Hallo! Ich bin jetzt 23 und hab mich durch meine Panikattacken eigentlich erst vor Kurzem wirklich mit dem Thema Tod und Sterben auseinander gesetzt ... und ich habe große Angst vor dem Tod ehrlich gesagt.
LEIDER glaube ich nicht daran, dass es nach dem Leben noch irgend etwas gibt, ich weiß auch nicht warum.
Ich hab mir schon als ich etwa 10 Jahre alt war versucht vorzustellen wie es wäre wenn auf einmal NICHTS mehr ist- dadurch bekam ich damals natürlich riesige Angst und seitdem hab ich versucht nicht mehr darüber nachzudenken.
Wie habt ihr es denn geschafft eure Angst vor dem Tod zu überwinden? Ich würde sehr gerne zu einem starken Glauben finden der mir die Angst nimmt aber irgendwie hab ich keinen Ansatzpunkt d.h.keine Erlebnisse die mich zum Glauben führen könnten. Was denkt ihr denn darüber?
Hallo! Ich bin schon etwas älter (45Jahre) und habe mir schon oft Gedanken über Sterben und Tod gemacht. Ich glaube, dass man die Angst davor nur wirklich überwinden kann, wenn man seinen Halt in Gott findet. Ich glaube nicht, dass mit dem Tod alles zu Ende ist. In der Bibel steht, dass wir nach unserem Tod alle vor Gott stehen werden. Ich spreche ganz oft mit Gott und wenn ich die Bibel lese wird mir klar, dass Gott uns so sehr liebt und er sehr gerne mit uns Menschen Gemeinschaft haben möchte. Nur leider steht Sünde zwischen uns und Gott und deshalb hatte er Jesus auf die Welt gesandt, um für unsere Sünden zu sterben. Wir haben jetzt die Möglichkeit, dieses Angebot anzunehmen oder eben nicht. Wenn wir dieses Angebot annehmen, werden unsere Sünden vergeben und wir haben sozusagen freien Zugang zu ihm. Es gab auch bei mir schon Zeiten, wo ich Angst vorm Sterben hatte und auch ich kenne Panik-Attaken (so etwas ist wirklich heftig!!!). Ich habe mich in diesen Momenten nur auf Gott konzentriert und zu ihm "geschrien" und es ging dann auch ziemlich schnell vorbei. Ich kann dir nur ans Herz legen, dich Gott anzuvertrauen und IHM deine Not zu sagen. In der Bibel steht: "Rufe mich an am Tag der Not,ich will dich erretten und du wirst mich verherrlichen".
Seitdem ich mich bei Gott geborgen weiß, habe ich auch keine Angst mehr vorm Sterben, d.h. weil ich ja nicht weiß, wie ich sterben werde (mit Schmerzen, ersticken oder so) habe ich schon ein mulmiges Gefühl bei diesem Gedanken, aber ich weiß andererseits auch, dass ich in Gottes Hand bin und er ein guter Gott ist, der mich liebt. Außerdem bin ich davon überzeugt, dass ich nach meinem Tode bei IHM sein werde und darauf freue ich mich sogar!!!
