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185 Schülerinnen absolvieren einen 18-stündigen Spendenmarathon Schlaflos Kilometer sammeln Von Jörgen Linker Tel.: (06431) 2406 E-Mail:0j.linker@mittelhessen.de Limburg. Um Mitternacht ist Anja Marksteiner gestartet. 118 Bahnen hat sie im Diezer Hallenbad zurückgelegt, knapp drei Kilometer. 18 Stunden später war die Marienschülerin immer noch im Einsatz. Nicht mehr schwimmend, aber helfend. 185 Sozialassistentinnen und Erzieherinnen in den beruflichen Klassen der Limburger Marienschule hatten gestern einen Spendenmarathon bewältigt. Innerhalb von 18 Stunden sammelten sie Kilometer - im Schwimmbad, per Inline-Skates, auf dem Fahrrad oder zu Fuß. Und Sponsoren zahlten Geld dafür. Das soll nun einem Kinderhospiz in Wiesbaden zugute kommen. Der 18-stündige Spendenmarathon verlangte den Schülerinnen nicht nur Ausdauer ab, sie mussten auch der Schlaflosigkeit trotzen. Anja Marksteiner: "Am Montagmorgen um 4 Uhr bin ich aufgestanden." Es folgten Schule und am Abend um 23 Uhr der Weg ins Diezer Schwimmbad. Ein Schläfchen zwischendurch - "das habe ich nicht mehr geschafft." Und sie rechnete nicht damit, dass sie am gestrigen Dienstag vor 20 Uhr ins Bett komme. "Wir wollen ja auch noch feiern." Ähnlich erging es ihren Mitschülerinnen Lea Weyrauch, Virginia Angerhausen und Genevieve Baum. Gemeinsam betreuten sie einen "Posten" am Limburger Freibad. Nach dem Schwimmen war dort um 6 Uhr Start der Radfahrer und Inliner. Ab 12 Uhr folgten Walker, Wanderer und Jogger. Bis 18 Uhr hatten die Marienschülerinnen Gelegenheit, Kilometer und somit Geld zu sammeln. Ab dem Freibad konnten sie eine sechs Kilometer lange Strecke auf dem Radweg bis Eschhofen und zurück bewältigen - gespickt mit fünf Kontrollposten. Nach jedem zurückgelegten Kilometer erhielten die Starterinnen Stempel auf ihre Teilnahmekarten - damit sie später die Streckenlänge bei ihren Sponsoren nachweisen können. Zum Beispiel die Lehrerin Elisabeth Koop: Sie strampelte insgesamt 60 Kilometer. 67 schwimmen, 50 radeln und skaten, 68 wandern, walken und joggenDie Teilnehmer verteilten sich folgendermaßen auf die Disziplinen: 67 schwammen, 50 radelten oder skateten und 68 begaben sich zu Fuß auf den Radweg. Die Idee zu dem Spendenmarathon sei ihnen im Pflegeunterricht gekommen, berichtet Lea Weyrauch. "Wir wollten was Soziales für die berufliche Schule organisieren." Und wie widersteht man so lange dem Schlaf? "Wir haben ja immer was zu tun", sagt sie und verteilt den nächsten Stempel. Informationsquelle: http://www.solms-braunfelser.de/main.php...ntent_id=267018
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