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Rechte für trauernde Kinder und Jugendliche Ein trauerndes Kind hat das Recht... * ...die Wahrheit über den Tod, die verstorbene Person und die Todesumstände zu erfahren * ...Fragen ehrlich beantwortet zu bekommen * ...mit Respekt behandelt und Ernst genommen zu werden * ...nichts zu sagen, wenn es nicht will und seine Gefühle und Gedanken auch für sich zu behalten, wenn es möchte * ...auch eigene andere, von denen der Erwachsenen abweichende, Vorstellungen und Erklärungen für den Tod zu haben * ...die Person, die gestorben ist und den Ort, an dem sie gestorben ist, noch einmal zu sehen * ...überall dann und dort zu trauern, wann und wo es möchte, wenn es sich und andere dabei nicht verletzt * ...in seiner Trauer alle eigenen individuellen Gefühle und Gedanken zu haben * ...nicht den "Phasen der Trauer" folgen zu müssen, wie sie in manchen Ratgebern vorgegeben werden * ...in seiner/ihrer ganz individuellen und eigenen Art zu trauern, ohne dafür bewertet oder verurteilt zu werden * ...wütend über den Tod, auf die Person, die gestorben ist, auf Gott, sich selbst oder andere zu sein * ...Menschen, die unsensibel gegenüber ihren Gefühlen sind, auch einmal zu verärgern oder vor den Kopf zu stoßen * ...ihre eigenen religiösen oder philosophischen Erklärungsmuster und Vorstellungen über den Tod zu entwickeln und zu haben, auch wenn diese von denen anderer abweichen. * ...in Entscheidungen über Rituale im Zusammenhang mit der verstorbenen Person und mit dem Tod einbezogen zu werden. * ...nicht ausgenützt zu werden in der von Schmerz und Verletzlichkeit geprägten Situation * ...Schuldgefühle darüber zu empfinden, dass man den Tod durch etwas hätte verhindern können, selbst, wenn diese unbegründet und irrational sind
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