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Augenblicke zwischen Leben und Tod


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 Esoterisches zu Sterben, Tod und Trauer
Ahasveru Offline

Administration Forum

Beiträge: 6.581

08.04.2006 10:58
Nahtod-Erfahrungen und Jenseitsreisen - Der Motor in der Geschichte der Religion antworten

Nahtod-Erfahrungen und Jenseitsreisen - Der Motor in der Geschichte der Religionen

Nahtod-Erfahrungen sind seit den siebziger Jahren als Erlebnisse von Menschen bekannt geworden, die an der Stelle des Todes gestanden haben. Untersuchungen belegen aber, daß vergleichbare Begebenheiten zu allen Zeiten und kulturübergreifend berichtet wurden. Sie haben in der Geschichte der Religionen eine deutliche Spur hinterlassen.

Nah-Todeserfahrungen wurden mit Beginn der 70er-Jahre bekannt. Im Zuge des medizinischen Fortschritts war es gelungen, zahlreiche Menschen wiederzubeleben, die sich zuvor in kritischen körperlichen Umständen befunden hatten. Manche von Ihnen waren bereits klinisch tot, bevor sie wieder ins gewohnte Leben zurückkehrten. Manche der betroffenen Personen berichteteten von außergewöhnlichen Erlebnissen, die sie während ihrer Behandlung gemacht hatten.

Auch wenn sich die konkreten Schilderungen von Patient zu Patient unterschieden, so wiesen sie doch eine außergewöhnlichen Übereinstimmung auf. Der amerikanische Arzt Raymond A. Moody veröffentlichte 1975 ein Buch über die merkwürdigen Begebenheiten, die damit einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurden. Mittlerweile sind Nahtod-Erfahrungen ein geläufiges Phänomen, das aus allen Gebieten der Erde berichtet wird. Moody faßte die ihm zugetragenen Schilderungen damals so zusammen:

"Ein Mensch liegt im Sterben. Während seine körperliche Bedrängnis sich dem Höhepunkt nähert, hört er, wie der Arzt ihn für tot erklärt. Mit einemmal nimmt er ein unangenehmes Geräusch wahr, ein durchdringendes Läuten oder Brummen, und zugleich hat er das Gefühl. daß er sich sehr rasch durch einen langen, dunklen Tunnel bewegt. Danach befindet er sich plötzlich außerhalb seines Körpers, jedoch in derselben Umgebung wie zuvor. Als ob er ein Beobachter wäre, blickt er nun aus einiger Entfernung auf seinen eigenen Körper. In seinen Gefühlen zutiefst aufgewühlt, wohnt er von diesem seltsamen Beobachtungsposten aus den Wiederbelebungversuchen bei.
Nach einiger Zeit fängt er sich und beginnt, sich immer mehr an seinen merkwürdigen Zustand zu gewöhnen. Wie er entdeckt, besitzt er noch immer einen `Körper´, der sich jedoch sowohl seiner Beschaffenheit als auch seinen Fähigkeiten nach wesentlich von dem physischen Körper, den er zurückgelassen hat, unterscheidet. Bald kommt es zu neuen Ereignissen. Andere Wesen nähern sich dem Sterbenden, um ihn zu begrüßen und ihm zu helfen. Er erblickt die Geistwesen bereits verstorbener Verwandter und Freunde, und ein Licht und Wärme ausstrahlendes Wesen, wie er es noch nie gesehen hat, ein Lichtwesen, erscheint vor ihm. Dieses Wesen richtet - ohne Wort zu gebrauchen - eine Frage an ihn, die ihn dazu bewegen soll, sein Leben als Ganzes zu bewerten. Es hilft ihm dabei, indem es das Panorama der wichtigsten Stationen seines Lebens in einer blitzschnellen Rückschau an ihm vorüberziehen läßt. Einmal scheint es dem Sterbenden, als ob er sich einer Art Schranke oder Grenze nähere, die offenbar die Scheidelinie zwischen dem iridischen und dem folgenden Leben darstellt. Doch ihm wird klar, daß er zur Erde zurückkehren muß, da der Zeitpunkt seines Todes noch nicht gekommen ist. Er sträubt sich dagegen, denn seine Erfahrungen mit dem jenseitigen Leben haben ihn so sehr gefangengenommen, daß er nun nicht mehr umkehren möchte. Er ist von überwältigenden Gefühlen der Freude, der Liebe und des Friedens erfüllt. Trotz seines inneren Widerstandes - und ohne zu wissen, wie - vereinigt er sich dennoch wieder mit seinem physischen Körper und lebt weiter.
Bei seinen späteren Versuchen, anderen Menschen von seinem Erlebnis zu berichten, trifft er auf große Schwierigkeiten. Zunächst einmal vermag er keine menschlichen Worte zu finden, mit denen sich überirdische Geschehnisse dieser Art angemessen ausdrücken ließen. Da er zudem entdeckt, daß man ihm mit Spott begegnet, gibt er es ganz auf, anderen davon zu erzählen. Dennoch hinterläßt das Erlebnis tiefe Spuren in seinem Leben; es beeinflußt namentlich die Art, wie der jeweilige Mensch dem Tod gegenübersteht und dessen Beziehung zum Leben auffaßt."(1)

Mit zunehmender Anzahl von Berichten kristallisierten sich schließlich bestimmt Stationen heraus, die typischerweise eine Nahtod-Erfahrung charakterisieren. Dazu gehören vor allem das Erleben von Außerkörperlichkeit, die Begegnung mit verstorbenen Verwandten und einem "Lichtwesen" sowie der Rückblick auf das bisherige Leben. Daneben wird übereinstimmend von unbeschreiblichen Landschaften und Gefühlen des Glücks berichtet. Auch der Gang durch einen dunklen Tunnel wird häufig erwähnt. Bedeutsam ist jedoch nicht nur das Erlebnis selbst, beeindruckend sind vor allem die Nachwirkungen dieser Begegnung. Viele der betroffenen Menschen glauben, im verbleibenden Leben noch eine Aufgabe erfüllen zu müssen. Die Art und Weise, wie sich die betroffenen Menschen verändern, findet sich bei keiner anderen Gelegenheit.

Eine schwer eingrenzbare Erfahrung

Um ein Erklärung für das Auftreten von Nahtod-Erlebnissen zu finden, hat man zunächst herauszufinden versucht, unter welchen Umständen sie sich ereignen. Wegen ihrer Entdeckung im klinischen Bereich wurden zuerst medikamentöse Einflüsse erwogen: Narkotika, Psychopharmaka oder Nebenwirkungen anderer Arzneimittel. Der Verdacht, es könne sich bei Nah-Todeserfahrungen um eine Art drogenbedingte Halluzination handeln, wurde jedoch bald entkräftet. Zu unterschiedlich waren die Befindlichkeiten der verschiedenen Patienten. Auch eine Gehirnverletzung kam als Ursache nicht in Frage.
Mit zunehmender Bekanntheit der Nahtod-Erlebnisse zeigte sich schließlich, daß deren Auftreten keineswegs auf kritische körperliche Umstände begrenzt war. Vielmehr wurden solche Erfahrungen in ganz unterschiedlichen Situationen gemacht. Manchmal kamen sie überraschend, meist aber traten sie bei körperlicher oder seelischer Bedrängnis auf. Weil sich nur eine Minderheit von Nah-Todeserfahrungen tatsächlich in der Nähe des Todes ereignen, ist der Begriff selbst inhaltlich leer geworden. Dennoch scheint er noch am besten geeignet zu sein, die darunter verstandenen Begebeneheiten zu erfassen, denn die Suche nach einem besseren Ausdruck ist bislang im Sande verlaufen.

