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Nahrungsentzug aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Als Nahrungsentzug bezeichnet man das absichtliche Vorenthalten von Nahrung für einen anderen Menschen, so dass dieser verhungert. Inhaltsverzeichnis * 1 Nahrungsentzug in Diktaturen * 2 Nahrungsentzug zur Gehirnwäsche * 3 Nahrungsentzug als Folter bzw. Strafe * 4 Nahrungsentzug als Art der Hinrichtung Nahrungsentzug in Diktaturen Besonders in den Konzentrationslagern in der Zeit des Nationalsozialismus sowie im sowjetischen Gulag unter Stalin wurden den Strafgefangenen vorsätzlich und systematisch unzureichende Essensrationen erteilt. Der ständige Hunger, zusammen mit der harten körperlichen Zwangsarbeit, schwächte die Gefangenen und machte sie anfällig für verschiedene Krankheiten. Millionen Strafgefangene starben daran. Nahrungsentzug zur Gehirnwäsche In den Gefängnissen vieler Diktaturen wurden (und werden) Gefangene durch den Entzug von Nahrung und damit durch Hunger gefügig gemacht, um sie danach besser indoktrinieren zu können. Aussagen wurden teilweise durch ständigen Hunger erpresst. Nahrungsentzug als Folter bzw. Strafe Schon im Mittelalter wurden Verbrecher zur Strafe in den so genannten "Hungerturm" gesperrt, wo sie langsam und qualvoll umkamen. Auch die Inquisition benutzte den Hunger als Druckmittel für "Geständnisse". Nahrungsentzug als Art der Hinrichtung In früheren Zeiten wurden Verbrecher zum Tod durch Verhungern verurteilt. Sie wurden in eine Gefängniszelle oder einen Turm gesperrt und bekamen monatelang gar nichts oder kaum etwas zu essen, bis sie daran starben.
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