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Augenblicke zwischen Leben und Tod


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Dieses Thema hat 9 Antworten
und wurde 3.662 mal aufgerufen
 Eigene Ansichten über Sterben, Tod und Trauer
ascona_1 Offline


Beiträge: 23

08.04.2006 10:41
Ist der Tod das Ende antworten

hallo Ihr Lieben,

heute hatte endlich wieder einmal Zeit, durch das Forum zu streifen. Erfreut habe ich festgestellt, dass es eine neue Rubrik gibt.
Wie einige sicher gelesen habe, habe ich meine ganz eigene Einstellung zum Sterben und zum Tod. Für mich ist das Sterben nicht das Ende, vielmehr glaube ist, dass damit einfach nur ein Lebensstadium beendet wird und das Leben, wenn auch nicht vom einem meschlichen Körper ummantelt, trotzdem weitergeht.

Sicher, glauben ist nicht wissen, aber es gibt soviele "Beweise", die zu einem großen Teil bestimmt nicht hinterlegt sind, aber es können sich nicht alle Wissenschafter dies nur aus den Fingern gesogen haben.

Was ist mit den Nahtot-Erlebnissen? Menschen, die bereits für einige Zeit tot waren und wiederbelebt wurden, berichten von ihren Empfindungen, die sich mit den Berichten der Parapsychologen decken.

Zwangsläufig habe ich mich auf Grund meiner Erkrankung mit dem Sterben und der Frage - was ist danach - noch mehr auseinander gesetzt und der Tod hat für mich keinen Schrecken, weil mein Glaube, dass es danach, auf einer anderen Bewußtseinsebene weiter geht.

Über dieses Thema habe ich jetzt auch ein faszinierendes Buch gelesen: Unsterbliche Erinnerung. Darin schildert eine Frau, dass sie seit ihrer Kindheit einen immerwiederkehrenden Traum hat, nämlich den von einem früheren Leben. Und als Erwachsene recherchiert sie und trifft tatsächlich ihre frühere Familie, ihre Kinder aus ihrem früheren Leben wieder. Dabei kommen Dinge zu tage, die sie aus ihrem Träumen kennt und die den Beweiß liefern, dass sie schon einmal gelebt hat. Natürlich ist auch bei mir eine letzte Skepsis vorhanden, denn wie ich eben schon sagte, Glauben ist nicht Wissen. Aber der Gedanke, dass "danach" noch etwas ist, ist beruhigend und faszinierend.

Damit wünsche ich Euch allen ein schönes Wochenende
Liz

dorisk Offline


Beiträge: 17

09.04.2006 17:04
#2 RE: Ist der Tod das Ende antworten

Liebe Liz! Dein Beitrag hat mich tief berührt!!!Ich wünsche Dir noch einen schönen Wochendausklang, hoffentlich bei frühlingshaftem Wetter!!! Lass Dich lieb grüßen,Doris.

Romaschka Offline


Beiträge: 172

12.04.2006 10:21
#3 RE: Ist der Tod das Ende antworten

Liebe Liz,
bist du so lieb und schreibst noch, wer der Autor des Buches "Unsterbliche Erinnerungen" ist?
Ich habe bei Amazon gesucht, konnte aber dieses Buch nicht finden.
Danke!
Liebe Grüße, Romaschka

Ahasveru Offline

Administration Forum
Beiträge: 6.581

12.04.2006 10:53
#4 RE: Ist der Tod das Ende antworten

Ich klinke mich mal mit einer Antwort hier ein, weil ich vermeine, Liz spricht von diesem Buch und ich es gerade weiss,:O)

Cockell, Jenny
Unsterbliche Erinnerung
1994. Mit Abb., Ktn.-Skizzen u. Pln.
Verlag/Jahr: LÜBBE 1994
ISBN: 3-404-61306-6

Jenny Cockell ist eine Frau aus Northamptonshire/England, die überzeugt ist, schon einmal gelebt zu haben, als die Irin Mary, die 21 vor Jennys Geburt im Kindbett starb und mehrere noch sehr junge Kinder hinterließ.

Jenny hat schon als Kind "Träume", in der sie Mary ist, diese kehren regelmäßig wieder und werden immer realistischer. Als Erwachsene widmet sie sich der Erforschung dieses Phänomens, z. B. durch Hypnose. Sie macht sie sich auf die Suche nach dem Dorf in Irland, wo Mary gelebt hat und wo Jenny jedes Haus und alle Straßen kennt, obwohl sie nie zuvor dort war. Ihr größtes Anliegen ist es, mehr über Marys Kinder zu erfahren, die sie als ihre eigenen betrachtet. Sie findet sie tatsächlich, inzwischen über 90 Jahre alt und das "Wieder"sehen ist beeindruckend.