Erlebnisse mit persönlichem Hintergrund

Menschen, die ein Nahtod-Erlebnis hatten, werden in der Literatur als Experiencer bezeichnet. Ihre Schilderungen unterscheiden sich in vielen Einzelheiten, doch gibt es auch eine Vielzahl gemeinsamer Punkte. Durch diese erst wurde die Forschung auf die Ähnlichkeit und Vergleichbarkeit der Erfahrungen aufmerksam. Stellt man die verschiedenen Berichte nebeneinander, so erscheinen manche Elemente wie die Stationen einer Jenseitsreise. Die geschilderten Ereignisse weisen vielfach auf den persönlichen Lebenshintergrund des Experiencers hin, durch welchen sie geprägt sind. Religiöse, soziale und kulturelle Einflüsse haben den Inhalt der Nah-Todeserfahrung "gefärbt". Am besten verdeutlicht dies ein Blick auf die Berichte der betroffenen Personen, die dabei einen Eindruck der Erlebnisse vermitteln.


Über das Verlassen des Körpers berichtet eine Frau:
" ... ich hörte die Schwestern rufen: `Herzstillstand!´ Ich fühlte, wie ich aus meinem Körper austrat und zwischen Matratze und Seitengitter des Bettes hinabglitt - es kam mir eigentlich eher so vor, als ob ich mich durch das Gitter hindurchbewegte -, bis ich am Boden ankam. Und von da an stieg ich ganz langsam in die Höhe. Während des Emporsteigens sah ich immer mehr Schwestern ins Zimmer gelaufen kommen, es müssen wohl etwa ein Dutzend gewesen sein... Von da oben sah ich zu, wie man mich wiederbelebte. Klar und deutlich bot sich mir mein Körper dar, wie er da unten ausgestreckt auf dem Bett lag, um das sie alle herumstanden. Eine Krankenschwester hörte ich sagen: `Oh Gott, sie ist tot!´, während eine andere sich hinunterbeugt, um mir Mund-zu Mund-Beatmung zu geben."(2)

Manche Personen berichten ausschließlich von solch einer Außerkörperlichkeitserfahrung, bevor sich sich dann in ihrer gewohnten Umgebung wiederfinden.

Ein Druchgangsstadium erwähnen zahlreiche Experiencer. Eine Frau erinnert sich an die Situation bei einem Geburtsvorgang:
" Nach kurzer Zeit begann ich zu schweben und hörte die Menschen um mich herum deutlicher sprechen als mit meinen physischen Ohren heute ... Nach diesem Schwebezustand kam ich in einen Tunnel hinein. In diesem Tunnel stieg ich mit ungeheuerer Geschwindigkeit auf. Ich hatte dort große Angst, denn die Wände waren schwarz, und ich versuchte, sie überall zu berühren. Aber es gelang mir nicht und ich stieg weiter wie mit Raketengeschwindigkeit auf. Während meiner Angst schaute ich um mich und entdeckte dabei oben in der Ferne einen weißen Punkt. Je weiter ich aufstieg, desto größer wude dieser Lichtpunkt."(3)

Oft ist von Begegnungen mit Personen und Wesen die Rede, die den Beucher empfangen. Meist handelt es sich dabei um Freunde und Verwandte, doch auch religiöse Gestalten werden erwähnt:
" Zunächst war es mir, als ob ich durch eine graue Decke hindurch ein ein Lichtreich vorstoßen würde. Ich wurde in Richtung dieses Lichtes aus meinem Körper gezogen. Das allererste war eine liebevolle und herzliche Begrüßung durch verstorbene Menschen, die mir sehr wichtig waren. Vor allem waren das die Freundin...sowie meine Großmutter väterlicherseits. Was mich im nachhinein sehr frappiert hat, ist, daß ich sie gar nicht gekannt haben, da sie vor meiner Geburt verstorben war. Aber sie war da, um mich zu begrüßen. (...) Diese Begrüßung durch die Gestalten war sehr überwältigend, im Grunde genommen war es ein Meer von Liebe."(4)


Nicht alle Experiencer sind oder waren in der Lage, die angetroffenen Wesen zu erkennen:

"... ich ging weg und es begann eine Unterhaltung mit jemand, den anderer Torwächter, Engel oder Jesus nennen mögen, es war jedenfalls jemand. Wenn ich es je wußte, kann ich mich jetzt nicht mehr erinnern."(5)

In unterschiedlicher Weise wird der eigene Körper und seine neue Umgebung wahrgenommen. Oft fällt die Beschreibung schwer:
" Ich war ich, alles und nichts, und allgegenwärtig. Ich war verankert in dem, was IST. Es fehlt mir an Worten, um die Wirklichkeit auszudrücken, die ich durchlebt habe. ..ich war reines Licht, weder weiß, noch gelb oder schwarz. Es war, als ob ich als reine Wesensgestalt verblieben wäre, ohne Bezug auf Zeit, materielle Güter oder Energie. Es war ein Gefühl jenseits all dessen."

Eine andere Person meint dagegen:

"Mein Geistkörper schien mir ziemlich ähnlich. Ich sah alles klar. Keine Substanz - aber ich fühlte, daß er genauso aussah."

Die vorgefundenen Umgebung wird zumeist als paradiesische Landschaft beschrieben:

"Ich sah schöne Landschaften, und herrliche Felder. Ich ging zu einem kleinen Haus am Ende des Waldes ...Ich sah eine breite, riesige Straße, die mit funkelndem Sand gebahnt war und leuchtete wie Diamanten. Die Straße war so weit, daß man kaum ihr Ende sehen konnte. Ich sah ein Tor und eine lange Mauer zum Tor, die von sechs Löwenstatuen beschützt zu werden schien. (...) Ich sah die schönsten Blumen, die man sich vorstellen kann. Das einzige Gebäude, das ich sah, war die Hütte am Ende des Waldes, die wie eine Bibliothek war, in die man gehen und alles lernen konnte, was es gab. (...) Ich habe am Ende einer hohen Klippe gestanden, weit unterhalb war ein grünes Tal... Die Luft war so klar, ein herrlicher blauer Himmel, und ein schwacher Hauch einer warmen Brise. Es war ein sehr schöner Tag. Die Felder schwangen mit einem Gemisch aus Farben. Sie sahen aus wie weicher goldener Hafer oder Weizen mit Flecken aus leuchtend farbigen Blumen. Immer war da dieses Licht und das überwältigende Gefühl der Liebe."

