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Kardioversion aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Kardioversion nennt man die Wiederherstellung des normalen Herzrhythmus (Sinusrhythmus) beim Vorliegen von Herzrhythmusstörungen, meist Vorhofflimmern, seltener supraventrikuläre oder ventrikuläre Tachykardien oder Vorhofflattern. Meist ist damit die elektrische Kardioversion mit einem Defibrillator (siehe auch Defibrillation) gemeint, man kann den Sinusrhythmus oft aber auch mit Medikamenten wiederherstellen. Elektrische Kardioversion Vorteile * Sofort wirksam * Höchste Wirksamkeit * Bei hämodynamisch instabilen Patienten auch anwendbar * Todesfälle sehr selten Nachteile * Kurznarkose notwendig * Angeblich höheres thromboembolisches Risiko * Auslösung von Kammerflimmern möglich * Falls keine Synchronisation * Schriftliches Einverständnis notwendig Medikamentöse Kardioversion Vorteile * Geht schnell * Kein schriftliches Einverständnis notwendig (warum eigentlich nicht?) * Keine Kurznarkose notwendig * Kann der Patient in Tablettenform zur Not selbst machen Nachteile * Todesfälle bei hämodynamisch schlechten Patienten * Wirksamkeit geringer * Negativ inotrop * Proarrhythmien * Wirkt nicht sofort * Thromboembolisches Risiko (höher als beim Spontanverlauf?) Kardioversion bei Vorhofflimmern
Wenn das Vorhofflimmern weniger als 48 Stunden alt ist, kann ohne Antikoagulation kardiovertiert werden. Liegt es schon länger vor, muss per TEE (Schluckechokardiografie) ein Vorhofthrombus ausgeschlossen werden oder vor und nach der Kardioversion eine Antikoagulation durchgeführt werden.
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