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Augenblicke zwischen Leben und Tod


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 Hospiz-Veranstaltungen
Ahasveru Offline

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22.02.2006 09:23
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Unterstützung

Ehrenamtliche schenken Kranken etwas Wertvolles: Zeit

Stadtallendorf. Der ambulante Hospizdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe in Marburg will sein Angebot auf den Ostkreis ausdehnen und sucht ehrenamtliche Helfer.

von Silke Pfeifer-Sternke

1998 kam die Idee auf, in Marburg und Umgebung lebensbedrohlich erkrankten Menschen und deren Angehörigen unterstützend zur Seite zu stehen. Jedes Jahr melden sich mehr Interessierte, die sich engagieren wollen. Und jedes Jahr erhält die Johanniter-Unfall-Hilfe mehr Anfragen von Betroffenen, die sich eine Begleitung auf dem letzten Weg wünschen.

So seien auch vermehrt Anfragen aus dem Landkreis im Marburger Büro in der Weidenhäuser Straße eingegangen, von wo aus die Einsätze der Ehrenamtler koordiniert werden. Deshalb wolle man nun in Stadtallendorf eine Gruppe mit Ehrenamtlichen für die ambulante Hospizarbeit aufbauen, die den Ostkreis von Kirchhain über Stadtallendorf bis Neustadt betreut, erklärte Judith Pfeiffer de Fragoza, Leiterin des ambulanten Hospizdienstes der Johanniter-Unfall-Hilfe.

Die Arbeit der Ehrenamtlichen besteht darin, die kranken Menschen und deren Angehörigen zu begleiten und sie zu unterstützen. Im Schnitt leistet ein ehrenamtlich Tätiger zwei Stunden Arbeit in der Woche. Die Arbeit sei ein spezielles Feld, das die Ehrenamtlichen mit den Themen Tod und Sterben konfrontiert. Die Helfer seien Ansprechpartner für die Betroffenen und schenkten den Kranken etwas sehr Wichtiges: Zeit!, sagte Pfeiffer de Fragoza.

Pfeiffer de Fragozas Stellvertreterin Gabriele Holstein engagiert sich seit dem Eintritt ins Rentenalter in der Hospizarbeit. Nach dem Tod ihres zweiten Ehemanns stand für sie fest, sich später in diesem Feld ehrenamtlich zu betätigen.

Erfahrungen mit dem Thema Tod haben viele, die in der Hospizarbeit tätig sind, weiß Pfeiffer de Fragoza. Für alle, die sich für diese ehrenamtliche Arbeit interessieren, findet am Freitag, 3. März, ein Vortrag von Judith Pfeiffer de Fragoza zum Thema „Würdig leben bis zuletzt – Ambulanten Hospizarbeit“ statt. Der Vortrag beginnt um 19 Uhr im Altenpflegeheim „St. Bonifatius“ in Stadtallendorf.

Am 26. April findet der erste Vorbereitungskurs in Stadtallendorf im Caritas Altenpflegeheim „St. Bonifatius“statt. Zu dem Kurs, der zwölf dreistündige Abend- und zwei Wochenendveranstaltungen umfasst, liegen bereits sechs Anmeldungen vor. Sechs weitere Plätze sind noch frei.

Der Theorie schließt sich eine Praxisphase an, bei der das Erlernte umgesetzt werden soll. Im Marburger Raum sind 32 Ehrenamtliche im ambulanten Hospizdienst im Einsatz. Die Ehrenamtlichen erhielten zwar keine Aufwandsentschädigung, dafür aber ein regelmäßiges und gutes Angebot an Fortbildungen, erklärte Holger Frech, Kreisvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe.

Judith Pfeiffer de Fragoza, Telefon 06421/163335.

Informationsquelle: http://www.op-marburg.de/op/home.news/ar...20060221.562753

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