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Bewußtlose aus PflegeWiki, der freien Wissensdatenbank Definition Bewußtlosigkeit Schwere Bewußtseinsstörung, bei der der Mensch nicht ansprechbar ist. Der Bewußtlose hat die Fähigkeit zur räumlichen Orientierung verloren und reagiert weder auf Fragen zur Person noch auf Reize. Die Ursache der Bewußtlosigkeit ist zunächst unklar. Es können zahlreiche Störungen zugrunde liegen z.B. * o Durchblutungsstörungen, o Entzündungen des Gehirns, o Schädel - Hirn Verletzungen, o Schock, o Vergiftungen o u.s.w. Pflege nach den ATLs Unser Ziel bei der Pflege des Bewußtlosen sollte sein, dem Patient den bestmöglichen physischen Zustand zu gewährleisten unter Vermeidung von Komplikationen. Dies wird in diesem Zusammenfassung anhand der ATLs bearbeitet. Sich waschen und kleiden * Der Patient kann Aufgrund seiner Bewußtlosigkeit seine Körperhygiene nicht durchführen. * Der Patient kann sich ebenfalls nicht alleine an und umziehen. o Dem Patient wird eine individuelle Körperhygiene gewährleistet, dies wird erreicht , indem man z. B + Angehörige des Patient nach seinen Gewohnheiten fragt. + Welche Crem hat der Patient gerne benutzt oder + welchen Rasierschaum?? + Hat der Patient warmes Wasser oder kaltes Wasser bevorzugt?? * Der Patient wird von 1 Pflegeperson nach seinen vorherigen Gewohnheiten ganz im Bett gewaschen. * Anschliessend wird die Mundpflege durchgerührt, zB mit Salbeitee und Lippenpflege mit Bepanthen, wenn keine Entzündungen der Mundschleimhaut vorhanden sind. o Ansonsten Arzt informieren und seinen Anweisungen folgen. * Nach der Grundpflege wird der Patient mit seiner Creme eingecremt, Hautschäden werden nach Anweisungen des Arztes behandelt. * der Patient wird situationsgerecht gekleidet, nach Möglichkeit mit der eigenen Kleidung, wenn diese nicht abschnürend ist. * dem Patient werden 2 mal in der Woche die Haare gewaschen * Bei Verschmutzung, oder zu langen Fingernägeln wird beim Patient eine Nagelpflege durchgeführt * Nasenpflege bei liegender Magensonde * Augenpflege bei fehlendem Lidschlagreflex Sich bewegen * Der Patient ist durch seine Unfähigkeit sich zu bewegen stark decubitusgefährdet * Der Patient wird in regelmäßigen Abständen ( Tagsüber alle 3 Stunden, Nachts alle 4 Stunden ) gelagert zur Druckentlastung. Dies geschieht im Intervall von der rechten zur linken Seite bei 30 °. * Beobachtung der Haut * Bei der morgendlichen Grundversorgung werden die Gelenke, sowie Extremitäten des Patient soweit möglich, ohne dem Patient zu schaden, bewegt. ( Hüftgelenk ) * Bei dem Patient besteht die Gefahr einer Thrombose aufgrund verlangsamter Fließgeschwindigkeit des Blutes, Gefäßwandschaden und erhöhter Gerinnungsneigung. * Der Patient erhält AT Srümpfe, oder die Beine werden gewickelt. Bei waschen des Patient wird herzwärts gewaschen. * Auf Anordnung des Arztes bekommt der Patient Heparin Essen und trinken * Der Patient kann oral keine Nahrung zu sich nehmen, er benötigt zur Nahrungsaufnahme Hilfe * Der Patient wird auf Anordnung der Ärzte parenteral ernährt. Dies kann über Infusionen, sowie über die künstliche Ernährung über Sonde oder PEG erfolgen. Hier müssen die Anordnungen der Ärzte befolgt werden und ein bestimmter Ablauf eingehalten werden. * der Patient ist Soor und Parotitis gefährdet aufgrund seiner mangelnden Kautätigkeit * Auswischen der Mundhöhle, Lippenpflege * Es besteht die Gefahr der Exikose. o Es muß eine Ein und Ausfuhr Bilanzierung erstellt werden. * Achten auf den Hautzustand, Gefahr der Ödembildung. Ausscheidung * Beim Patient besteht die Gefahr der Obstipation durch mangelnde Bewegung, sowie fehlender Bauchpresse. * Dem Patient eine regelmäßige schmerzfreie Defäkation gewährleisten evt. mit der Anwendung von Laxantien, wenn es mit Bauchmassage, Kümmel und Fencheltee nicht erreicht werden kann. * Der Patient kann keinen Urin halten, da die willkürliche Muskulatur erschlafft ist. * Patient erhält auf Anordnung eine Dauerkatheter (DK). Für Sicherheit sorgen * Der Patient kann Gefahren nicht erkennen und somit auch nicht vermeiden * Der Patient ist durch den DK Zystitis gefährdet durch aufsteigende Keime * Patient hat ein erhöhtes Infektionsrisiko durch venöse Zugänge o durch aseptisches arbeiten eine Infektion vermeiden, o regelmäßige Kontrolle von venösen Zugängen auf Rötung, Schwellung und Erwärmung o DK Pflege * Es besteht die Gefahr einer Aspiration o keine orale Nahrungsaufnahme, evtl. absaugen von Speichel * Austrocknung der Mundschleimhaut, * Gefahr der Decubitusbildung an der Nase durch die evtl. vorhandene Sonde Atmung * Es besteht Pneumoniegefahr durch eine flache Atmung oder durch ein Tracheostoma * täglich Abvibrieren, außer Wirbelsäule und Nieren, o wenn keine weiteren Kontraindikationen bestehen * Anwendung von der Pflege beim Tracheostoma Kommunikation * Patient kann sich nicht melden um Veränderungen mitzuteilen * häufige Kontrolle des Patient mit Vitalzeichenkontrolle * Patient immer über an Ihm verübte Tätigkeiten informieren * Der Patient kann sich nicht mitteilen, er ist aber evtl. In der Lage sein Umfeld wahrzunehmen o Nie im Beisein des Patient über Ihn reden, sondern immer mit Ihm reden Angehörige dazu ermutigen mit dem Patient zu reden o Evtl. Radio oder TV einschalten Ruhen und schlafen * Patient auf Veränderungen bzgl. seiner Bewußtseinslage beobachten * Patient auf Schmerzreize hin beobachten Körpertemperatur regulieren * Patient kann auf verschiedene Körpertemperaturen nicht aktiv reagieren * Beim Patient auf Anzeichen von Kälte z.B. Gänsehaut und Anzeichen von Wärme z. B schwitzen achten und reagieren * Extreme Temperaturschwankungen im Zimmer vermeiden Wahrung der Intimsphäre Die Intimsphäre der Patient muß im Rahmen der pflegerischen Tätigkeiten vom Pflegepersonal gewahrt werden * Mann wird vom Pfleger, Frau von Schwester gewaschen * Für Sichtschutz sorgen * Angehörige hinaus bitten Sinn finden/Religion * Der Patient kann nicht seinen religiöse, seelischen Bedürfnissen nachgehen * Angehörige um Rat bitten * Hl. Kommunion * Seelsorge für die Angehörigen
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