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SchwesternhelferIn aus PflegeWiki, der freien Wissensdatenbank Verschiedene Verbände, seit Jahren die DRK-Kreisgeschäftsstellen und Malteser e. V., bieten einen Ausbildung genannten Lehrgang an, der mit einer verbandsinternen Prüfung zur Schwesternhelferin/-er beendet wird. Die Schwesternhelferinnen-Lehrgänge bestehen im Prinzip aus zwei Teilen. Mehrere Wochen Unterricht (Stundenumfang ca. 80-150) und begleitend oder danach einem Praktikum, meistens in einem Krankenhaus.
Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt in der Vermittlung von praktischen Fertigkeiten. Verbände, Erste Hilfe, Lagerung im Krankenbett, Essen Reichen u. ä. Von den 120 Stunden des Lehrgangs werden 55 Stunden im Lehrsaal praktisch geübt. Nach dem Lehrgang absolvieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beispielsweise ein 14-tägiges Pflegepraktikum, um die erlernten Handgriffe in der Praxis zu festigen. Eine frühere berufliche Tätigkeit in der Pflege kann z. T. hierauf angerechnet werden. Das Pflegepraktikum wählen die Teilnehmenden nicht überall selbst. Es dient zum Teil der Finanzierung des Kurses. Die Prüfungen werden sehr unterschiedlich gehandhabt. Zum Teil sind Lehrgangsgebühren um 300.-- € (Euro) zu bezahlen. Ein Anspruch auf eine bestimmte berufliche Tätigkeit entsteht damit nicht. Die Kataloge von Beruf- und Ausbildungsbezeichnungen bei der Bundesagentur für Arbeit nennen als Tätigkeitsschlüssel für die Meldungen zur Sozialversicherung (Ausgeübte Tätigkeit) die Nr.: 854 Entgegen den gelegentlichen Behauptungen sind diese Lehrgänge SchwesternhelferIn / Pflegediensthelfer keine "Basisqualifikation" in der Pflege oder für die Pflegeberufe. Er bietet nämlich kein ideales Sprungbrett in die Berufswelt der Pflege und Medizin, weil die damit verbundenen Hilfstätigkeiten kaum Einblick in die angestrebten Berufe erlauben. Vielmehr gewinnen manche Verbände dadurch Nachwuchs speziell für ihre Verbandstätigkeit oder um für Fördermittel der Bundesregierung den Nachweis zu erbringen, dass sie im Bereich der Katastrophenvorsorge aktiv sind. Diese Fördermittel sind evtl. für den Verband existenzsichernd. Von daher ließe sich daraus vielleicht eine gemeinnützige Wirkung der Kurse herleiten.
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