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Beobachtung aus PflegeWiki, der freien Wissensdatenbank Beobachtung Begriffsbestimmung Unter der wissenschaftliche Beobachtung versteht man die direkte Beobachtung menschlicher Handlungen, sprachlicher Äußerungen, nonverbaler Reaktionen (Mimik, Gestik, Körpersprache) und anderer sozialer Merkmale (Kleidung, Symbole und Gebräuche) verstanden. Beobachtung in der Pflege bedeutet eine gezielte Aufnahme von Informationen. Anhand der dieses Vorgehens lassen sich Rückschlüsse ziehen die zu adäquatem Handeln führen. Bobachtung kann folgende Zwecke erfüllen: Abschätzen von Bedürfnissen und Veränderungen im Zustand des Klienten Hilfe zur Diagnosestellung und anschließender Therapie sowie zur Pflegeplanung. Beobachtung unterliegt persönlichen Einflußfaktoren, ebenso verschiedensten Umwelteinflüssen. Damit Beobachtung aus pflegerischer Sicht objektiven Kriterien genügt müssen folgende Punkte beachtet werden: * Beobachtung muss objektiv dokumentiert werden * Situationen sammeln, die mit dem kritischen (beobachteten) Verhalten in Zusammenhang stehen * Verhalten der Kontaktpersonen sollte einbezogen werden Vorteile der Beobachtung gegenüber einer Befragung (Anamnese) * Keine Dikrepanz zwischen kommunizierten (in der Befragung berichteten) und tatsächlichem Verhalten * Prozesse können nur beobachtet werden, Befragungen können Veränderungen nicht direkt erfassen * Beobachtung auch bei Patienten die nicht verbal kommunizieren können Formen der Beobachtung Freie unsystematische Beobachtung: ungeplant, ungerichtet, subjektiv, ergebnisoffen, situationsbedingt, dient der Gewinnung eines Gesamteindruckes, kann zur Problemlösung führen, trägt zur Hypothesenbildung bei Teilnehmende Beobachtung: Beobachter ist in das Geschehen involviert; oberflächliche Form der Beobachtung, da teilweise Selbstbeobachtung Systematische Beobachtung: dient der Reduzierung der Subjektivität, gezielt, geplant. Gütekriterien: Objektivität, Validität (Beobachtung bleibt beim Thema), Reliabilität (Zuverlässigkeit - mehrere Beobachter kommen zu ein und demselbem Ergebnis) Kriterienorientierte Beobachtung: Orientierung an festgelegten Beobachtungskriterien, Formulierung der Beobachtungskriterien entweder standardisiert oder selbstformuliert. Z.B. stations- oder Krankenhausinterne Standardisierung der Wortwahl (Einschränkung von Interpretationsspiellräumen), gewisse Kontinuität als Vorraussetzung, Kontrollpersonen sollen Beoabchtungen wiederholen Selbstbeobachtung: Hilfe zur Objektivierung von Motiven, Gefühlen und Stimmungen, somit lassen sich Erlebnisse erfassen, Beobachter und Ziel sind identisch Fremdbeobachtung: Beobachter ist vom Ziel getrennt, Beobachtung von Mimik, Gestik, Sozial- und Sprachverhalten. Feldforschung vs Laboruntersuchung: Beobachtung einer natürlichen oder künstlichen Situation Beobachtungsschema Entspricht dem Fragebogen bei einer Befragung, enthält Anweisungen, wie und was zu beobachten ist und was zu dokumentieren ist. Das Ausmaß richtet sich nach der Präzision der Fragestellung. Das Schema kann beinhalten, Situationen, Handlungen, Interaktionen, auf die geachtet werden soll.
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