Nicht alle Personen berichten von angenehmen Eindrücken. Vereinzelt ist auch von "negativen" Nahtod-Erfahrungen die Rede. Eine Frau erinnert sich:

".. ich begann, in einen Tunnel gezogen zu werden. Es war ein schreckliches Erlebnis, weil alles, was ich sehen konnten. Leute aus meiner Vergangenheit waren, Leute, die schon tot waren, die mir irgendetwas getan oder gesagt haben, was mich in der einen oder anderen Weise verletzt hat. Sie lachten und schrien, bis ich dachte es nicht mehr aushalten zu können. Ich bat und bettelte, zurückgehen zu dürfen. Ich sah ein Licht am Ende des Tunnels, aber ich kam ihm niemals richtig nahe."(6)

Die Wahrnehmungen sind im einzelnen oft unterschiedlich, doch das Gefühl, das mit Ihnen verbunden ist, ist meist das selbe. Ein Mann aus Holland umschreibt es so:

"Es war, wie wenn man von einer harten Reise nach Hause kommt: Eine Situation, die mich zu vollkommener Ruhe geführt hat, eine Ruhe, wie ich sie schon eine lange Zeit nicht mehr gekannt hatte. Für mich war dies der Höhepunkt meiner Erfahrung."


Charakteristisch für Nah-Todeserfahrungen ist die Begegnung mit einem Lichtwesen, das von Person zu Person unterschiedlich interpretiert wird:
" Dieses Licht hat für mich aus so etwas wie eine fremde Macht dargestellt. Ich hatte das Empfinden, daß ich dieses Licht sehr gut kenne und daß ich auch ein Stück von diesem Licht selbst bin."(7)

Eine andere Person verleiht dem Lichtwesen eindeutig persönliche Charkterzüge:

"Meine letzte Erinnerung ist die größte und wichtigste. Ich war an einem Ort, an dem alles um mich herum Licht war - so etwas wie Wolken und dennoch keine Wolken wie man sie von einem Flugzeug aus sieht. Ich stand in der Kurve einer Straße aus Licht, die zu etwas in weiter Entfernung führte, was sich nicht einfach so beschreiben läßt. (...)
...ein Lichtwesen, eher eine Gegenwart als jemand sichtbarer, ein Licht in all dem Licht. Ich erkannte sofort, daß dieses Wesen durch mich hindurch sehen konnte und meine tiefsten Geheimnisse aufdecken konnte. Mein erster Gedanke war, mich zu verstecken, aber ich erkannte, daß das nicht möglich sein würde und auch nicht nötig. Zwischen uns fühlte ich nun eine starke gegenseitige Liebe ohne Worte ...Ich wußte ohne jeden Zweifel, daß, was immer er in mir sehen würde, er mich verstehen, annehmen und lieben würde."(8)

Andere Beschreibungen haben religiöse Züge:

"Ich habe Jesus gesehen. Ich habe ihn am Gesicht und der Kleidung erkannt. Er hatte schlichtes langes, dunkles Haar, lohfarbene Haut. Er war viel kleiner als ich und hatte freundliche Augen. Er blickte in meine Seele und schien zufrieden. Ich habe Jesu wahre Anwesenheit einige Male gefühlt - eine freundliche, liebende, hilfreiche Person."

Eine Frau aus Missouri bekam Hilfe angekündigt:

"Kurz bevor ich meine Augen öffnete, etwas (zumindest für mich) ungewöhnliches geschah. Ich sah das Gesicht Christi in strahlendes Sonnenlicht gebadet und Er lächelte mich an. Ich hörte, jedoch nicht in Worten, daß ich nicht allein sein würde, daß meine Begleiter immer bei mir sein würden. Sie würden mich leiten. Sie würden mich unterstützen. Ich hätte nur zu fragen."

Nicht alle Experiencer haben sich in ihrer Deutung festgelegt:

"Ich habe Gott getroffen. Er hat mich erkannt und mit mir gesprochen. Ich wußte sofort, wer er war. ...Gott war ein Wesen aus Licht. Ich weiß nicht, ob es religiös war oder nicht. Dort gibt es keine Religion. Nur Klarheit und Licht... Wir sehen, wen wir als Gott anerkennen."


Eine häufig erwähnte Station ist eine Rückschau auf das vergangenen Leben. Danben machen die betroffenen Personen noch anderer außergewöhnliche Wahrnehmungen.


Ein Mann aus Schweden hatte als Kind ein Nahtod-Erlebnis. Die Lebensrückschau fand bei ihm im Beisein des Lichtwesens statt:

"Zusammen mit ihm ging ich durch mein ganzes fünf Jahre altes Leben, Ereignis für Ereignis. Aber das war nicht, wie ein Video mit hoher Geschwindigkeit anzusehen. Ich erlebte noch einmal, was geschehen war und gleichzeitig sah ich es als Zuschauer mit ihm. Das meiste war über mich und meinen Bruder, auf den ich sehr eifersüchtig war. ... Die Betonung lag nicht darauf, wer Schuld hatte oder wer angefangen hat. Stattdessen lag meine Aumerksamkeit auf unserem Austausch an Gefühlen. Wieder erlebte ich meine Einsamkeit und Eifersucht. Wenn ich ihn schlug, fühlte ich meinen Triumpf und wenn ich ihne weinen sah, meine Bosheit. Und wenn ich gelegentlich freundlich zu ihm war, fühlte ich meine widerwillige Freude, ihn glücklich zu sehen. Doch ich erlebte auch seine Gefühle. Und das war nicht nur ein grundsätzliches Verstehen. Ich erlebt direkt, wie es war, er zu sein, mich als großer Bruder zu haben. ...Ich erlebte seine Gefühle so klar wie meine eigenen. Auf diese Weise war dies eine starke und harte Lehre über die Folgen meiner eigenen Taten."(9)

Noch weitergehender waren die Erfahrungen einer Frau aus Philadelphia:

"...Ich bekam alle Antworten, die ich wollte. Ich sah, daß es einen Plan gab, und alle Dinge einen Grund haben und daß wir alle so geliebt werden wie wir sind. Danach erreichte ich einen Punkt, an dem ich keine Fragen mehr hatte, weil ich irgendwie den gesamten Plan kannte. Es war wie ein Erinnern; meine Seele hatte diese Weisheit vergessen."

Die Rückkehr ins gewohnte Leben geschieht auf unterschiedliche Weise:

"Das Wesen sagte mir, es sei noch nicht Zeit zu gehen (also zu sterben) und ich solle zur Erde zurückkehren."

Eine Frau aus Virginia wollte aus eigenen Stücken ins gewohnte Leben zurück:

"Als das Lichtwesen und mein Engel mich fragten, ob ich bereit sei, zurückzukehren, sagt ich ihnen, ich wäre bereit, und daß ich mich noch um einige unerledigte Angelegenheiten kümmern müsse."


Charakteristisch für Nahtod-Erfahrungen sind die Nachwirkungen des Erlebnisses auf das weitere Leben des Experiencers. Eine Frau schreibt hierzu:
" Seither habe ich in mir das Gefühlt, daß ich eine Aufgabe im Leben zu bewältigen habe. Vorher hatte ich nach dem Motto gelebt: Ich mache, was ich will, und alles bestimme ich. Aber diese Lebenshaltung ist mir in dem Licht kräftig abhanden gekommen. Seitdem hat das Leben für mich Aufgabencharakter, und ich weiß, daß es irgend etwas gibt, was größer und stärker ist als ich."(10)

Eine andere Frau berichtet:

"Das Wesen sagte mir, daß ich eine Mission hätte und daß ich mit dieser Mission auf Erden noch nicht begonnen hätte. Das Wort Mission war zunächst sehr problematisch für mich, ich konnte damit überhaupt nichts anfangen. Aber es blieb mir nichts übrig, als zu gehorchen."(11)

Das Erlebnis verändert bei praktisch allen Personen die Einstellung zum Tod. Ein Experiencer aus Belgien sagt:

"Es gibt ein Leben nach dem Tod. Ich fürchte mich nicht mehr vor dem Übergang von einer Lebensform zur anderen. Ich glaube auch, daß wenn man das Glück, in die andere Welt zu gehen, hat, man dort ewig verbleibt. Das Leben geht nach dem Tod weiter."