Hallo Kare Ich(24) habe mir durch Zufall gerade deinen Text durchgelesen weil ich mich gerade auch mit dem Thema Tod und Sterben befasse. Es ist vielleicht dazu zu sagen, dass ich momentan weder kurz vorm Sterben bin (zumindest weiß ich nichts davon) noch um einen geliebten Menschen trauere. Als ich deinen Text durchgelesen habe kam mir zuerst die Frage auf, aus welchem Grund du solche Angst vor dem Tod hast und was du dir überhaupt darunter vorstellst, das muss ja was sehr schreckliches sein. Zum Tod allgemein möchte ich dir nur folgendes sagen: Ich persönlich glaube nicht, dass du davor Angst haben musst. Ich kenne das Gefühl, sich den Tod vorzustellen. Bei mir fühlte es sich so an, als ob ich eine Grenze überschreiten möchte, die ich lebend nie überschreiten kann, da mein menschlicher Verstand dazu nicht in der Lage ist. Denn wie sich der Tod anfühlt oder ob man danach überhaupt noch etwas fühlt das kann dir kein Lebender sagen. Ich habe in letzter Zeit viele Bücher gelesen und das, was ich für mich mitgenommen habe ist die Tatsache, dass Leben und Tod ganz eng miteinander verknüpft sind. Wenn es keinen Tod geben würde, dann wäre unser Leben nicht das, was es ist. (Stell dir nur mal vor alle Menschen wären unsterblich, das wäre doch keine schöne Vorstellung). Du selbst kannst deinem Leben den Wert geben, den es verdient. Erst durch das Bewusst-machen der Sterblichkeit der Menschen kann man als Mensch begreifen, wie man sein Leben zu leben hat. Und ich bin der Überzeugung, dass du, wenn du selbst das Gefühl hast, dass du dein Leben gelebt hast, am Ende deines Lebens keine Angst vor irgendetwas haben musst. Vielleicht hast du im Alter auch sogar irgendwann das Gefühl, dass es an der Zeit ist zu gehen. Der Tod ist ein Teil deines Lebens und nicht dein Feind, er gehört zur Natur des Menschen. Wenn du im Glauben Halt suchen willst kannst du das tun, aber du musst nichts erzwingen, denn das würde dich nicht weiter bringen. Du bist doch noch so jung und aus deiner Nachricht habe ich nicht rauslesen können, dass dein leben bald zu Ende sein wird, also genieße dein Leben, denn es wurde dir geschenkt. Tu die Dinge, die dich fühlen lassen, habe keine Angst zu lieben, genieße die kleinen Dinge des Lebens, fühle die Natur und spüre dich selbst. Ich weiß nicht ob dir das was hilft, aber ich wollte es dir gesagt haben ganz liebe Grüße Steffi
Ich(30) bin ganz neu hier und grabe grade dein Thema wieder aus Genau diese Panikattacken haben mich,als ich 12 war 2 Jahre lang gelähmt.Diese Panik kam einfach so,ohne Vorwarnung an einem Abend.Wir vermuten das sie bei mir ausgelöst wurde durch meine grade diagnostizierte Diabeteserkrankung.Wobei dort mein Leben noch nicht in Gefahr war. Mit 12 Jahren ist der Tod ja eigentlich etwas Unbegreifliches....meine Mama hat mir damals ein Buch von der Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross gekauft. Ihre Worte haben mich getröstet und tun es heute noch. Allerdings muß auch ich dazu sagen,daß ich ein recht gläubiger Menschen bin,wenn ich auch keiner Religion angehöre.Durch meine Arbeit mit dem Thema Tod hab ich so manche Schwelle erreicht und einige mir heute noch unheimliche Erlebnisse gehabt. Die mich aber allesamt getröstet haben und meinen Glauben an die Forschungsergebnisse von E K-R noch mehr bekräftigt haben. Es muß etwas nach dem Tod kommen...wir leben doch nicht hier so vor uns hin um dann ins Nichts zu gehn...das kann ich mir einfach nicht vorstellen und für mich ist es auch bewiesen. Die Angst vor dem Tod ist ersteinmal etwas ganz Normales,denn der Tod ist ja etwas Unbekanntes...und das macht Angst.Wichtig ist aber doch sich dieser Angst zu stellen.Damit zu arbeiten. Schwierig ist das der Umgang mit dem Tod von so vielen ganz individuellen Faktoren abhängt.Glaube,Erziehung usw. Meine Familie ist von je her spirituell eingestellt und so konnte ich damals sofort meine Mama ansprechen und erntete ausnahmslos Verständnis. Seit dem informiere ich mich viel und mittlerweile kam ich mit dem Tod in direten Kontakt,durch meinen Opa und durch meine Ausbildung in der Klinik.UNd ich kann dir sagen,der Tod hat nichts Bedrohliches an sich.Gar nichts. Höchstens für die Angehörigen,aber für den Toten selber nicht.Ich bin sehr dankbar,daß ich mich so mit dem Thema beschäftigen konnte.Denn nur so kann man die Angst überwinden. Die Bücher lege ich dir wirklich ans Herz,wobei es eben auch wieder sehr individuell ist. Aber das du dich hier an ein Forum gewandt hast,ist auf jeden Fall ja schon ein guter Schritt
Ich bin 28jahre,Panikattacken habe ich seit ca.10 jahren.Noch schlimmer wird es wenn mein leben aus den fugen gerät. Ich erhoffe mir das der tod die erlösung ist,wie ein langer schlaf. ich möchte nicht an religion glauben,es wurden in namen der Kirche zu viele verbrechen verübt,daher kann ich es nicht mit mein Gewissen vereinbaren.