Zu bestellen hier:

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/34...9356578-2748239


ascona_1 Offline


Beiträge: 23

12.04.2006 12:01
#5 RE: Ist der Tod das Ende antworten

Zitat von Romaschka
Liebe Liz,
bist du so lieb und schreibst noch, wer der Autor des Buches "Unsterbliche Erinnerungen" ist?
Ich habe bei Amazon gesucht, konnte aber dieses Buch nicht finden.
Danke!
Liebe Grüße, Romaschka


hallo liebe Romaschka,

die Info wurde zwar schon gegeben, das Buch ist von Jenny Cockell, ich habe vor 4 Wochen das letzte Exemplar von Amazon ergattern können, aber vielleicht ist es ja schon wieder lieferbar. Wenn das Buch nicht mehr zu haben ist, könnte ich es abscannen und hier einsetzen, wenn das erwünscht und erlaubt ist, darin kenne ich mich leider nicht aus.

Liebe Grüße
Liz

ingoborm Offline

Webmaster und Administration Technik
Beiträge: 937

12.04.2006 12:05
#6 RE: Ist der Tod das Ende antworten

Zitat von ascona_1
Wenn das Buch nicht mehr zu haben ist, könnte ich es abscannen und hier einsetzen, wenn das erwünscht und erlaubt ist, darin kenne ich mich leider nicht aus.


Geht wegen dem Copyrightgesetz nicht. Es würden nur Auszüge aus dem Buch gerade noch gehen, mit Quellverweis natürlich.
------------
Jedes Leben ist es Wert gelebt zu werden und ein anderes Leben als lebensunwert zu bezeichnen ist ein wertloses Geschwafel.

Ahasveru Offline

Administration Forum
Beiträge: 6.581

12.04.2006 12:08
#7 RE: Ist der Tod das Ende antworten

Möglich wäre es aber, das Buch zu scannen, private E-Mail Adressen auszutauschen und privat zuzusenden,:O)

Ahasveru Offline

Administration Forum
Beiträge: 6.581

12.04.2006 12:20
#8 RE: Ist der Tod das Ende antworten

Das Buch gibt es hier als "Gebraucht" zu bestellen:

http://www.amazon.de/exec/obidos/tg/deta...9356578-2748239

Romaschka Offline


Beiträge: 172

13.04.2006 16:08
#9 RE: Ist der Tod das Ende antworten

Danke schön Euch allen!

MOni Offline


Beiträge: 3

04.03.2007 17:25
#10 RE: Ist der Tod das Ende antworten
Hallo Liz,

ja, ich glaube auch unbeirrbar daran, dass der Tod eigentlich eine Geburt in eine andere - feinstoffliche Welt ist. Ein Leben ohne den grobstofflichen Körper.

Ich hatte als Kind ein für mich damals grauenhaftes Erlebnis. Eine mir bekannte Frau, die mich Nachmittags betreut hat, ist gestorben, ich wusste nicht dass sie krank war. An ihrem Todestag ging ich wie jeden Vormittag zur Schule, zu ihrem Todeszeitpunkt bekam ich Schüttelfrost. Es war Sommer!
Als ich nach Hause kam, wurde mir gesgat, dass diese Dame gestorben sei. Nun, mit dem Begriff Tod konnte ich damals nichts anfangen.

Am nächsten Tag ging es mir wieder gut und ich konnte wieder zur Schule. Die Kirche mit der "Leichenhalle" war dierekt neben der Schule und meine Lehrerin ermutigte mich, einen kleinen Abschiedsbrief für die Dame zu schreiben, den wir dann nach der Schule der Verstorbenen bringen würden.

Als ich den Raum betrat, sah ich ertmal nur einen großen dunkelbrauen Holzsarg - von unten - weil ich noch so klein war. (Ich wusste jedoch nicht, dass die Kiste ein Sarg war). Meine Lehrerin hob mich hoch, sodass ich in den offenen Sarg sehen konnte. Da lag nun mit gefalteten Händen diese Dame. Ich steckte ihr mein Breiflein in die Hände und unsere Hände berührten sich - ich bin erschrocken, wie kalt diese Hände waren... sie waren immer so weich und warm.

Als ich an dem Tag nach Hause kam, bekam ich sehr hohes Fieber und musste ins Bett. Als es draussen bereits dunkel war, hatte ich eigenartige Visionen.....
Diese Dame kam mit ihrem Sarg durch mein Zimmerfenster, der Sarg derhte sich um, aber sie fiel nicht heraus. Sie öffnete die Hände und lockte mich mit ihrem Zeigefinger, doch mit ihr mitzukommen......

