meine liebe mutti verstarb am 9.2.2009 nach einem halben jahr in einem katholischen heim-sie hatte das endstadium der parkinsonkrankheit,die sie 20 jahre hatte--sie wurde 83 jahre und 10 monate alt---sie stürzte nachts im heim--dann nach 2 wochen schlaganfall,sie war dement,aber erkannte mich immer--alles musste ich alleine besorgen,alle entscheidungen alleine treffen,es gab nirgendwo hilfe für mich,ich habe nun niemanden mehr---komme teilweise nicht gut zurecht,habe in der zeit der letzten begleitung bei ihr nur funktioniert,ohne gefühle,vorher zuhause bin ich oft ausgerastet,die entscheidung für das heim musste ich alleine treffen,hatte erst im letzten moment eine zusage bekommen, hatte vorher ein jahr diakonie,die waren sehr gut,aber dann ging es nicht mehr.....so jedenfalls glaubte ich es,denn ich ließ mich erst beurlauben,als sie im heim gestürzt war.mache mir bis heute vorwürfe.....bin mittlerweile traurig,kann aber nichts mehr ändern,die einsamkeit macht mich krank--freunde gibt es,aber wenn ich jemanden brauche,kommt keiner.....wenn ich krank bin,drehe ich fast durch.wem geht es ähnlich,wer ist nun auch ganz alleine? wer macht sich schuldgefühle???
hallo liebe kari...ich hoffe du hältst den schmerz noch aus...ich kann deine schuldgefühle sehr gut verstehen...ich habe vor nicht einmal einem monat mein kleines baby leila verloren... und ja ich habe auch starke schuldgefühle ...fühle mich alleine gelassen...und will eigentlich nur bei meinem engelchen sein... vielleicht hilft es dir meine geschichte zu lesen