ich kann mich Christina nur anschliessen. Um zum Glauben zu finden braucht man keine "Erlebnisse". Es zählt und reicht einfach dein Wille Gott zu suchen. In dem Maße, wie du Ihn suchen (in der Bibel und im Gebet) wirst, wird er sich dir zeigen und sich finden lassen. Ich bin 22 Jahre alt und war in einer ähnlichen, wenn nicht derselben Situation, wie du. Dazu kommt noch, dass ich mich mit "geistlichen Alternativangeboten" noch so richtig ins Dilemma reingeritten habe. Ich hatte wirklich wahnsinnige Panikzustände und war der festen Meinung, dass mir kein Psychologe helfen kann, weil er meine Situation "sowieso nicht versteht". Ich bin dann einfach mal zu einem Gottesdienst gegangen-das war am Anfang sehr ungewohnt und komisch für mich, aber ich habe gesagt "Gott wenn es dich gibt und die ganzen Leute hier nicht nur Spinner sind, dann will ich auch eine Beziehung zu dir aufbauen", am Anfang hat das kaum funktioniert und ich war mehrmals kurz davor die ganze Sache abzublasen, aber ich bin drangeblieben und habe intensiv angefangen in der Bibel zu lesen und auch abends mal alleine zu Hause zu beten, das hat mir irgendwie Ruhe gegeben und mit der Zeit habe ich immer mehr Vertrauen in Gott gewonnen und sogar ein bisschen Verständnis für die Dinge, die in der Bibel stehen. Ich hab mir nun vorgenommen niemals wieder in meinem Leben ohne Gott zu gehen, denn ich bin echt meine Panikzustände los, das hat sich in dieser ganzen Zeit Stück für Stück gebessert und kann wieder frohe Gedanken fassen (das ganze war bei mir auch mit Depressionen verbunden). Ich bin jetzt sogar mitten in einem Elektrotechnikstudium, was auch gut läuft...das wäre vorher in meinem Zustand undenkbar gewesen. Ich bin wirklich der Meinung, dass mich Gott da hindurchgetragen hat und bin Ihm dafür so unendlich dankbar! Ich wünsch dir und allen, denen es ähnlich geht alles Gute und seid gewiss, selbst, wenn ihr in der größten Scheisse steckt-Gott ist immer da, er wartet nur auf euch bis ihr ihn ehrlich und ernstgemeint anruft.
Hallo....mit knapp 60 bin ich wohl zur Zeit Seniorin in diesem Forum. In dieser Phase des Lebens, wenn man nicht mehr für Kinder und Familie zuständig ist,nicht mehr durch berufliche Ziele abgelenkt ist, bekommt man auch ab und zu Angst oder Panik vor dem Ende.Ob der Tod das "Ende" ist und die Geburt der "Anfang"...ist eine immer noch unbeantwortete Frage. Schließlich ist noch keiner lachend auf die Welt gekommen, aber es sind schon viele lächelnd gestorben! Manche Abläufe in einem Menschenleben sollen übrigens ganz normal sein: Die Erkenntnis, daß es ein "Ich" gibt, stellt sich bei jedem Kind mit ca. 3 Jahren ein. Ab Pubertät kommt die Angst vor dem Tod und die Panik.Diese Zustände sind Fragen des Bewußtseins,sagen die Naturwissenschaftler. Man verliert mit dem Tod den gealterten Körper.Er stirbt ab; wird zu Erde.Das "Ich" kann nicht verloren gehen, sagt die Religion. Und das ist der springende Punkt. Man weiß es nicht, darum glaubt man! Da stehen alle Gelehrte im Nebel. Es ist der Wissenschaft nämlich noch nicht gelungen, Leben in einem Reagenzglas zu erstellen! Man kann schon Eizelle und Samen außerhalb der Körper zu einem werdenden Leben zusammenfügen oder sogar auch schon bedingt, Lebewesen klonen. Immer stammt der Ursprung aber von einem Leben ab.Das ist eine große Beruhigung. Unser Gehirn ist so minimal aktiviert, daß wir weit davon entfernt sind, das Universum und die Entstehung des Lebens zu verstehen.Das Wasserstoffatom eines Stuhlbeins und das eines Menschen sind unter dem Mikroskop gleich, sagen die Naturwissenschafter wieder! Was sie nicht erklären können, ist den Unterschied! Der Unterschied ist das Leben...der Hauch, der aus unserem Körper entweicht wenn wir sterben."Der göttliche Hauch des Lebens." Ich denke, man muß das Leben als Geschenk betrachten.Ab und zu ist es sehr hilfreich und tröstend, den Schenker um Hilfe zu bitten, mit diesem kostbaren Geschenk richtig umzugehen.Einen Moment in sich gehen und Gott oder Allah, oder wie immer wir ihn nennen, um Hilfe bitten, beendet meistens Angst und Panik. Man muß es nur tun! Vor körperlichen Schmerzen habe ich allerdings auch Angst, aber dann wird der Tod eine Erlösung sein.Ich werde mein Leben wieder in Gottes Hände geben. Wenn dann noch meine Kinder die Zeit hätten, meine Hände so lange zu halten.....wäre alles gut.