Ich habe aus Leibeskräften geschrien vor Angst, aber es kam niemand mir zu helfen, mich zu trösten, es wurde im Flur sogar das Licht ausgeschaltet - dannach fiel ich in Ohnmacht...

Ich hatte dannach noch weitere Erlebnisse dieser Art, dass ich Verstorbene nach ihrem Ableben mit ihrem "Astralleib" sehen konnte.

Diese Geschichte habe ich erwähnt, denn sie führte mich letztendlich in dieses Forum.

Letztes Jahr ist der Onkel meines Mannes gestorben, seine Frau brauchte in der Zeit, als ihr Mann im künstlichen Koma lag, Beistand. Ich fuhr mit ihr täglich ins Krankenhaus und saß mit ihr am Sterbebett ihres Mannes. In der Nacht bevor er starb träumte ich, dass es nun so weit sein würde und ich bekam sogar die Uhrzeit in meinem Traum genannt - Mittags um 11:30 Uhr.

Am nächten Morgen rief der Arzt die Tante meines Mannes an und bat sie schon gegen 9:00 Uhr ins Krankenhaus zu kommen, er sagte, nun ist es bald so weit. Ich saß auch diesen Vormittag mit ihr bei ihrem Mann am Bett.

Gegen 10:30 Uhr "schickte" mich der im Koma liegende Mann raus - das ginge mich nun nichts an, nur ihn und seine Frau! Ja, ich habe das so massiv empfunden, dass ich gegangen bin - es ist unbeschreiblich - Nachrichten eines "Komapatienten" so intensiv zu spüren. Ich sprach noch ein Gebet für ihn und bin gegangen.

Gegen 11:45 Uhr rief ich im Krankenhaus an, wie es den beiden ergehen würde, ich bekam die Auskunft, dass er eben verstorben sei. Ich fuhr also wieder ins Krankenhaus um der Tante meines Mannes nun beizustehen.

An der Eingangstüre zur Intensivstation wusste ich, was mich erwartet - ein toter Mensch! Meine Beine haben mir fast vor Angst den Dienst verweigert, ich bin zitternd in das Sterbezimmer gegangen. Die Frau brauchte doch nun jemanden.... ich konnte nun nicht "schwächeln".
Die Tante bat mich, "mal schnell bei ihrem Mann zu bleiben"... sie müsse mit dem Artz noch etwas besprechen.

Ich war alleine mit einem eben Verstorbenen in einem Raum.....

Aber auf einmal war meine jahrelange Panik und Angst verloren. Ich sass in diesem Zimmer, das durchflutet war von Licht, einer unglaublich wunderbar hellen Schwingung - unbeschreiblich - überirdisch! Es herrschte so ein wunderbarer Frieden, so eine unglaubliche Stille, ich bin eingetaucht in eine andere lichte Welt!Es war nur gefühlt - ich habe nicht geträumt, habe mich nicht aus dem Zimmer bewegt oder so.

Ich habe nur noch DANKBARKEIT gefühlt! Ich habe es als ein Geschenk des Verstorbenen an mich empfunden, den ich über einige Wochen fast täglich am Sterbebett besucht habe, gebetet habe, Geschichten vorgelesen habe und seiner Frau versucht habe, eine Stütze zu sein.
Ich bin diesem Mann so unendlich dankbar, für das, was er mir nach seinem Tod geschenkt hat. Ich kenne kaum ein schöneres Gefühl, als das was ich in dieser Stunde erfahren durfte...

Ich habe mir gedacht, es gibt sicher viele Menschen die niemanden haben.... vielleicht kann ich auch anderen dabei helfen.....und habe nach Hospitz-Seiten gesucht! Aber ich habe Angst, nicht die Kraft zu haben! Denn ich fühlte mich nach dem Tod dieses Mannes, als hätte ich eine Woche Hochleistungssport gemacht - ich war körperlich total erschöpft aber glücklich und seelig.

Da ich einen Beruf habe und Familie, weiss ich nicht, ob ich das noch schaffen würde. Obwohl ich gerne Hospitzhelferin sein würde, für Menschen, die alleine sind und jemanden brauchen...

Wie erging es Euch vor Eurem Entschluss Hospitzhelfer/In zu werden? Hattet ihr auch Angst das nicht zu schaffen, Angst, dass man einem Sterbenden nicht die Hilfe geben kann, die er / sie bräuchte?

Viele Grüße
MOni
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