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http://www.elisabethinen.at/index.php?id=147 Die neu gebaute und auf 8 Betten erweiterte Palliativstation wurde am 28. April 2004 neu eröffnet. Palliativbetreuung im Krankenhaus der Elisabethinen in Graz Alte oder todkranke Menschen werden von der Gesellschaft ausgegrenzt, das Sterben ist ein Tabuthema: Im Wissen um die Möglichkeiten der Medizin, Leben nicht beliebig verlängern, wohl aber Leiden lindern zu können, nimmt sich der Orden der Elisabethinen seit jeher jener Menschen an, die Sterbende sind. Die Bewegung der "palliative care", wie man sie gegenwärtig versteht, hat ihren Ursprung in England und prägt heute, in Verbindung mit dem Hospizgedanken, die Begleitung und Betreuung sterbender Menschen. Als im Oktober 1998 in der Steiermark das Pilotprojekt "Stationäre Palliativbetreuung" gestartet wurde, war das Krankenhaus der Elisabethinen eines der ersten Krankenhäuser, das eine Palliativstation mit fünf Betten gründete. Die Betreuung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase, in der nicht nur intensive medizinisch-pflegerische, sondern auch spirituelle Betreuung hilfreich ist, kommt dem Auftrag eines Ordensspitals entgegen. Am 28. April 2004 wurde nach einjähriger Bauzeit eine neue Palliativstation mit acht Betten eröffnet. Ein multiprofessionelles Team aus Ärzten, Diplom-Gesundheits- und Krankenschwestern, Sozialarbeiterinnen, Seelsorgerin, Psychotherapeutinnen und ehrenamtlichen Hospizmitarbeiterinnen und -mitarbeitern arbeitet auf dieser Station. Ziel der gemeinsamen Arbeit ist es, die Lebensqualität eines schwerkranken Menschen, aber auch seiner Angehörigen zu fördern. Linderung von Schmerzen, psychische und geistige Betreuung, Aufklärung und Unterstützung in praktischen Fragen machen es oft möglich, dass die todkranken Patienten aus der Krankenhauspflege nach Hause gehen können, in eine vertraute Umgebung. Auch dort wird ihnen Palliativbetreuung zuteil. Seit Jänner 2004 wird das Angebot in der Palliativbetreuung durch einen Palliativ-Konsiliardienst komplettiert, der Palliativbetreuung von Patienten auf anderen Stationen ermöglicht und unterstützt. Wo auch immer Palliativbetreuung genutzt und eingesetzt wird: Sie dient dazu, Menschenwürde bis zuletzt zu wahren. Die Palliativstation ist die kostenintensivste Abteilung des Krankenhauses. Neben den Umbaukosten, die rund 1, 5 Mio Euro betragen, bringt der Orden der Elisabethinen als Träger des Krankenhauses beinahe die Hälfte des laufenden Betriebes selber auf, vor allem durch Spenden. Für diese Unterstützung wurde ein Spendenkonto eingerichtet: Konto 48.611 der RLB Stmk (BLZ 38000) "Krankenhaus der Elisabethinen".
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