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Augenblicke zwischen Leben und Tod


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Dieses Thema hat 3 Antworten
und wurde 705 mal aufgerufen
 Abschied nehmen
rola

25.01.2009 20:49
Dad antworten

Na mein großer,

seit über zwei jahren bist du schon nicht mehr hier.
in den letzten minuten deines lebens war ich nicht bei dir!! Den letzten weg musstest du ganz allein gehen! ich habe dich begleitet, tag für tag, ich weiß nicht mehr genau wie lange..
. jeden tag war ich bei dir, an guten tagen waren wir draußen, an schlechten habe ich mit dir das bett gehütet. Ich habe deine hand gehalten, dir den schweiß von der stirn gewischt. Ich habe mit dir gesprochen, habe versucht dir mut zuzusprechen. Ich wollte nicht, dass du dich allein fühlest! Hast du dich allein gefühlt? War ich dir eine hilfe? Hab ich dir- so wie ich dachte – etwas gutes getan???
ich will, dass du weißt, dass ich das alles was ich tat aus freien stücken gemacht habe. ich wollte das so. ich wollte bei dir sein!!!
auch wenn meine mutter immer wieder gemeckert hat, wenn meine schwester es nicht verstehen konnte... auch wenn ich selbst manchmal gedacht habe: nie war er für mich da...
ich mag es nicht gleiches mit gleichem zu vergelten. du wirst deine gründe gehabt haben, dass du dich nie bei uns gemeldet hast! zumindest hoffe ich das sehr!!!
Dad… ich möchte dass du weißt dass du mir fehlst!
Die zeit, die wir zusammen hatten war eine der schönsten zeiten meines lebens!!! Wir waren unterwegs, waren mit tasso im wald, waren pilze sammeln, waren einfach nur spatzieren…
Du hättest alles für mich getan.. hättest du doh?? Oder???
Naja, was ich dir sagen will ist, dass du mir fehlst, dass ich dich liebe und dass ich dir vermisse!!!
Ich hab was für dich geschrieben, ich hoffe, dass es dir gefällt!?

Ich sitze hier, die Erde dreht sich,
und ich denke mir,
das wird sie auch tun; auch ohne dich…
Alles verloren,
wofür es sich zu leben lohnen scheint,
alles weg,
nur eines bleibt..
Der Schmerz, der tief sitzt in Mark und Knochen
Und das nicht erst seit ein paar Wochen…
Jeden Tag, jeden Abend, jede Nacht
Denke ich an dich.
Der Schmerz will nicht vergehen,
ich muss lernen ohne dich zu leben.
Das Leben lässt mir keine Wahl…
Der Tag rückt näher,
Am Morgen aufzustehen wird zur Qual!!!
Ich lass es zu und quäle mich.
Das Fenster, der Himmel…
Ich sehe dich!!!


Ich liebe dich!!!!!!!

Carsten Offline


Beiträge: 4

28.01.2009 13:25
#2 RE: Dad antworten

Hallo,

das, was Sie hier geschrieben haben, hat mich sehr berührt. Das wollte ich Ihnen bestätigen.

Herzliche Grüße und Gottes Segen

Carsten

rola Offline


Beiträge: 1

07.02.2009 22:39
#3 RE: Dad antworten

vielen lieben Dank!!!
Hier habe ich die Gelegenheit/Möglichket gefunden, meinen Gefühlen einen "Namen" zu geben..
Indem Sie mir geantwortet haben fühle ich mich gerade weniger allein!!!
Vielen lieben Dank!!!!!!

Carsten Offline


Beiträge: 4

19.02.2009 21:07
#4 RE: Dad antworten

Gerne geschehen. Ich bestärke Sie in Ihrem Gefühl, dass Sie nicht alleine sind. Ich bin nicht sehr oft in diesem Forum, deshalb biete ich Ihnen an, mir zu schreiben, wenn Ihnen danach zumute sein sollte : carsten.hazoth@gmx.de

Ermutigende Grüße

Carsten

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