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Weaning aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Als Weaning (englisch to wean = "abstillen") bezeichnet man die Phase der Entwöhnung eines beatmeten Patienten vom Beatmungsgerät, also einer maschinellen Atemunterstützung, die zumeist im Rahmen der Intensivmedizin auf einer Intensivstation stattfindet. Weaningprozess Der Weaningprozess nimmt kurze Zeit in Anspruch, wenn die Beatmungsdauer kurz war und sich die Lungenfunktion nicht wesentlich änderte. Dies ist bei Operationen der Fall. Es wurde eine Narkose durchgeführt, der Beatmungspatient benötigte nur für ca. 30 Minuten bis wenige Stunden Atemunterstützung, was abhängig vom jeweiligen Eingriff ist. Nach der Operation wird der Patient im Operationssaal oder im Aufwachraum durch fachkundiges Pflegepersonal betreut, bis er die volle Atemkontrolle und Wachheit zurückerlangt hat. Die Extubation, also das Entfernen des Endotrachealtubus', verläuft dann meist ohne Schwierigkeiten. Bei etwas längerer Beatmungsdauer (1 bis 3 Tage) ist das Weaning ebenfalls oft problemlos, wenn die Beatmung nicht aus einer primären pulmonalen (die Lunge betreffenden) Störung heraus erfolgte. Nach Langzeitbeatmung bei schweren Erkrankungen (länger als eine Woche) stellt sich das Weaning des Patienten oft schwierig dar. Teilweise benötigt es sehr lange Zeit, im Einzelfall bis zu mehreren Wochen, bis die Atemarbeit wieder vollständig selbst übernommen werden kann. Dabei wird die Atemunterstützung durch das Beatmungsgerät beständig durch Veränderung der Einstellungen am Gerät reduziert. Häufig werden bei der Entwöhnung vom Gerät die Beatmungsformen BIPAP und später CPAP benutzt. ASB ist ein wesentlicher Bestandteil, der das Weaning des Patienten erleichtert. Eine entscheidende Erleichterung des Weanings bringt auch die perkutane Tracheotomie . Mit der wieder zunehmenden Übernahme der Atemfunktion muß der Patient auch wacher werden. In diesem Zusammenhang wird es notwendig auch die Sedierung des Patienten zu reduzieren.
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