Eine andere Person fügt hinzu:

"Ganz sicher wurde ich verwandelt. Ich hatte - und habe - keinen Zweifel, daß es ein höheres Bewußtsein gibt, das zumindest mit dem Bewußtsein ewig ist, und daß der Tod nichts ist, vor dem man Angst haben müßte."(12)

Die veränderte Lebenseinstellung führt vielfach zu einer Reihe neuer Gewohnheiten:

"Meine Einstellung zu Leuten und der Welt im allgemeinen hat sich geändert. Nun mag ich wirklich die meisten Leute...ich habe mich aktiv für Politik zu interessieren begonnen...habe viel mehr gelesen...stellte weniger Ansprüche an das Leben; ich erfreute mich an vielen Dingen des Lebens, die ich zuvor nicht bemerkt habe... begann, zur Kirche zu gehen, wenn auch nur gelegentlich...und manchmal fühle ich mich einfach näher bei Gott."

Belege aus alten Quellen

Bei Nah-Todeserfahrungen handelt es sich um Erscheinungen, auf die erst die moderne Notfallmedizin aufmerksam gemacht hat. Ihr Auftreten wird in allen Kulturkreisen erwähnt, so daß es sich bei ihnen um ein allgemein-menschliches Phänomen handelt. Wenn dem so ist, dann müßte man erwarten können, daß es solche Erlebnisse auch in früherer Zeit gegeben hat. Ein Blick auf in alte Überlieferungen und Quellen bestätigt diese Vermutung.
Weil sich die besagten Erfahrungen früher nur selten tatsächlich an der Schwelle zum Tod ereignet haben dürften, sollte besser von Jenseits- oder Transzendenz-Erlebnissen gesprochen werden. Deren deutlichste Spur findet sich in religiösen Quellen, die gleichzeitig die ältesten schriftlichen Überlieferungen darstellen. Beim Einfluß der Erfahrungen auf die religiösen Vorstellungen kann man zwischen naturverbundenen, mythischen und monotheistischen Glaubenssystemen unterscheiden.

1. Naturverbundene Religionen: Archäologische Fundstücke legen bereits nahe, daß die Vorstellung von einer immateriellen, vom Körper loslösbaren Seele weit zurückreicht. Beim Pekingmenschen wurde den Toten der Schädel abgetrennt, ohne daß man einen Grund hierfür ausgemacht hätte. In der Altsteinzeit wurden separierte Schädel und Unterkiefer zum Teil sogar bestatten, ein Verhalten, das sich auch bei manchen Naturvölkern wiederfindet. Einen noch deutlicheren Beleg für die vorgeschichtliche Annahme einer Seele stellen die sogenannten Schädelrepanationen dar: Hierbei handelt es sich um Öffnungen des menschlichen Schädelknochens, die schon zu Lebzeiten erfolgt sind und die nicht etwa einer medizinischen Behandlung gedient haben. Die künstliche Öffnung sollte vielmehr ein Durchgang für die vermutete Seele sein, deren Sitz man ganz offensichtlich mit dem Kopf in Verbindung gebracht hat. Die religiöse Form des frühen Menschen war der Schmanismus, den man noch bis ins 20. Jahrhundert beobachten konnte. Jakob Ozols, Professor für Vor- und Frühgeschichte, faßt diese Sichtweise zusammen:

"Nach dem Tode trennt sich die Seelengestalt von dem Körper und führt ihr eigenes, weitgehend vom Körper gesondertes Leben weiter. Sie kehrt jedoch immer wieder zu dem Skelett und insbesondere zu dem Schädel zurück, um sich auszuruhen. Bei Lebenden verläßt sie den Kopf nur nachts oder in außerordentlichen Situationen, wie plötzlichem Erschrecken, schwerer Krankheit oder bei besonderen Zuständen wie in der Trance und Ekstase. Die Seelengestalt darf aber nicht lange ausbleibe. Wenn sie nicht bald zurückkehrt, wird der Mensch krank, er ist in vielen Gefahren ausgesetzt, und bei längerer Abweseneiht der Seelengestalt muß er sogar sterben."(13)

Die Eigenschaften der Seele weisen unverkennbar Parallelen zu den oben geschilderten Nahtod-Erfahrungen auf, besonders was ihr Dasein außerhalb des Körpers betrifft. Hinweise auf Jenseits-Erlebnisse finden sich auch bei Naturvölkern. So berichten die westafrikanischen Ewe von merkwürdigen Äußerungen sterbender Personen. Scheinbar nehmen diese die Anwesenheit bereits hingeschiedener Menschen wahr:

"Viele, die im Sterben liegen, nennen noch Namen von Leuten, die längst verstorben sind. Das wird ihnen dadurch unmöglich gemacht, daß man ihnen ein Kopftuch in den Mund steckt;..."(14)

Ein konkretes Erlebnis wird aus dem südamerikanischen Volk der Mapuche berichtet. Dort glaubt man an ein Leben nach dem Tod, bezieht seinen Werdegang nach dem Ableben mit all seinen zu durchlaufenden Phasen aber nicht auf Götter oder Dämonen. Bei den Mapuche stehen vielmehr die Vorfahren im Mittelpunkt. In einem Bericht aus jüngerer Zeit wird ein Mann zitiert, der tagelang todkrank war:

"Ich bin lebendig und bin zum Vulkan gegangen. Ich habe all die toten Leute gesehen, die darin zurückgehalten wurden. Ich war bei meinem Sohn und meinen Großeltern. Sie sind alle beisammen und sehr glücklich. Sie warten auf mich, aber es ist noch nicht die Zeit dazu."(15)

Bei naturverbundenen Religionen wird allgemein angenommen, daß die Seele eines Toten ein trostloses Schattenreich einzieht, eine Unterwelt, die nicht als Leben im gewohnten Sinne gilt. Erst in weiterentwickelten Kulturen setzt sich langsam die Hoffnung auf ein Leben im Jenseits durch. Bei den Azteken etwa sollten Kriegsgefallene und Frauen, die nach der Geburt verstorben waren, nach dem Ableben ins "Haus der Sonne" einziehen. Es heißt bei ihnen:

"Steh auf, mach dich bereit, geh nach dem guten Orte, dem Haus der Sonne - deiner Mutter und deines Vaters - , wo man in Freude und Seligkeit und Fülle des Genusses lebt. Auf, begleite die Sonne; ihre älteren Schwestern, die himmlischen Fürstinnen, sie die immer und ewig in Lust und Freude leben, die unmittelbar mit und neben der Sonne wandeln, sie belustigen und mit Rasselklängen begleiten, nehmen dich an die Hand!...Schon eilst du dahin, um dort selig zu sein. An einem guten, einem schönen Orte lebst du, bei unserem Herrn, dem Sonnengotte. Du siehst ihn schon mit eigenen Augen, sprichst zu ihm mit eigenem Munde..."(16)

Das Auftreten von Jenseitserfahrungen hat bei den naturverbundenen Religionen nur geringe Einflüsse hinterlassen. Vermutlich haben die Erlebenisse die aufkommenden Vorstellung einer feinstofflichen Seele unterstützt und die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod mitgetragen.

