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Augenblicke zwischen Leben und Tod


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Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 638 mal aufgerufen
 Abschied nehmen
StephanG Offline


Beiträge: 1

17.07.2009 11:33
OMA antworten

Seit über 2 Monate ist meine Oma im Krankenhaus. Eingeliefert wegen einem Wirbelbruch, Sie wurde operiert und nach 2 WOchen entlassen genau einen Tag später musste Sie wieder ins Krankenhaus, der Wirbel drüber war gebrochen. Es folgte die nächste operation und danach kam sie nicht mehr richtig zurück. SIe war 1 Woche nur am Schlafen und verwirrt. Dann vor 3 Wochen ging es Ihr besser nachdem das Morphin nicht mehr benutzt wurde. Letzten Freitag hat sie auf einmal wieder ein Morphinpflaster gehabt und ist ging Ihr von Tag zu Tag schlechter.

Nun liegt Sie seit Monatag im ABschiedszimmer, ihre Leber hat komplett versagt, überall hat Sie Wasseransammlung. Tag und Nacht sind wir bei Ihr zwischen Hoffnung und Abschied, die Ärzte haben es uns auch nicht leicht gemacht. Bis gestern hieß es, dass sie es vll noch mal schafft. Heute sagte der CHefarzt max noch 2 Tage.

Ich dachte ich hätte es schon vorher akzeptiert und war auch gefasst aber nun ist die Trauer groß und habe Angst vor dem kommenden.

mo Offline


Beiträge: 47

18.07.2009 11:33
#2 RE: OMA antworten

Hallo Stephan
Eine schwere Zeit für dich und deine Familie immer zwischen hoffen und bangen um einen geliebten Menschen .Auch wenn man denkt man ist darauf vorbereitet ,weil man weiss das es zuende geht,trifft einen diese Endgültigkeit wenn es plötzlich so gar keine Hoffnung mehr gibt.Es akzeptieren und irgendwie das Unabänderliche versuchen anzunehmen ist das eine, aber es sind ja Gefühle dabei für einen Menschen den man liebt und nicht verlieren möchte..
Versuche deine Trauer zuzulassen ,ihr einen Raum zu geben,es ist in Ordnung das du traurig bist und habe keine Angst vor dem was kommt.Wenn du kannst rede darüber oder schreibe es auf ,vielleicht nur für dich oder auch hier ,es hilft manchmal seinen Kummer in Worte zu fassen.
Die nächste Zeit wird schmerzlich aber ich wünsche dir das der Schmerz irgendwann weniger wird und eine dankbare Erinnerung an die Zeit mit ihr kommt.Behalte sie in deinem Herzen und in deinen Gedanken so ist sie immer noch ein wenig bei dir .
Ich wünsche dir ganz viel Kraft für diese Zeit.
Liebe Grüsse mo

Mister can Offline


Beiträge: 2

18.07.2009 19:16
#3 RE: OMA antworten

Ein Mensch der uns verlässt ist immer ein Verlust, Verluste nimmt man nicht gerne an man bedauert sie und sie zeigen einem das etwas fehlt. Verluste kann man nicht ungeschehen machen, doch es wird auch Zeiten des Gewinns geben (zb die Geburt eines Kindes in der Familie) und dann wird der Verlust noch anwesend sein doch nicht mehr aktuell.
Ich weiss es ist ein nicht sehr guter Vergleich ich will eigentlich nur sagen: Im Moment ist das alles noch nicht sicher es schaut Momentan nach einem kommenden Verlust aus,doch es ist noch nicht gesagt. Man darf einfach nicht den Glauben verlieren und wenn es trotz allem zu einem Verlust führt, darf man drüber trauern doch sich nicht verschliessen und die schönen Dinge nicht mehr sehn. Trauer ist ein Gefühl das uns nicht blind machen sollte.

Ich hoffe du kannst aus dem Text lesen was ich sagen will.
Sehr viel Kraft und Mut wünsche ich dir
lg Mister can

Ich kann kämpfen, wenn ich kämpfe kann ich verlieren. Wenn ich nicht kämpfe habe ich schon verloren.

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