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Anlegen einer Infusion aus PflegeWiki, der freien Wissensdatenbank Bei der Vorbereitung und Durchführung einer Infusion muss stets die Sterilität der Lösung bewahrt bleiben! Vorbereitung * Kontrolle der verordneten Infusion (Patient, Lösung, Infusionsgeschwindigkeit, Personal) Infusionsmaterial bereitstellen Sinnvoll ist es, die Materialien auf einem Tablett zusammenzustellen: * angeordnete Infusionslösung (5er-Regel) * das Richten der Infusionslösung geschieht direkt vor dem Anlegen/Wechseln der Infusion * evt. Zusatzmedikamente (Kontrollieren !!) * Spritzen, Kanülen, Ampullensäge * Tupfer, (Haut-)Desinfektionsmittel * steril verpacktes Infusionsbesteck, -system * Pflaster, Schere * Abwurfbehälter * Stift * Infusionsständer * Venenpunktionskanülen * Staubinde * sterile Kompressen * bei Bedarf Lagerungshilfsmittel, Armschiene * Pflasterstreifen zum fixieren der Venenverweilkanüle und des Infusionsschlauches * Infusionsprotokoll Infusionsprotokoll Auf dem Infusionprotokoll sind folgende Fakten festzuhalten * Die Verordnung des Arztes * Name, Vorname, Zimmernummer des Patienten/Bewohners * Reihenfolge bei mehreren Infusionslösungen (hier sind auch die Infusionsbehälter mit Zahlen (I,II,III) zu versehen) * Besonderheiten, wenn zB ein bestimmtes Medikament zu einer bestimmten Zeit zugesetzt wurde, sind in ROT festzuhalten * gegebenenfalls eine Flüssigkeitsbilanz des Bewohners über Zufuhr und Ausfuhr Vorbereitung Pflegekraft * Händereinigung, * hygienische Händedesinfektion, * KONZENTRATION Vorgehen * Infusionsflaschen durchnummerieren * Name + Zimmernummer des Patient auf der Flasche vermerken * Ein Medikament soll hinzugefügt werden: o äußerste Abdeckung der Infusionsflasche lösen o Tupfer liegen lassen o Injektionsflüssigkeit in entsprechender Spritze aufziehen, mit einer zweiten Kanüle in die Infusionsflasche einspritzen o Gummistopfen mit desinfiziertem Tupfer und Pflaste wieder verschließen. o leere Ampulle vor entsprechende Flasche stellen. * Infusionsflaschen ohne Zusatzmedikament bleiben originalverschlossen. * Zusatzmedikamente, die später eingespritzt werden sollen (mit Material) auf Tablett bereitlegen * in die erste Tagesflasche neues Infusionsbesteck einstechen, Luft leer machen: * mit offener Schlauchklemme Dorn einstechen * Schlauchklemme schließen, Flasche auf den Kopf stellen, * Spiegel in Tropfenkammer herstellen * Schlauchklemme öffnen, eine Hand am Regulator * Flüssigkeit durchlaufen lassen bis keine Luft mehr im Schlauch ist * Gummi abklemmen, Schlauchklemme zudrehen * Vorderer Schutz bleibt zu. Werden der Infusionslösung noch Medikamente zugesetzt (sog. Mischinfusion), also in den Infusionsbehälter eingespritzt, ist besonders auf eine anschließende Trübung oder Ausflockung zu achten ! Dies würde bedeuten, daß die Infusionslösung NICHT eingesetzt werden darf, da sie lebensbedrohliche Komplikationen auslösen kann ! Dokumentation In den Patientenunterlagen muss eingetragen werden: * Lokalisation der Punktionsstelle * Infusionslösung / Medikamentenzusatz * Zeit (und Datum) und Dauer der Infusion * Reaktionen des Pat. Alle Infusionslösungen müssen steril und pyrogenfrei (Fieber) sein !
Hilfe beim Anlegen einer Infusion Das Anlegen einer Infusion ist AUFGABE DES ARZTES !!!!! * Zureichen der Staubinde oder selbständiges Stauen der Vene * Desinfektion der Einstichstelle * Öffnen der sterilen Verpackung mit der Verweilkanüle, so dass der Arzt die Kanülenflügel fassen kann * (nach erfolgreicher Venenpunktion) Ansatzstück des Infusionsbesteckes anreichen * Stauung der Vene lösen * Bedecken der Einstichstelle mit der sterilen, eingeschnittenen Kompresse * Fixieren der Kanüle und des Infusionsschlauches mit Pflasterstreifen
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