damit sie ihn versorgt wisse. Auch machte sie Vorschläge, wer denn für ihn als Frau in Frage käme, aber Papa hatte an keiner der Frauen Interesse. Aber in der Nachbarschaft gab es eine „junge“ Frau, etwa in meinem Alter. Ich kannte sie nur von der Stimme her, denn ich habe sie einmal in Kirche singen hören. Und an dieser Frau hatte mein Papa Spaß, wie man so sagt. Aber Mama meinte, die interessiert sich doch nur für die Kirche (die junge Frau war einmal Ordensschwester, ist aber aus der Ordensgemeinschaft ausgetreten) und für ihren Beruf (Krankenschwester), die hat doch noch nie einen Mann gehabt.

Nun, diese Krankenschwester hat meinem Papa in den letzten Wochen bei der Pflege von Mama geholfen und die beiden sind sich näher gekommen und haben inzwischen auch geheiratet. Sie ist eine ganz liebe Frau und beide lieben sich wirklich, das sieht und spürt man. Auch hier bin ich überzeugt, dass Mama die beiden zusammen geführt hat.
Das alles kann kein Zufall sein und für mich ist klar, es gibt ein Jenseits und ein weiterleben nach dem irdischen Tod. Und vielleicht hilft es dem einen oder anderen, sich bewusst zu machen, dass solche Erfahrungen, die er selber schon einmal hatte, durchaus real sind. Leider neigen viele Menschen ja dazu, nichts zu glauben, was man nicht sehen oder anfassen kann.
Liz

P.S.: Ich habe diesen Bericht hier mal aufgenommen. Es bleibt aber in der Regel dabei, das im Informationsportal nur im Internet recherchierte Artikel von den Artikel-Betreuern eingestellt werden.
Sollten sie zu einem Artikel, ein Bericht in Form eines Artikels schreiben wollen, dann schicken Sie ihn mir per PM und bei Gefallen bzw. wenn es passt, wird es gegebenfalls eingetragen.
Dafür besteht aber keine Garantie!

Silke77 Offline



Beiträge: 9

16.01.2006 21:13
#3 RE: Kontakt mit Verstorbenen? antworten
Hallo

Ähnliche Erfahrungen habe ich nach dem Tod von meiner oma gemacht, wie sie beschrieben wurden.
Irgendwann war ich echt traurig und ich bin zum Friedhof gefahren. So stand ich dort und es wurde mir unheimlich warm, es kribbelte am Körper und mir war einfach als wenn jemand mich mit Liebe umhüllt und meinen Kopf streichelt, mich tröstet
Ich bin sehr realistisch und ich habe das in dem Sinne auch nur einmal gehabt und Einbildung kann es nicht gewesen sein.

Es sind oft Kleinigkeiten, aber sie zeigen dass wir geliebt werden und dass es immer eine Hife gibt.
Meine Oma erzählte mir bei Lebzeiten, dass sie nach dem Krieg nichts hatten.
Sie berichtete dass sie nachts plötzlich erwachte , die augen aber nicht öffnen konnte und auch nicht reden konnte. Ein Licht konnte sie wahrnehmen und eine Stimme die sagte : Es wird bald besser. Und es war dann auch so.
Das nur noch so am Rande erwähnt.
Einen lieben Gruß von Silke

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