Hallo, das ist wirklich schön geschrieben... Ich hatte auch eine zeitlang Angst vorm Sterben/ bzw. Angst vor dem Tod (sein). Aber versucht mal, Euch vorzustellen, wie Ihr Euch vor der Geburt gefühlt habt. Ich denke, das müßte so ungefähr das Gefühl sein, welches man hat, wenn man Tod ist. Der Prozess des Sterbens ist ja wie die Wissenschaftler beschreiben sehr aufregend und eher durch die Ausschüttung von Glücks- als von Angsthormonen gesteuert. Im Idealfall merkt man es ja gar nicht, weil man schon mit Medikamenten zugedröhnt oder einfach zu müde und deswegen schon weggetreten ist. Mich tröstet immer der Gedanke an die Zeit vor meiner Geburt. So stelle ich mir das tot sein vor. Seitdem ich mir diese Hilfe gebaut habe, habe ich keine Angst mehr vor diesem Zustand.
Hallo, ich finde es auch irgendwie komisch, an den Tod zu denken und wie es dann wohl ist. Ich glaube, amn darf sich da einfach nicht verrückt machen und nicht allzu oft dran denken, sonst kann man echt panisch werden. Am besten einfach das Leben genießen so gut es geht. Gruß Ronny
Dein Glaube gibt dir also Kraft? Hat sich dein Glaube durch deine Krankheit verstärkt? Ich denke es gibt da zwei extreme entweder man verliert den Glauben völlig oder man findet ihn noch stärker,ich weiss nicht wie du das siehst? Zumindest habe ich es so erlebt,bei Menschen in meinem Umfeld.
Dir wünsche ich,das du die nötige Kraft und den Halt findest und Menschen um dich hast die dir beistehn,die einfach für dich da sind.
hallo mo danke für deinen zuspruch. ich weiss halt auch nicht wie es noch weitergeht.für die zeit die mir noch bkeibt.da ich kaum noch jenanden habe,wird alles noch schlimmer.besonders die schlaflosen nächte.in denen ich bete.vieleicht kann ich hier noch leute finden denen es genau so geht.dieses leben jetzt ist die hölle auf erden..welche nimandem wünsche.ich bin froh über jeden mit dem ich über alles reden kann. LG
hallo kare.du bist hoffentlich nicht todkrank.sondern gesund,hoffe ich doch.dann beschäftige dich nicht mit dem tod.versuche lieber dich mit Gott und Jesus Christus auseinanderzusetzen.in zeiten wo es dir wie jetzt gut geht.geniesse dein leben. meine tage sind gezählt,da ich schwerkrank bin.ich natlrlich angst vor dem sterben,ebensi habe wie vor dem tod.ich versuche mit Gott und Jesus Christus sprechen.ebenso mit meinen verstorbenen eltern. auch auseinanderzusetzen muss ich mich mit meinem vorherigem leben.diesen weg wünsche ich niemandem. jetzt habe ich angst vir dem leben..angst vor dem sterben..angst vor den tod. Gottes segen für dich und alle menschen. luebe grüsse jürgen aus stuttgart