Reisen ins Jenseits

2. Mythische Religionen: Der Übergang von einer naturverbundenen Kultur zur Hochkultur vollzieht sich ganz allmählich. Mit den veränderten wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen ändert sich auch das religiöse Verhalten. Mythische Religionen legen ihre Überlieferungen in heiligen Schriften nieder, die von Helden und Göttern künden, von der Erschaffung der Welt - und von Reisen ins Jenseits.
In Mesopotamien war es Gilgamesch, der legendäre Herrscher von Uruk, der sich in die Unterwelt begeben hat, um nach Unsterblichkeit zu suchen. In der Erzählung heißt es:

"Gilgamesch, wohin schweifst du rehelos?
Das Leben, das du suchst, nie wirst du es finden!
Da die Götter den Menschen schufen, verliehen sie ihm den Tod.
Das Leben aber behielten sie für sich."(17)

Gilgamesch war auf der Suche nach der Unsterblichkeit und kehrte doch mit leeren Händen aus der Unterwelt zurück. Seine Reise ins Reich des Todes weist jedoch einige interessante Details auf:

"Nach einer langen Zeit gelangt er hinter den Meeren am Ende derWelt zum Fluß Chubur, der letzten Grenze vor dem Totenreich. Gilgamesch verließ die Welt und kroch durch einen endlosen dunklen Tunnel. Es war ein langer, unbequemer Weg... aber zum Schluß sah er Licht am Ende der dunklen Röhre. Er kam zum Ausgang des Tunnels und sah einen prächtigen Garten. Die Bäume trugen Perlen und Juwelen und über allem strömte ein wundervolles Licht seine Strahlen aus. Gilgamesch wollte in der anderen Welt bleiben. Aber der Sonnengott schickte ihn durch den Tunnel zurück in sein Leben."(18)

Die Reise des Gilgamesch erinnert sark an die Schilderungen zeitgenössischer Experiencer. Von einer Erfahrung an der Schwelle des Todes schreibt der Philosoph Plato, indem er den Bericht des verwundeten Soldaten Er nennt. Luigi Moraldi faßt die ausführliche Erzählung Platos zusammen:

"Nachdem er den Köerper verlassen hatte, gelangte er an einen jenseitigen Ort, der von vier gewaltigen Höhlen durchzogen war... (Dann) erblickte er am Ausgang aus der Unterwelt `unreine und besudelten Seelen´; an dem Weg aber, der vom Himmel herabführte, reine und geläuterte Seelen. Sie alle lagerten sich auf einer Wiese und berichteten einander ihre Erlebnisse an dem jeweiligen Ort, von dem sie kammen... (jene,) die vom Himmel herabgestiegen waren sprachen von der unermeßlichen Freude und Glückseligkeit, die ihnen dort zuteil wurde. (...) Die Seelen verweilen nicht länger als sieben Tage auf der Wiese. Am achten Tag brechen sie auf, und nach weiteren vier Tagen erblicken sie ein Lichtbündel von außerordentlicher Helligkeit, vergleichbar dem Regenbogen: die Lichtsäule, die den ganzen Kosmos umspannt und als `Spindel der Notwendigkeit´ alle Seelen zur Wiederverkörperung zieht."(19)

Schon das Gilgamesch Epos weist auf eine Jenseitserfahrung hin, deutlicher aber ist der Fall des Soldaten Er: Bei ihm sprechen die körperlichen Umstände für ein tatsächliches Nahtod-Erlebenis.
Hinweise auf Transzendenz-Erfahrungen gibt es auch in den Religionen des Ostens. Am eindeutigsten sind die Berichte aus dem Tibetischen Buddhismus. Währender der Sterbende auf Gelgenheiten wartet, die er zur Erlösung nutzen kann, wird er am Totenbett von Geistlichen begleitet. In einer bestimmten Phase des Todes macht der betreffende Mensch ein bemerkenswertes Erlbenis, das der Tibetforscher Klaus Sagaster so beschreibt:

"...es erscheinen ihm Gestalten, Klänge, Lichter und Strahlen, die ihn erschrecken, bedrohen und ängstigen. Sein Bewußtsein hat sich inzwischen mit einem Geistkörper verbunden, einem Körper, der nicht aus Fleisch und Blut besteht, aber mit allen Sinnesfähigkeiten ausgestattet ist, so mit dem Gesichtssinn, den der Verstorbene besitzt, selbst wenn er während seines Lebens blind war. Der Geistkörper besitzt auch Wunderkräfte und kann z. B. gehen, wohin er will. (...) der Geistkörper ist zugleich unverwundbar. Der Tote sieht nun wie man seinen irdischen Körper entkleidet, die für ihn bestimmte Nahrung wegnimmt und seine Schlafstätte reinigt, und er vernimmt das Weinen und Wehklagen seiner Verwandten und Freunde. Doch er kann sich nicht mehr mit ihnen verständigen. Zwar sieht er sie, doch sie können ihn nicht sehen, und deshalb geht er voller Trauer weg."(20)

Mythische Religionen berichten in zweifacher Hinsicht von der Begegnung mit jenseitigen Welten. Einmal, wenn es um Erlebnisse einzelner, Menschen geht, die sich ohne eigenes Zutun in einer anderen Welt wiederfinden. Zum anderen gibt es in vielen Kulturkreisen den Versuch, mit Meditation oder durch berauschende Mittel einen Zugang ins Jenseits zu erlangen. In Griechenland dienen die Eleusinischen Mysterien als vorweggenommene Seelenreise, in Persien gibt es Priester, die mit Hilfe von Narkotika in fremde Regionen vorzustoßen versuchen. In den Religionen des Ostens schließlich gilt es bis heute als erstrebenswert, sich durch körperliche Übung in andere Bewußtseinszustände zu versetzen.

Die Berichte über Jenseitserfahrungen unterscheiden sich von Kultur zu Kultur, und sie sind dabei von religiösen Vorstellungn geprägt. Gleichwohl kann man erkennen, daß die geschilderten mystischen Erlebnisse von ihrer Art her den zeitgenössischen Nahtod-Erfahrungen gleichstehen. Ihr Einfluß ist bei mythischen Religionen schon deutlich sprübar. In den Religionen des Ostens ereigenen sie sich auf dem Weg zur Erleuchtung und ihre Inhalte gelten als Trugbilder, in anderen Glaubenssystemen findet ihr Erscheinungsbild wohlwollende Aufnahme.

