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Augenblicke zwischen Leben und Tod


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Dieses Thema hat 5 Antworten
und wurde 110 mal aufgerufen
 Abschied nehmen
lisbeth Offline


Beiträge: 13

26.12.2011 11:37
Weihnachten antworten

Ich glaube ich spreche hier vielen aus dem Herzen wenn ich schreibe das gerade jetzt zu den Feiertagen ganz besonders der von uns so geliebte Angehörige nicht mehr bei uns ist.Mir fehlt meine Mutter so sehr.Sie verstarb im September.Manch einer denkt vielleicht;dass sind ja schon über drei Monate her,mir aber kommt es vor als wäre es erst gestern gewesen.Gerade jetzt zur Weihnachtszeit spürt man den Schmerz noch intensiver den ihr Tod herbeigerufen hat.Jedes Heiligabend hat sie mit uns im Kreise der Familie verbracht,nun war ihr Platz leer.Ich hatte große Angst vor diesem Abend,alleine schon meines Vaters wegen,für den das alles auch sehr schlimm ist,aber wir haben das Beste daraus gemacht und durch die Enkelkinder wurde man auch abgelenkt.Ich wünsche allen noch einen besinnliches Fest auch wenn es einem weh tut es ohne die zu verbringen die wir so lieben und die nur noch im Geiste bei uns sein dürfen.

mo Offline


Beiträge: 45

26.12.2011 22:00
#2 RE: Weihnachten antworten

Hallo Lisbeth

Ganz sicher sogar vermissen viele Menschen grade in diesen Tagen ganz besonders Geliebte Menschen die sie verloren haben.
Du hast alles Recht, traurig zu sein und deine geliebte Mutter zu vermissen.
Grade in diesen Tagen spürt man Kummer, Schmerz und Traurigkeit, auch Einsamkeit ganz besonders stark.

Ich finde es schön das ihr gemeinsam das Beste aus diesem Tag gemacht habt und euch so auch gegenseitig stützt und neue Kraft gebt.
Ihr haltet zusammen und steht zueinander und seid füreinander da.
Das ist soviel in der heutigen Zeit und längst nicht mehr selbstverständlich.

viel Kraft für dich und deinen Vater
gemeinsam schafft ihr das

liebe Grüße
mo

Einsiedler Offline


Beiträge: 33

27.12.2011 06:22
#3 RE: Weihnachten antworten

Liebe Lisbeth,

nein, drei Monate sind noch nicht lange... Ich denke auch noch oft an meine Mutter, besonders auch an den Tagen, die für sie wichtig waren, wie z.B. Heiligabend, der Jahreswechsel, die Geburtstage ihrer Lieben, die sie immer so gerne gefeiert hat. Und dann habe ich immer noch Tränen in den Augen, obwohl sie doch "schon" fast 13 Jahre tot ist. Und auch an meinen Vater denke ich noch oft mit wehem Herzen, und er ist schon 24 Jahre tot...

Setz Dich nicht unter Druck und lasse Dich nicht unter Druck setzen, dass die Zeit der Trauer "doch nun vorbei sein muss". Solche Aussagen hört man manchmal, und sie sind dumm und gefühllos. Wenn diese Menschen, die das sagen, einen verstorbenen geliebten Menschen so schnell vergessen können, sollen sie es tun! Aber sie sollen nicht IHRE Art der Verarbeitung oder Verdrängung anderen Leuten aufschwatzen wollen...

Einen lieben Gruss

vom Einsiedler aus dem Bayrischen Wald

lisbeth Offline


Beiträge: 13

27.12.2011 22:05
#4 RE: Weihnachten antworten

Ich danke Euch für die lieben Worte.Es tut gut sich Menschen mitteilen zu können,die für einen Verständnis aufbringen,dass ist in der heutigen Zeit leider nicht selbstverständlich. Danke!!!

AssiW Offline


Beiträge: 2

12.01.2012 18:17
#5 RE: Weihnachten antworten

Hallo, ich habe mich erst heute in diesem Forum angemeldet und möchte gerne noch etwas zu lisbeth´s Brief schreiben.
Auch ich habe dieses Jahr Weihnachten ohne meine Mama erlebt. Meinen Mama ist am 26.11.11 verstorben. Dieses Weihnachten war für
uns alle sehr traurig. Mama war schon seit 8Jahren im Heim. Vorher haben wir sie 1 1/2 Jahre in ihrer Wohnung gepflegt. Da sie eine
24 Std. Betreuung brauchte und ich dann zu derr Zeit an einem Bandscheibenschaden operiert werden musste, konnten wir dieses zu Hause
nicht mehr leisten. Aber jedes Weihnachten kam unsere Familie, ich habe 5 Geschwister, zusammen um mit Mama Weihnachten zu feiern.
Danach ging jeder zum feiern in der eigenen Familie. Dieses Jahr war alles anders. Mama war nicht mehr da und die Gescchwister und Familien
konnten nicht einmal kurz Zeit finden um sich zu treffen.
Meine Kinder und mich hat dies sehr traurig gemacht und obwohl ich Weihnachten gemütlich mit meinem Mann und den Kindern gefeiert habe waar alles
anders. Ich gönne meiner Mama ihre Ruhe die sie sich so gewünscht hat, aber bis jetzt ist noch kein Tag vergangen an dem sie mir nicht ganz schrecklich
fehlt. Ich hoffe ihr geht es gut
, dort wo sie jetzt ist

Einsiedler Offline


Beiträge: 33

14.01.2012 15:42
#6 RE: Weihnachten antworten

Hallo, Assi,

zuerst einmal mein herzliches Beileid zum Tod Deiner Mama. Solche Feiertage sind immer sehr belastend, ich erlebe das nach vielen Jahren auch noch so.

Und leider ist es tatsächlich oft so, dass der oder die Verstorbene zu Lebzeiten die Familie zusammen gehalten hat, und dass die enge Bindung nach dem Tod der Mutter oder des Vaters sich auflöst. Das ist bedauerlich, aber ich denke, man kann das nicht aufhalten.

Einen lieben Gruss

vom Einsiedler aus dem Bayrischen Wald

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