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Prophylaxe From PflegeWiki Prophylaxe (griech. Vorbeugung) bedeutet das Verhüten von bekannten Komplikationsgefahren.
Der Begriff wird für pflegerische Maßnahmen verwendet. Die Medizin benutzt in der Regel den Ausdruck Prävention (lat. Zuvorkommen). Prophylaxen in der Pflege * Aspirationsprophylaxe - gegen das Verschlucken von Gegenständen oder Flüssigkeit in die Luftröhre * Decubitusprophylaxe oder Dekubitusprophylaxe - gegen das Entstehen von Druckgeschüren * Intertrigoprophylaxe - gegen das Wundreiben in Hautfalten * Kontrakturenprophylaxe - gegen den Funktionsverlust von Gelenken * Kreislaufprophylaxe - gegen Kollaps * Pneumonieprophylaxe - gegen Lungenentzündung * Thromboseprophylaxe - gegen die Entstehung von Thromben in Venen * Ulkusprophylaxe - gegen Magengeschwüre * Parotitisprophylaxe - gegen die Entzündung der Speicheldrüsen * Soorprophylaxe - gegen Mundschleimhautbelag Einige andere Maßnahmen beugen auch Komplikationen vor, werden aber nicht speziell Prophylaxe genannt - z. B. das Trinken gegen Exsikkose, das Toilettentraining gegen bestimmte Formen der Urininkontinenz. Vgl. im übertragenen Sinn auch die Prävention gegen Gewalt in Pflegebeziehungen, gegen Burnout.
Wichtig zu beachten ist auch die Wechselwirkung der Prophylaxen unter einander. Bewegung hilft also gleichzeitig gegen mehrere mögliche Komplikationen. Prophylaxen in der Hygiene Die Hygiene unterscheidet: * Expositionsprophylaxe * Dispositionsprophylaxe
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