Liebe Tanja,mein herzlichstes Beileid zum Tode deiner Mutter!!!Es geht einem immer sehr nahe, einen sterbenden kämpfen zu sehen!Abschied von der Mutter ist ein unvermeidbarer und oft schwieriger Prozess!Loslassen ist schwer,dass spüre ich noch an mir selbst.Aber das deine Mama doch so friedlich letztendlich eingeschlafen ist,bereitet doch sicherlich zu all dem Verlust-Schmerz auch Zufriedenheit!Denn der Krebskampf war für die Mutter doch eine große, große sehr schmerzhafte Strapaze! Nehme es so,daß zu Hause wandelt und verändert soch oft in unserem Leben.Es ist die Welt,in der wir leben,die wir mit uns herum tragen und an vielerlei Orte bringen.Und es ist die Welt,die am Ende auf uns wartet,wo selbst noch durch den Tod ein großer Raum und Freude sein wird.Man muß es vielleicht so sehen,die Mutter ist umgezogen in ein neues Zuhause am Ende eines Lebens!Laß Dich umarmen und lieb grüßen!Herzlichst,dorisk.
Liebe Dorisk, ich danke auch Dir für Deine Zeilen. Ich bin überrascht über die anteilnahme am Tod meiner Mutter. Und froh zu wissen das es Menschen gibt denen es genauso geht oder ergangen ist. Es freut mich das der Schritt, in diesem Forum geschrieben zu haben nicht falsch war. Als ich die Zeilen schrieb habe ich nur kurz beschrieben wie das war. Wenn ich demnächst etwas Zeit habe, werde ich mal beschreiben wie das Leben mit meiner Mutter für unsere Familie war und was sie für uns bedeutet hat.
Sie war der Mittelpunkt unseres Lebens....................
Liebe Dorisk, ich danke auch Dir für Deine Zeilen. Ich bin überrascht über die anteilnahme am Tod meiner Mutter. Und froh zu wissen das es Menschen gibt denen es genauso geht oder ergangen ist. Es freut mich das der Schritt, in diesem Forum geschrieben zu haben nicht falsch war. Als ich die Zeilen schrieb habe ich nur kurz beschrieben wie das war. Wenn ich demnächst etwas Zeit habe, werde ich mal beschreiben wie das Leben mit meiner Mutter für unsere Familie war und was sie für uns bedeutet hat.
Sie war der Mittelpunkt unseres Lebens....................
Hallo Susi, Bitte fühle dich gedrückt und verstanden. Ich hatte einen Beitrag eingestellt, als meine Mutter vor 2 Wochen verstorben ist. Als ich deine Zeilen las erinnerte ich mich sofort an meine Zeit vor 16 Jahren. Als ich vor 16 Jahren unerwartet mit 18 Jahren Schwanger wurde, hatte ich mich nach anfänglichem zögern auch auf das Kind gefreut. Danach kam der Schock! Mein Freund hatte Leukemie. Vor 16/17 Jahren war man noch nicht so weit wie heute.. Aber er hat es geschafft nach vielen Monaten Krankenhaus und Knochenmarkspende usw. 4 Wochen vor der entbindung wurde er entlassen und als unsere kleine 12 Wochen alt war hat er sich als ich ein Wochenende bei meinen Eltern war völlig überaschend, das Leben genommen.
Da habe ich fast ein Jahr gebraucht um zu verstehen WARUM! oder das es einfach ENDGÜLTIG! ist und ich nie mehr eine Antwort auf all meine Fragen bekomme. Verstanden habe ich es bis heute nicht. Hota
Hallo Mit allem Verständnis für deine Worte, kann ich es nachvollziehen das Menschen glauben oder es glauben möchten, (mit einem Teil des Verstandes weiß man doch das es das wohl nicht gibt)das, Ihr lieber verstorbener noch irgendwo ist. Es ist einfach zu unvorstellbar das das alles gewesen sein soll. Das ein Mensch den man mit all seiner Vielfalt, seinem lächeln, seinem lachen all seiner liebe und wärme einfach so "weg" verlieren kann. Auch ich habe meinen Kindern gesagt das Ihre Oma im Himmel ist, sie jetzt Ihr Schutzengel ist und sie jederzeit mit Ihr reden können. Und wenn sie ganz tief in sich hinein hören bekommen sie auch eine Antwort.... Ob das nun jeder verstehen kann, mag dahingetellt sein aber auch ich erwische mich dabei, gerade in diesen Tagen, bei diesen heißen Nächten, wenn ich abends in den Sternenhimmel sehe zu meiner Mutter zu sprechen. Wohl auch weil ich nicht glauben kann, das daß alles gewesen sein soll. Es kann doch nicht sein das man einschläft und das war es......... Hota