Die Pfählung ist eine Hinrichtungsmethode, die bereits in Ägypten angewandt und im Assyrischen Reich massenweise durchgeführt wurde. Auf assyrischen Reliefs sind zwei Versionen dargestellt: Dem Verurteilten wird entweder mit der Spitze des aufgerichteten Pfahls die Brust durchbohrt, so dass der Oberkörper überhängt, oder die Pfahlspitze wird rittlings in den Leib gebohrt.
Erwähnung im Alten Testament: Das Aufhängen an einen Baum wird in Gen 41,19 - Dtn 21,22 - Jos 8,29 + 10,26 sowie Est 7,9 (hier vom persischen König Xerxes I. angeordnet) erwähnt.
Bekannt für die Anwendung einer besonders langwierigen Variante dieser Hinrichtungsmethode ist der rumänische Graf Vlad Drăculea III.. Dabei wurde dem zu Pfählenden in aufrecht sitzender Position ein abgerundeter, gefetteter Pfahl in eine Körperöffung (Anus, Vagina) eingeführt. Durch die auf den Körper wirkende Schwerkraft kam er langsam und qualvoll zu Tode, was oft mehrere Tage dauerte. Da der Pfahl abgerundet war, schnitt er sich nicht in lebensnotwendige Organe, sondern schob sich langsam durch den ganzen Körper, und verlängerte somit die Qual.