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Augenblicke zwischen Leben und Tod


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Dieses Thema hat 1 Antworten
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 die in keine Rubrik passen
Casey Offline


Beiträge: 7

04.09.2006 21:30
Wie kann ich meinem Vater helfen? antworten

Meine geliebte mama ist letztes jahr verstorben.
Seit ihrem tod habe ich bemerkt das mein vater in wirklichkeit keine richtigen freunde hat.
Fast niemand ruft an und frägt ihn wie es ihm geht oder sie was zusammen unternehmen.
Er geht fr immer karten spielen, sonst ist er immer daheim.
Ich weis ja auch nicht wie er ist wenn er mit den anderen männer zusammen ist.
Ich habe ihn oft gefragt ob wir zusammen was trinken gehn oder das wir sparzieren gehen sollen mit meiner tochter. aber er hat nie lust auf irgendetwas.
ich muss auch noch dazu sagen das mein vater schon seit 15 jahren nachtschicht macht und das er am wochenende nicht sehr gut schläft er wacht oft auf und dann ist er nachts oft std lang wach. wenn er aufwacht ist es oft schon 13 oder 14 uhr.
Er hat ist er auch jeden sonntag kegeln gegangen leider hat sich die gruppe aufgelöst.
Er war ja schon immer so ein einzelgänger.
ICH WILL IHM ABER IRGENDWIE daraus bringen und ihn unter die leute bringen.

Kann mir jemanden einen tip geben.
kann mir jemand sagen ob es überhaupt richtig ist das ich ihn unter die leute bringen soll?
wie kann ich ihn ermuntern? wie kann ich ihn zum reden bringen?

Johanna Offline


Beiträge: 14

06.09.2006 18:58
#2 RE: Wie kann ich meinem Vater helfen? antworten

Liebe Casey,
leider schreibst Du nicht, wie Dein Verhältnis zu Deinem Vater ist. Solltest Du ein gutes Verhältnis zu ihm haben, dann kannst Du ihm sicher am besten helfen. Ich denke , dass er sich nach dem Tod Deiner Mutter für eine gewisse Zeit selbst isoliert hat und darauf wartet, dass die Anderen auf ihn zukommen. Leider ist dies selten der Fall und hier ist Deine Hilfe gefragt. Dein Vater ist bestimmt auch sehr traurig, genau wie Du und muss erst wieder den Weg ins Leben finden.
Sicher ist es für Dich schwer ihn aus dieser Isolation zu holen, aber es ist möglich. Zeige ihm , dass er wichtig für Dich ist und dass er an Deinem Leben teilhaben kann. So oft es Dir möglich ist solltest Du zu ihm fahren und ihm aus Deinem Leben erzählen. Versuche herauszu finden, ob er gerne über Vergangenes reden möchte, also über die Zeit, als Deine Mutter noch lebte. Er muß ja auch den Tod Deiner Mutter verarbeiten und dies kann er nur, wenn er jemanden hat der ihm zuhört.
Du könntest auch bei ihm vorbeikommen und dann einfach sagen" komm wir gehen zusammen spazieren" ohne vorher großartig zu fragen, ob er dazu Lust hat.
Für Deinen Vater werden wohl die Wochenenden besonders schlimm sein und Du könntest ihn zu Dir holen, oder mal zusammen Essen gehen, damit er erkennt dass das Leben weiter geht und Du an seiner Seite stehst.
Du schreibst, dass Dein Vater schon immer ein Einzelgänger war und Du das Gefühl hast, er möchte nicht reden. Manchmal hilt es auch, wenn Du ihn nicht drängst, sondern mit ihm schweigst. Es ist schwierig, aber oft sehr hilfreich.
Bei allem was Du tust zeige ihm dass Du ihn liebst nur so kommst Du an ihn heran.
Es gibt doch so viel Schönes, dann zeige es ihm. Backe einen Kuchen, nimm Dir Zeit, erledige Kleinigkeiten für ihn und mit der Zeit wird sich seine innere Blockarde lösen.
Nur wenn Du Deine Hoffnung verlierst, dann wird er den Weg auch nicht finden, also gib ihm Hoffnung, gib ihm Zuversicht, gib ihm Vertrauen und Liebe.
Ich wünsche Dir viel Kraft, ganz viel Mut und ganz viel Liebe für die kommende Zeit
Johanna

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