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Augenblicke zwischen Leben und Tod


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27.04.2006 18:13
Haan: Hilfe in schwerer Lebensphase antworten

KREIS METTMANN

Haan: Hilfe in schwerer Lebensphase

Das Franziskus-Hospiz bietet jetzt im Haaner Krankenhaus eine regelmäßige Sprechstunde an.

Haan. Seit Mittwoch gibt es im St. Josef Krankenhaus mit einer Informationsstunde des Franziskus-Hospizes eine Kooperation, deren Kernpunkt darin liegt, "über die rasant fortschreitende Entwicklung in Medizin und Pflege das unerträgliche Leid von Schwerstkranken und Sterbenden nicht zu vergessen", wie es Franziskus von Ballestrem, Einrichtungsleiter des K-plus-Verbundes, formuliert.

Das Franziskus-Hospiz in Hochdahl-Trills begleitet Sterbende auf dem letzten Abschnitt ihres Lebens und unterstützt ihre Angehörigen und Freunde. Die Einrichtung gliedert sich in einen stationären Bereich mit acht Einzelzimmern und einen ambulante Dienst.

Dessen Aufgabe besteht darin, durch intensive pflegerische Betreuung den Sterbenden zu ermöglichen, zuhause in vertrauter Atmosphäre zu verbleiben. In diesem Sinne versucht das Hospiz, "Netzwerke zwischen stationärer, ambulanter und hospizlicher Versorgung zu schaffen", erklärt Christoph Drolshagen, der Geschäftsführer des Franziskus-Hospizes.

Eine stationäre Behandlung soll dabei nur die letzte Lösung sein, wenn es Angehörigen auch mit Unterstützung nicht mehr möglich ist, eine angemessene Daheim-Pflege zu gewährleisten.

In der Informationsstunde soll vorerst noch nicht beraten werden. Ziel ist es vielmehr, erst einmal Hemmschwellen abzubauen. "Denn hier geht es nicht nur um den Tod, hier geht es auch um Leben, die letzten Wochen und Monate in größerer Lebensqualität zu verbringen", sagt Christoph Drolshagen.

Neben den Hauptamtlichen kann das Hospiz auf einen Stab von über 100 Ehrenamtlichen aus allen Bereichen zurückgreifen, die in einer halbjährigen Ausbildung auf Basis von Grund- und Aufbauseminaren geschult wurden. Fünf von ihnen werden abwechselnd jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat von 15.30 Uhr bis 16.30 Uhr im Foyer des Krankenhauses ansprechbar sein.

Mit Informationsmaterial und Fotos der Räumlichkeiten werden sie erst einmal die Einrichtung vorstellten, ohne dass mögliche Interessenten etwas von sich selbst erzählen müssen. Bei Gesprächsbedarf besteht dann immer noch die Möglichkeit, sich zurückzuziehen oder aber direkt eine Sprechstunde im Franziskus-Hospiz zu vereinbaren.

Informationsquelle: http://www.wz-newsline.de/sro.php?redid=114457
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Es sind die Lebenden, die den Toten die Augen schliessen. Es sind die Toten, die den Lebenden die Augen öffnen.

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