Hallo, ich habe mich in vergangener Zeit ausbilden lassen und werde in Zukunft im Hospizverein tätig sein und dort trauernde und sterbende Kinder begleiten. Ansonsten arbeite ich mit Kindern und Tieren.(Genaueres auf meiner Homepage unter: http://www.pfoetchen-einstein.de.tl) Ich würde gern in der Hospizarbeit , je nach Möglichkeit auch meine oder einige meiner Tiere einbeziehen.Ich glaube das vielen Kindern z.B. in der Trauer geholfen werden kann,wenn sie sich z.B. momentan keinen Menschen anvertrauen wollen,oder auch sterbenden Kindern einfach noch Wünsche erfüllen,sofern es medizinisch vertretbar ist. Ich bin schon auf viel Unverständnis gestoßen,zum Teil weil ich Kinder begleiten möchte,zum anderen wegen der Idee mit den Tieren. Falls es hier im forum betroffenen Eltern gibt,würde mich interessieren ob schon jemand Erfahrungen damit hat.
Hallo Nelly, arbeite seit langem im Palliativ- und Hospizbereich. Lass Dich nicht entmutigen. Tiere bei Schwerstkranken und Sterbenden sind eine gute Möglichkeit ins Gespräch zu kommen, den Alltag mal auszublenden und einfach nur Freude zu bringen. Habe nur gute Erfahrungen damit. Sei lieb gegrüsst bakuni
ich habe irgendwie den Eindruck das jüngere Leute mit Ideen im Hospizverein gar nicht so gern gesehn sind.Ich habe jetzt den basiskurs und den Intensivkurs gemacht,und mich noch für nen speziellen Kinderkurs angemeldet.Ich möchte halt gern Kinder begleiten,da ich auch sonst in dem Bereich mit Kidnern arbeite,und ich denk die haben es im Gegensatz zu älteren Menschen doppelt schwer. Ich war ja zum " Einstellungsgespräch" und da wurde gesagt erst mal im Altenheimen oder auf der neu errichteten Palliativstation,dann evtl. mal im häuslichen Bereich und dann mit Kindern. In der Begleitung an sich habe ich aber ,bin ich der Meinung , eh schon genug Erfahrung , da ich in der ambulanten Kranken -und Altenpflege gearbeitet habe,und schon Menschen mit Krebs oder einfach ach nur altersschwach asl Patienten hatte. Es ist auch vorgekommen das man einen Patienten bei Ankunft tot auffindet. Ich denk mit dem Tot ansich und das auch jeder "anders" stirbt,bin ich schon genug konfrontiert worden. Das es da für jeden den gleichen Weg gibt bis man Kinder begeleiten kann ist schon in Ordnung , aber ich denk das es eben schon eine Rolle spielt ob jemand schon Erfahrungen hat.
Es sind fast keine jüngeren ( außer mir noch zwei) in den Kursen gewesen. Am Anfang schon, aber die haben dann nicht weiter gemacht. Mit einer habe ich mich dann unterhalten, sie meinte auch sie habe das Gefühl nicht erwünscht zu sein. Vielleicht habe ich eine anderer Einstellung von Begleiten als andere, aber in der Sterbebegleitung kommt es für mich haupsächlich darauf an, was möchte der Mensch gern noch, was geht noch, wie setzen wir,z.B. Familienangehörige mit Absprache vom Arzt und schließlich mit mir um.
Bei der Trauerbegleitung stell ich mir das schwieriger vor.Und deshalb hatte ich auch da gemeint können Tiere von Vorteil sein,z.B. ganz anders trösten,da sein, den Menschen einfach so nehmen wie er ist ,ohne Fragen zu stellen...
Aber ich bin mal gespannt wann bei mir mal das Telefon läutet, das sie mich brauchen können. Bestimmt nur für nachts wo fast niemand will. Entmutigen lasse ich mich aber nicht,weil ich denk das richtige zu tun für die Menschen denen sonst vielleicht niemand mehr ein paar schöne Stunden oder Erlebnisse schenken würde. Bei dem Kurs war ein Pfarrer dabei, der auch eine völlig andere Anschauung hatte was die Zeit vor dem sterben betrifft und die Beerdigung, vor allen bei Kindern. der war so toll, das einem gleich tausende Ideen kamen, wie man diese Zeit wirklich noch wertvoll nutzten kann,sowohl für Kinder als auch Erwachsene. Und er steht mit seinen Ideen gegen andere Pfarrer auch allein da, setzt sie trotzdem durch.Das finde ich echt super.
Arbeitet du acuh mit Kindern oder nur mit Erwachsenen?
Hallo und guten Morgen Nelly, Danke für Deine Antwort. Ist leider schon ein bisschen her, dass ich das letzte Mal auf dieser Plattform war. Nein, ich arbeite nicht mit Kindern. Seit vielen Jahren bin ich beruflich auf einer Palliativstation und jetzt in einem Hospiz tätig, habe aber privat Kontakt zu einem grossen Kinderpalliativ- und hospizdienst.Habe festgestellt, dass, da ich selber Mutter bin,die Hospizarbeit mit Kindern an meine Grenzen stösst, die sich auch nicht verschieben lassen.Die Arbeit mit Erwachsenen füllt mich zur Gänze aus.Meine ersten Erfahrungen in puncto Hospizarbeit habe ich als ehrenamtliche Hospizhelferin gemacht und dieses Ehrenamt dann zu meinem Beruf. Was das Alter der Begleiter betrifft, so bin ich der Meinung, dass es sehr hilfreich sein kann, wenn auch mal junge Leute sich zu dem Thema engagieren.Wichtig ist nur die Herzensbildung und eine stabile Persönlichkeit, am besten eingebettet in ein tragfähiges soziales Netz.Des weiteren geht es meiner Ansicht nach nicht nur um "Wünsche erfüllen", sondern um das "mit aushalten" des Weges, auf dem es bei dem Sterbenden um die Welt geht.Dazu braucht es bei dem Begleiter einer eigenen, fundierten Haltung zur eigenen Sterblichkeit, der persönlichen Trauerarbeit und die Fähigkeit, die eigenen Ansichten und Bedürfnisse aussen vor zu lassen, um einen Menschen nach SEINEN Bedürfnissen zu begleiten.Lass Dich nicht entmutigen und mach Dich in der Zwischenzeit auf Deinen eigenen Weg.Und die Idee mit den Tieren ist prima, solange der Mensch an der "anderen Seite der Leine" die entstehenden Impulse auffangen kann.Sei lieb gegrüsst bakuni