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Ahasveru Offline

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24.04.2006 21:24
"Alles unter Dach und Fach" antworten

"Alles unter Dach und Fach"

Zehn Jahre "Tag der Begegnung"

SULINGEN (mks)"So langsam haben wir alles unter Dach und Fach", freut sich Wilfried Rusch. Die Liste der Aussteller steht, die Broschüre ist im Druck und ein passendes Rahmenprogramm vorbereitet: Für den am 1. Mai geplanten "Tag der Begegnung" sind alle Vorkehrungen getroffen.

Seit zehn Jahren stellen soziale Einrichtungen und Selbsthilfegruppen ihre Arbeit in diesem Rahmen der Öffentlichkeit vor. "Ein fester Bestandteil des jährlichen Veranstaltungskalenders der Stadt Sulingen", meint Rusch, der zusammen mit Gerhard Beich federführend die Koordination übernommen hat und interessierten Gruppen das ganze Jahr über als zentraler Ansprechpartner zur Verfügung steht.

Rund 40 Gruppen aus dem Sulinger Land gehören zum Kreis der potentiellen Aussteller: Selbsthilfegruppen wie die Deutsche Sarkoidose Vereinigung, der "Landesverband Nierenkranke, Dialysepatienten und Transplantierte", der "Freundeskreis", der "Weiße Ring" oder das "Blaue Kreuz", aber auch soziale Einrichtungen wie die Diakonie Freistatt, das Hospiz Sulingen oder der Sozialverband.

Nicht immer seien alle Gruppen präsent, an die 30 Aussteller kämen aber in der Regel zusammen, erklärt Rusch. Zur Freude der Organisatoren gibt es immer wieder Neuzugänge - in diesem Jahr stellt sich etwa mit der Gruppe "Kind hinter Gittern?!" erstmals ein Gesprächskreis von Eltern vor, deren Kind im Strafvollzug ist.

Die Vorbereitungen für die Veranstaltung laufen seit drei Monaten, inzwischen ist der Ablauf in "trockenen Tüchern": Der 1. Mai beginnt mit einem ökumenischem Gottesdienst, für den der Gospelchor aus Borstel seine musikalische Unterstützung zugesagt hat.

Auf dem Gelände rund um das Bürgerhaus gibt es ab 11 Uhr neben dem Informationsangebot der Aussteller ein buntes Rahmenprogramm mit vielen Highlights, vom Luftballonwettbewerb bis zu verschiedenen Tanzvorführungen.

Wie in jedem Jahr werden alle sozialen Einrichtungen in einer Broschüre vorgestellt.

In einer Auflage von 500 Stück liegt diese am "Tag der Begegnung" aus. "Was am 1. Mai nicht unter die Leute kommt, wird in Apotheken und bei Ärzten hinterlegt", so Rusch. Finanziert werde die Begegnungs-Initiative von der Stadt Sulingen in Kooperation mit der Ortsgruppe Sulingen-Barenburg der Industriegewerkschaft Bergbau-Chemie-Energie. Die Stadt leiste vor allem logistische Hilfe beim Druck der Broschüre und stelle das Ausstellungsgelände zu "sehr günstigen Konditionen" zur Verfügung.

Heute findet ein letztes Vorbereitungstreffen im "GIBS"-Büro an der Langen Straße statt. Zielvorgabe: "letzter Feinschliff". Wer sich kurzfristig anschließen wolle, sei willkommen, so Rusch. Zwar sei die Aufnahme in die Info-Broschüre dann nicht mehr möglich, aber ein Platz auf dem Ausstellungsgelände werde sich auch für Nachzügler finden.

Informationsquelle: http://syke.mzv.net/news/stories/sulingen/?id=73465
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Es sind die Lebenden, die den Toten die Augen schliessen. Es sind die Toten, die den Lebenden die Augen öffnen.

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