Hallo hier meldet sich die Jutta, ich hatte vor einigen Tagen schon über meine Tochter Christin, die im Wachkoma liegt, berichtet, und ich weiß nicht wo meine Nachricht geblieben ist, vielleicht hab ich die falsche Taste gedrückt? Meine Tochter liegt seit 8 Monaten im Wachkoma, sie hat einen schweren hypoxischen Hirnschaden erlitten nach einem Asthmaanfall mit Wiederbelebung. Ich habe den Eindruck sie vegetiert nur noch so vor sich hin, und finde diesen Zustand unerträglich, ich hab schon viel getrauert, geweint geklagt. Und bin an einem Punkt angelangt wo ich denke, jezt könnte sie eigentlich gehen. Ich glaube ich könnte sie loslassen, oder hab ich sie schon losgelassen. Ich weiß genau das sie so nicht leben wollen würde. Leider gibt es für so was keine Selbsthilfegruppe. Hab schon überall geschaut und finde nichts. Vielleicht von ich hier ja richtig? Es grüßt die Jutta.
Hallo Jutta, hier bist du richtig, denn hier sind Menschen die deine Schmerzen verstehen weil wir die gleichen Schmerzen fühlen wie du.Wie es der Zufall will ist mein richtiger Name auch Jutta, konnte ihn hier nicht verwenden, da er schon vergeben war.Meine Mutter leidet schon seit 13 Jahren an Krebs,leider ist keine Stelle in ihrem Körper verschont geblieben, mein Vater verstarb im Oktober 2008(hatten nicht damit gerechnet).Er hatte keine Kraft mehr,da er selbst krank war. Hoffe du hast in deiner Familie auch jemanden der dir Kraft spendet.Ich habe meine Schwestern, meinen Mann die Kinder und Enkelkinder.Jeden Tag hoffen und beten wir,das unsere Mutter erlöst wird. Helene(Jutta) Ich wünsche Dir noch viel Kraft!!
Hallo Jutta Ja ich denke hier kannst du Menschen finden , die deinen Kummer , die Sorgen, diese unendliche ohnmächtige Verzweiflung verstehn, selber erlebt haben oder grade erleben. Es tut manchmal einfach gut sich den ganzen Schmerz von der Seele zu schreiben..habe es auch getan. Sich verstanden fühlen, mal nicht stark sein zu müssen. Ich denke grade das loslassen eines geliebten menschen zeugt von so unglaublicher Liebe..,loslassenzukönnen, weil man das Gefühl hat der andre möchte gehn.. Auch wenn das so schwer ist.. Fühl dich umarmt Jutta, du bist nicht allein