Gottessuche und Berufung

3. Monotheistische Religionen: Beim Judentum, dem Christentum und dem Islam handelt es sich um eine gestiftete Religion. Auch in ihrem Umfeld wird von außergewöhnlichen Erfahrungen berichtet: Apokryphe Schriften erzählen, wie Henoch und Jesaja ins Jenseits gereist sind. Von Mohammed heißt es, er sei eines Nachts nach Jerusalem gereist, und habe von dort aus eine Leiter zu den sieben Himmeln erklommen. Was die kanonischen Quellen oft nur andeuten, malen apokryphe Schriften mit schillernden Farben aus. Im Mittelalter ist es schließlich Papst Gregor selbst, der Berichte über Jenseitsreisen sammelt. Es handelt sich dabei um die Erlebnisse ganz gewöhnlicher Menschen, die krank oder schwer verletzt waren. Was sie erzählen, gleicht in vielerlei Hinsicht den zeitgenössischen Nahtod-Erfahrungen.
Die weitaus größte Bedeutung der Transzendenz-Erfahrungen liegt bei den monotheistischen Religionen jedoch nicht in ihrem Einfluß auf die Vorstellung vom Leben nach dem Tode. Es sind die Berufungserlebnisse der Religionsstifer Mose, Jesus, und Mohammed, die sich unter denkwürdigen Umständen ereignen. Auch die Wandlung des Apostel Paulus ist an ein sonderbares Ereignis geknüpft.

Am Anfang steht Mose. Der Begründer der israelitischen Religion findet seine Berufung zum religiösen und politischen Führer seines Volkes, während er am Berg Horeb seine Schafe weidet. Dort kommt es nach Auskunft des Alten Testaments zu einer außergewöhnlichen Begegnung:

"Mose aber weidete die Herde Jetros, seines Schwiegervaters, des Priesters von Midian. Und er trieb die Herde über die Wüste hinaus und kam an den Berg Gottes, den Horeb. Da erschien ihm der Engel des HERRN (21) in einer Feuerflamme mitten aus einem Dornbusch. Und er sah (hin), und siehe der Dornbusch brannte im Feuer, und der Dornbusch wurde nicht verzehrt. Und Mose sagte (sich): Ich will doch hinzutreten und dieses große Gesicht (22) sehen, warum der Dornbusch nicht verbrennt. Als aber der Herr sah, daß er herzutrat, um zu sehen, da rief ihm Gott mitten aus dem Dornbusch zu und sprach: Mose! Mose! Er antwortete: Hier bin ich. Und er sprach: Tritt nicht näher heran, denn die Stätte, auf der du stehst, ist heiligen Boden! Dann sprach er: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Da verhüllte Mose sein Gesicht, denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen."(23)

Was im Alten Testament als äußere Erscheinung beschrieben wird, mag in Wirklichkeit eine innere Erfahrung Mose gewesen sein, die erst später in einem Dornbusch, "dingfest" gemacht wurde. Die lichte Erscheinung Gottes deutet dabei sehr deutlich auf ein Transzendenz-Erlebnis hin.

Nicht so einfach ist es bei Jesus. Seine erste Begegnung mit den religiösen Bewegungen seiner Zeit wird im Neuen Testament durch das Taufereignis beschrieben. Die ursprüngliche Erfahrung seiner Berufung schildern die synoptischen Evangelisten jedoch erst an späterer Stelle. Bei Matthäus heißt es dazu:

"Und nach sechs Tagen nimmt Jesus den Petrus und Jakobus und Johannes, seinen Bruder, mit und führt sie abseits auf einen hohen Berg. Und er wurde vor ihnen umgestaltet. Und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, seine KLeider aber wurden weiß wie das Licht; und siehe, Mose und Elia erschienen ihnen und unterredeten sich mit ihm."(24)

Die Begebenheit wird als Verklärung Jesu bezeichnet. Mit ihr soll eine Brücke in das Alte Testament geschlagen werden; das Neue Testament nennt sogar Zeugen für das Ereignis. Tatsächlich aber dürfte auch Jesu Berufungserfahrung ein inneres Erlebenis gewesen sein, eine Erfahrung von der er später erzählt haben muß. Bei Jesus handelt es sich freilich nicht wie bei Mose um einen religiösen Führer. Die Evangelienschreiber sehen ihn als den Messias der jüdischen Tradition und als Sohn Gottes. Zu seiner Legitimation erscheinen Gestalten des Alten Testaments, Zeugen werden zur Beglaubigung erwähnt.
Die Berufungserfahrung Jesu ist damit nach außen gekehrt, seine Erfahrung ist verobjektiviert worden. So erklärt sich auch der Versuch der Evangelisten, Jesus selbst als "weiß wie das Licht" zu beschreiben, während es tatsächlich wohl Jesus war, der einer lichten Erscheinung begegnet ist.

Einer der eifrigsten Verkünder des christlichen Glaubens war Paulus. Jesus selbst hatte dieser nie persönlich gekannt oder gesehen. Paulus berief sich stattdessen auf ein Erlebnis, das den einstigen Christenverfolger auf wundersame Weise verwandelte. In der Apostelgeschichte heißt es:

"Als er aber hinzog, geschah es daß er Damaskus nahte. Und plötzlich umstrahlt ihn ein Licht aus dem Himmel, und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die zu ihm sprach: Saul, Saul, was verfolgst du mich? Er aber sprach: Wer bist du, Herr? Er aber (sagte): Ich bin Jesus , den du verfolgst. Doch steh auf und geh in die Stadt, und es wird dir gesagt werden, was du tun sollst. Die Männer aber, die mit ihm des Weges zogen, standen sprachlos, da sie wohl die Stimme hörten, aber niemand sahen."(25)

Auch hier dienen Außenstehende zur Beglaubigung des Ereignisses. Als Paulus später erneut von der Begebenheit erzählt, vertauscht er offenbar die Wahrnehmungen, die nur er gemacht hatte mit den Beobachtungen, die auch die umstehenden Personen machen konnten:

"Die aber bei mir waren, sahen zwar das Licht, aber die Stimme dessen, der mit mir redete, hörten sie nicht."

Wie schon bei Mose und Jesus darf man auch bei Paulus vermuten, daß es sich nicht um eine äußere Erscheinung gehandelt hat, wie anhand von Zeugen belegt werden sollte. Der spätere Völkerapostel scheint vielmehr eine tiefgreifende innere Veränderung erfahren zu haben.

Mohammed machte sich bereits in jungen Jahren Gedankenüber die religiöse und gesellschaftliche Situation seiner Zeit. Zur Meditation zog er sich in eine Höhle des Berges Hira zurück, wo er schließlich außergewöhnliche Erlebenisse hatte. In der Überlieferung des Al-Buchari heißt es:

"Die erste Offenbarung, die der Prothet erhielt, begann mit guten Traumgesichten im Schlaf; jeder Traum, den er sah, pflegte ihm so deutlich wie der Anbruch des Morgens zu kommen. Dann empfand er Liebe zur Einsamkeit und pflegte sich in die Höhle des Berges Hira zurückzuziehen, sich in ihr eine bestimmmte Anzahl von Nächten religiösen Übungen zu widmen, bevor er zu seiner Familie zurückkehrte...bis die Wahrheit zu ihm kam, während er in der Höhle des Hira war. Da kam der Engel zu ihm und sagte: Rezitiere! Er aber antwortete: Ich kann nicht rezitieren!"(26)

Doch der Engel läßt nicht nach, und am Ende wird Mohammed gewaltsam zum Rezietieren genötigt. Von Furcht gepackt läßt er sich zu Hause einwickeln, bis sich sein Zustand gebessert hat. Später aber setzen sich die Offenbarungen aber fort:

