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24.05.2006 11:30
120 000 Euro für gute Zwecke antworten

120 000 Euro für gute Zwecke

Buchholz: Der Erlös des Bürgerfestes. Laurens Spethmann übergab drei Schecks seiner Stiftung an DLRG, Hospiz Nordheide und die Kinderkrebsinitiative.

Von Manfred Peschel

Buchholz -

Mit 120 000 Euro belohnt die Laurens-Spethmann-Stiftung den "unvergleichlichen und unermüdlichen Einsatz vieler helfender Hände" des Bürgerfestes mit Herz, das etwa 100 000 Menschen an vier Tagen vom 28. April bis 1. Mai in Buchholz feierten und das von der Laurens-Spethmann-Stiftung initiiert wurde. Die Summe von 120 000 Euro gab der 75 Jahre alte Teekaufmann Laurens Spethmann jetzt zu drei gleichen Teilen an die DLRG Buchholz, an das Hospiz Nordheide und an die Kinderkrebsinitiative Holm-Seppensen.

"Es ist nicht so gelaufen, wie ich es mir vorgestellt habe", zog der 75jährige seine Bilanz, "wir sind hinter unseren Erwartungen zurückgeblieben. Das extrem schlechte Wetter hat der Veranstaltung sehr geschadet. Aber es war dennoch ein Fest mit einem vorbildlichem Engagement von 1000 freiwilligen Helfern. Und diese ehrenamtliche Hilfe will die Stiftung, trotz der nicht ganz erfreulichen Ertragslage, heute honorieren."

Die Buchholzer Rettungsschwimmer verwenden das Geld zur Anschubfinanzierung zum Bau eines neuen DLRG-Heimes am Frei- und Hallenbad. "Mit dem Geld sind wir unserem Ziel ein großes Stück nähergekommen", sagte DLRG-Chef Fred Hildebrandt, "wir benötigen dringend bessere Trainings- und Ausbildungsräume." Auch beim Hospiz Nordheide im Krankenhaus Buchholz ist die Freude groß. Geschäftsführer Peter Johannsen: "Um das Zwölf-Betten-Haus betreiben zu können, müssen wir jährlich 80 000 Euro zusätzliche Spendengelder aufbringen. Für das Geschäftsjahr 2006 sind wir jetzt entspannter."

Dritter Gewinner ist die Kinderkrebsinitiative. Der Vorsitzende Dr. Christoph Schubert: "Wir kommen einer Lösung des medizinischen Problems immer näher und haben erstmals die Hoffnung, eine neue Methode der Krebsbehandlung ohne Strahlen zu entwickeln." Dafür wird ein Gen-Chip-Analyzer benötigt. Das Gerät kostet 230 000 Euro.

Informationsquelle: http://www.abendblatt.de/daten/2006/05/24/566346.html

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