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Augenblicke zwischen Leben und Tod


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Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 560 mal aufgerufen
 zum Thema Hospizarbeit/Sterbebegleitung
Nelly Offline


Beiträge: 23

22.07.2008 15:44
Kindertrauer antworten

Hallo,

ich habe eine Frage an alle die im Hospiz mit Kindern arbeiten.Wie seit ihr dazu gekommen oder wie ist das bei euch abgelaufen? Also ich habe den Grundkurs und den Internsivkurs für Hospizbegleiter gemacht und einen Kindertrauerkurs,wobei ich auch fast keine Angebote finde in der man sich weiterbilden kann.Im Moment bin ich ja in einem Heim,mein Ziel ist es aber gewesen mit Kindern zu arebiten,bzw. sie zu begleiten. Jetzt ist in dem Kurs für Kindertrauer eine Frau dabei gewesen die zwei Kinder hat von drei und sechs Jahren.Sie haben im januar diesen jahres ihre Oma verloren die mit im Haus lebte. Das größere Mädchen hat schon starke Probleme mit dem Tod und dem hinterbliebenen Opa,der sich gehen lässt,nicht mehr fröhlich ist usw. Mit der Mutter hab ich mich auf Anhieb gut verstanden und sie hat mir ihre Telefonnummer gegeben mit der Bitte ob wir uns einmal treffen. Bei dem Kurs ist ihr unter anderem geraten worden vielleicht eine Hilfe vom Hospiz in Anspruch zu nehmen für das Mädel.Jetzt hatte ich neulich mitbekommen das die Leute die Hilfe möchten sagen könne wer kommen soll. Jetzt bin ich am überlegen ob ich ihr anbiete das sie sich beim Hospizverein melden tut und fragt ob es möglich ist das ich zu ihnen komme.Da das Mädel noch andere Probleme hat, und ich mit solchen Kindern im Bereich tiergestützte Therapie und Pädagogik arbeite,denke ich das der Kleinen schon geholfen wäre.
Was meint ihr dazu,oder welche Erfahrungen habt ihr gesammelt bevor ihr mit Kindern gearbeitet habt?

Wäre euch für eine schnelle Antwort dankbar,denn die Mutter ist sehr verzweifelt und am Ende. sie wäre gern mit den Beiden zur Kur gefahren ist aber abgelehnt worden.Sie hats echt nicht leicht weil sie einfache keine Hilfe bekommt.

Vielen Dank im Vorraus.
Lg Nelly

ingoborm Offline

Webmaster und Administration Technik
Beiträge: 937

22.07.2008 16:53
#2 RE: Kindertrauer antworten

Nun ja, von der Sache her wäre dies Angebot nicht schlecht, zumal du schon Kontakt hast..ABER..Du bist in diesem Heim und betreust da ja schon zwei und ich denke es wäre nicht zu optimal, wenn du nun 3 Betreuungen machst und dich damit etwas übernimmst. Die Gefahr besteht jedenfalls und da solltest du dir vllt mal genau überlegen, ob du dich nicht auf ein, höchstens zwei Sachen beschränkst.

Nelly Offline


Beiträge: 23

22.07.2008 18:00
#3 RE: Kindertrauer antworten

Hallo, der eine Mann den ich betreue kommt wieder auf die Palliativstation in die Klinik( Darmkrebs im Endstadium) und die andere Frau zu der ich gehe , zu der gehe nicht nur ich sondern quasi jeder vom Hospizverein der in das Heim geht. Also ich hätte gedacht das ich wenn ich das Mädchen bekommen sollte, auch intensiv das Mädchen betreue und in dem Heim nur noch wenn sich von den Angehörigen der Wachkomapatienten jemand entscheidet das ich mit dem Hnd komme, was ja aber ehr Therapie wäre als Hospiz.
Das Mädchen hat ja "nicht nur" ihre Oma verloren sondern auch den opa wenn man so will, der da zwar lebt aber nur noch auf dem Sofa sitzt und nichts mehr tut. Das Mädchen hat panikatakken, schläft nicht mehr, sieht die Oma auf dem Sofa sitzen und tickt komplett aus weil ihre Mama sich mitten drauf setzt und sie nicht sieht. Sie hat ihr Seepferdchen bestanden weil Oma ihr dabei war und ihr den Ring hochgetaucht hat...
Allerdings tut sie sich auch selbst verletzen,zerkratzt sich mit den Fingernägeln, auch im Gesicht und ihre Mutter macht sich große Sorgen weil sie dieses Jahr in die Schule kommen soll.Sie meint die Klassenkammeraden werden sie ärgern wegen ihres Aussehns...Ganz klar muss hier auch ein Psychologe für die Kleine her,aber eine Trauerbegleitung ist bestimmt ein Anfang.
Da die Mutter auch sehr stark belastet ist( nicht durch den Tod der Schwiegermutter sondern wegen der Familiensituation) ist es glaub ich nicht ratsam ihr jemanden vorebei zu schicken nur das jemand kommt sondern sie braucht glacub ich jemanden den sie vertrauen kann.
Die Frage ist allerdings was der Hospizverein sagen wird wenn sie fragt ob ich kommen kann.

Lg Nelly

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