"Während ich einherging, hörte ich eine Stimme vom Himmel; da blickte ich auf, und da saß der Engel, der auf dem Hira zu mir gekommen war, auf einem Thron zwischen Himmel und Erde. Da fürchtete ich mich vor ihm, kehrte zurück und sagte: Wickelt mich ein!"(27)

Der Religionswissenschafler Helmuth von Glasenapp mutmaßt über die äußeren Umstände, die Mohammeds Eingebungen begleitet haben:

"Bei diesen Inspirationen unterlag er bestimmten körperlichen Zuständen. Er sank wie von einer Zentnerlast zu Boden geworfen auf die Erde nieder, ein Zittern befiel seine Glieder, Schweiß bedeckte seine Stirn, Schaum trat vor seinen Mund, und er glaubte ein Brummen oder ein anderes Geräusch zu hören. Während diese eigenartigen psychischen Erscheinungen ursprünglich ohne sein Zutung auftraten, scheint er in späterer Zeit in der Lage gewesen zu sein, sie willkürlich, wenn auch unterbewußt herbeiführen zu können."(28)

Nicht zuletzt die Beschreibung Gottes in der 24. Sure läßt erahnen, welche Erfahrungen Mohammed letztlich gehabt haben könnten. Im 35. Vers heißt es:

"Allah ist das Licht der Himmel und der Erde. Sein Licht ist gleich einer Nische, in der sich eine Lampe befindet; die Lampe ist in einem Glase, und das Glas gleicht einem flimmernden Stern. Es wird angezündet von einem gesegneten Baum, einem Ölbaum, weder vom Osten noch vom Westen, dessen Öl fast leuchtete, auch wenn es kein Feuer berührte - Licht über Licht! Allah leitet zu seinem Licht, wen er will, und Allah macht Gleichnisse für die Menschen und Allah kennt alle Dinge."(29)

Die Gleichsetzung von Gott und Licht ist charakteristisch für Schilderungen von Nahtod-Erlebnissen. Wenn bei Mohammed zudem von körperlichen Umständen die Rede ist, die seine Eingebungen begeleiten, dann liegt die Vermutung nahe, daß auch bei ihm eine Transzendenz-Erfahrung zugrundeliegt.

Offenbarung im Lichte Gottes

Eine Reihe von Anzeichen deuetet darauf hin, daß Mose, Jesus, Mohammed und Paulus eine Transzendenz-Erfahrung gemacht haben, in der sie die Berufung zu ihrem Handeln gefunden haben. Eine lichtvolle Begegnung, die sich anhand der Schriftquellen vermuten läßt, würde auch das religiöse Engagement und das charismatische Auftreten der besagten Personen verständlich machen. Bei zeitgenössischen Nahtod-Erfahrungen sind die Persönlichkeitsveränderung hinlänglich als aftereffects bekannt.
Die Stifter und Verkünder der drei monotheistischen Weltreligionen werden als Menschen beschrieben, die sich schon früh mit der gesellschaftlichen und religiösen Situtation beschäftigt haben. Während Mose, Jesus und Mohammed sich an Orte begeben haben, die der Versenkung dienen, erstreckte sich der Eifer des Paulus auf die Verfolgung Andersgläubiger. Schwere moralische Bedenken dürften sein Gewissen belastet haben, und vielleicht liegt der Auslöser für die vermutetet Transzendenz-Erfahrung in einer angespannten psychischen Situation. Dagegen dürfte die Berufung von Mose, Jesus und Mohammed in seiner Stunde intensiver Beschäftigung mit dem Glauben erfolgt sein.

Mit den monotheistischen Religionen erreichen Transzendenz-Erfahrungnen schließlich einen Einfluß, der kaum mehr zu steigern ist: Als Berufungserlebnis vermitteln sie den Glauben an den einen Gott. Eine deutlichere Spur ist kaum mehr vorstellbar, doch ihre Bedeutung hängt davon ab, welchen Stellenwert die Erfahrungen haben.

Eine reale Erfahrung?

Grundsätzlich stehen sich bei der Erklärung der Nah-Todeserfahrungen zwei gegensätzliche Positionen gegenüber:

Der subjektive Erklärungsansatz verleiht Nahtod-Erlebnissen den gleichen Rang wie Träumen, Halluzinationen und Illusionen. Sie werden als rein persönliche Erfahrungen betrachtet, als innere Erlebnisse, die keine wie auch immer geartete Verbindung zu einer transzendenten Wirklichkeit haben. Ein Hauptargument der subjektiven Erklärung ist die Verschiedenheit und die persönliche Prägung der Nah-Todeserfahrungen. Dadurch zeige sich, daß es sich hierbei um Ereignisse handle, die der Phantasie der betroffenen Personen entspringen.
Unterstützung erhält dieser Erklärungsversuch von zahlreichen Naturwissenschaflern, die ein materialistisches Weltbild vertreten. In diesem Rahmen, der heute der allgemein akzeptierte Ausgangspunkt für Forschung ist, kann es weder eine vom Körper unabhängige Seele noch transzendente Dinge wie Gott oder ein Leben nach dem Tode geben. Schon psychische Ereignisse, wie etwa alltägliche Wahrnehmungen oder moralische Bewertungen werden auf physikalische Ereignisse reduziert. Wo aber der menschliche Geist nur mehr aus Nervenregungen und Reflexen besteht, da bleibt kein Raum mehr für Gefühle und Eindrücke im eigentlichen Sinn, und erst recht unberechtigt ist dann die Annahme einer immateriellen Seele.

Der objektive Erklärungsansatz geht davon aus, daß die Menschen in Nahtod-Erlebnissen einer wie auch immer gearteten transzendenten Wirklichkeit begegnen und diese später in eigene Worte fassen. Jene sind dann vom persönlichen und soziokulturellen Lebenshintergrund geprägt. Vergleichbar ist diese Interpretation mit den abweichenden Beschreibungen von mehreren Personen, die eine weiße Statue durch jeweils andersfarbige Brillen betrachtet haben. Die tatsächliche vorhandene Figur erweist sich so als "gefärbt", nur ihre Struktur wird in etwa gleich beschrieben werden. Das Hauptargument der Befürworter einer objektiven Erklärung ist die auffallende Ähnlichkeit der verschiedenen Berichte, die sich in kulturübergreifender Übereinstimmung zeigt. Daß sich die besagten Erlebnisse besonders in Momenten körperlicher oder psychischer Krise zeigen, gilt als Anhaltspunkt für einen Mechanismus, der - spätestens - an der Schwelle des Todes einsetzt und eine Fortexistenz des Menschen einleitet.

