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Versorgung eines Verstorbenen aus PflegeWiki, der freien Wissensdatenbank Was ist zu tun, wenn ein Bewohner tot aufgefunden wird ? * Vitalzeichenkontrollen (RR, Puls, Atmung) * Arzt informieren (je nach Absprache und Zeit Hausarzt oder Notdienstzentrale) * Angehörige informieren (nach Absprache auch nachts) * Papiere für Arzt vorbereiten (Personalausweis, KVK, Dokumentation) * Im Zimmer für Ordnung sorgen, Sitzmöglichkeiten schaffen * hierbei religiöse Bedürfnisse beachten (Kreuz aufstellen, Kerze, Blumen) * Pflegehilfsmittel (T-Stuhl, Sondenkostpumpe/ständer, Absauggerät usw) aus dem Zimmer entfernen * abwarten, bis der Arzt den Tod bescheinigt hat (Totenschein). Vorher dürfen keine weiteren Maßnahmen durchgeführt werden (wie z.B. letzte Waschung, benachrichtigen des Bestatters) * benachrichtigen des Bestatters (am nächsten Morgen bei Todesfall in der Nacht) * entfernen von überflüssigen pflegerischen Hilfsmitteln (z.B. Pflaster, Venenzugängen, DKs, Überleitsysteme, Hörgerät) Hierzu gehören nicht: operativ angelegte Hilfsmittel (z.B. suprapubischer Katheter oder PEG) * letzte Waschung des Leichnams (Angehörigen die Wahl lassen, ob sie dabei sein möchten oder nicht). o Zahnprothese einsetzen, geschlossenes System anlegen o Kleidung nach Wünschen und Gewohnheiten des Menschen wählen. o Gebete sprechen (z.B. „Vater Unser“ (je nach Glaube des Bewohner) * Begleitung der Angehörigen (Gespräche ermöglichen, beruhigende Atmosphäre schaffen, das Abschiednehmen ermöglichen) * dem Bestatter bei Abholung den Totenschein, Personalausweis und Versicherungskarte aushändigen;
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