Kaum bestritten ist der persönliche Einfluß auf eine Nahtod-Erfahrung: der subjektive Anteil. Dagegen wird vielfach bezweifelt, daß die besagten Erlebnisse auch einen objektiven Teil haben, eine transzendente Struktur, denen die jeweilige Person begegnet und die sich dabei in den Stationen des Erlebnisses zeigt. Aus naturwissenschaftlicher Sicht gibt es keine jenseitigen Wirklichkeiten, und so kann es sich bei Nah-Todeserfahrungen nur um Illusionen handeln, die vom Körper selbst hervorgerufen werden. In Krisenzeiten sollten die trostspendenden Erlebnisse dafür sorgen, daß sich die Belastung eines Menschen in Grenzen halten. Sollte es diesen Mechanismus tatsächlich geben, so müßte er schon sehr früh erworben und weitervererbt worden sein. Um das kulturübergreifende Auftreten von Nahtod-Erfahrungen zu erklären müßten diese bereits entstanden sein, bevor sich die menschliche Rasse über die Erde verteilt hat. An diesen Voraussetzungen bestehen jedoch erhebliche Zweifel: Zunächst müßten die trostspendenden Erlebnisse einen Überlebensvorteil für den Menschen dargestellt haben, um als eine Art Notfall-Reflex Eingang ins Erbgut gefunden zu haben. Dazu aber treten die besagten Erfahrungen zu selten auf. Außerdem verträgt sich ihr Inhalt nicht mit den religiösen Vorstellungen des frühen Menschen. Nach dem Tod erwartete dieser den Einzug seiner Seele in eine trostlose Unterwelt; seine Verehrung galt den zahlreichen Göttern und Mächten, die er hinter den Erscheinungen einer beseelten Natur vermutet. Nah-Todeserfahrungen handeln dagegen von paradiesischen Jenseitslandschaften und der Begegnung mit einem monotheistisch geprägten Lichtwesen. Wenn schon die Inhalte der Erlebenisse keinen Niederschlag im Glauben des frühen Menschen zeigen, dann haben sie umso weniger einen wichtigen Vorteil für sein Überleben bedeuten können.

Der naturwissenschaftliche Rahmen wird damit zur Erklärung der Nahtod-Erfahrungen zu eng. Ihre Herkunft und ihr Sinn läßt sich nicht einfach in den Bereich der Biologie verlagern. Die übereinstimmend berichteten Stationen der Erlebnisse lassen vielmehr die tatsächliche Begegnung mit einer transzendenten Wirklichkeit vermuten, mit einer Welt, die den Kern der menschlichen Existenz berührt. Dafür sind schon die beobachtbaren Nachwirkungen der Erfahrungen ein deutliches Zeichen. Nahtod-Erfahrungen sind eine einzigartige und von ihrer Natur her ungewöhnliche Begebenheit: Weil der persönliche Hintergrund das Erlebt bzw. seine Wiedererinnerung stark prägt, kann sich nicht von einem realen Erlebnis im üblichen Sinne gesprochen werden. Wegen des starken subjektiven Anteils sollte besser von einer teilrealistischen Erfahrung die Rede sein.

Die Bedeutung der Nah-Todeserfahrungen

Der Bezug auf eine transzendenteWirklichkeit verleiht den Transzendenz-Erfahrungen vor allem in zweierlei Hinsicht große Bedeutung:

Zum einen verweisen sie auf eine jenseitige Wirklichkeit, die den Sinn menschlichen Daseins berührt. Auch wenn die jeweiligen Schilderungen vom Lebenshintergrund der jeweiligen Person geprägt sind, so lassen sich doch die übereinstimmenden Stationen der Begegnung erkennen: Das Fortbestehen der persönlichen Identität, das Wiedersehen von Angehörigen, eine lebenswerte Heimat und die Begegnung mit einem lichtvoll beschriebenen Wesen.

Zum anderen haben sich Jenseitserfahrungen als Motor der religiösen Entwicklung offenbart: Ihr Auftreten und ihr Einfluß läßt sich anhand der religiösen Quellen ersehen, mit ihnen besitzen die verschiedenen Religionen ein gemeinsames Verbindungsstück zu transzendenten Wirklichkeiten. Jenseits- und Gottesvisionen können daher nicht länger als Illusionen abgetan werden. Ihr Ursprung ist vielmehr in einem allgemein-menschlichem Zugang zu transzendenten Wirklichkeiten zu suchen.

Mit Nahtod-Erfahrungen ist ein alter und treuer Begleiter des Menschen wiederentdeckt worden. Einst durch die aufkommenden Naturwissenschaften verdrängt, sind die sonderbaren Erlebnisse schließlich mit Hilfe der modernen Medizin erneut zum Vorschein gekommen. Auch wenn ihre Natur viele Fragen aufwirft, so werfen sie gleichwohl ein Licht auf zentrale Fragen menschlichen Lebens und stellen die Geschichte der Religionen in einen neuen Zusammenhang.
Literaturhinweise:

Atwater, P.M.H. Beyond the light. New York, N.Y, 1994.
Der Koran. Übs. Max Henning. Stuttgart, 1987.
Die Bibel. Aus dem Grundtext übersetzt: revidierte Elberfelder Bibel. Wuppertal, 1987.
Glasenapp, Helmuth von. Die fünf Weltreligionen: Brahmanismus, Buddhismus, chinesischer Universismus, Christentum, Islam. München, 1989.
Gómez-Jeria, Juan S. "A Near-Death Experience among the Mapuche People", Journal for Near-Death Studies 11 (4) (Summer 1993): 219-222.
Grip, Goran. Everything Exists. Übs. Göran Grip. Stockholm, 1994.
Hierzenberg, Gottfried. Erkundungen des Jenseits: Der Blick auf die andere Seite der Wirklichkeit. Wien [u.a.], 1988
Loerzer, Sven und Monika Berger. Berichte aus dem Jenseits: Vom Leben nach dem Tod. Augsburg, 1990.
Moody, Raymond A. Leben nach dem Tod: Die Erforschung einer unerklärlichen Erfahrung. Übs. Hermann Gieselbusch und Lieselotte Mietzner. Reinbek b. Hamburg, 1989.
Moraldi, Luigi. Nach dem Tode. Übs. Martin Haag. Zürich [u.a.], 1987.
Nah-Todeserfahrungen: Rückkehr zum Leben. Flensburg, 1995.
Ozols, Jakob. "Über die Jenseitsvorstellungen des vorgeschichtlichen Menschen". Tod und Jenseits im Glauben der Völker. Hg. Hans-Joachim Klimkeit. Wiesbaden, 1978: 14-39.
Sagaster, Klaus. "Grundgedanken des tibetischen Totenbuchs". Tod und Jenseits im Glauben der Völker. Hg. Hans-Joachim Klimkeit, Wiesbaden, 1978: 175-189.
Schröter-Kunhardt, Michael. "A Review of Near-Death Experiences". Journal of Scientific Exploration 7 (3) (1993): 219-239.
When Ego Dies: A Compilation of Near-Death & Mystical Experiences. Houston, TX, 1996.
Fußnoten und Anmerkungen

1 Moody, 1989, 27-29 - der Text ist auch im Original kursiv
2 a.a.O., 41-42
3 in: Nah-Todeserfahrungen: Rückkehr zum Leben, 1995, 80
4 a.a.O., 10-11
5 in: When Ego Dies, 1996, 35
6 Atwater, 1995, 36
7 in: Nah-Todeserfahrungen: Rückkehr zum Leben, 1995, 15-16
8 Grip, 1994, 7
9 a.a.O., 7-8
10 in: Nah-Todeserfahrungen: Rückkehr zum Leben, 1995, 16
11 a.a.O., 83
12 in: When Ego Dies, 1996, 132
13 Ozols, 1978,15
14 Loerzer/Berger, 1990, 95
15 vgl. Gómez-Jeria, 1993, 219-222
16 vgl. Loerzer/Berger, 1990, 78
17 zit.n. Moraldi, 1987, 26
18 zit.n. Schröter-Kunhardt, 1993, 225
19 Moraldi, 19

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