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Augenblicke zwischen Leben und Tod


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Dieses Thema hat 17 Antworten
und wurde 3.771 mal aufgerufen
 Umgang mit der Trauer
Seiten 1 | 2
Casey Offline


Beiträge: 7

03.05.2006 22:16
#16 RE: Trauere ich richtig oder falsch antworten

Mein Beileid an dich biggy. Ich kann es mir nicht vorstellen wie es ist das eigene kind zu verlieren. es tut mir soo leid für dich biggy.

du hast auch voll kommen recht, sie wollen nicht das wir traurig sind.
aber manchmal geht es nicht anders.

bin auch froh das ich nicht mehr trinke ab und zu ein glas rot wein am wochenende das wars.
was mir sehr angst macht das es für mich schon normal ist das meine mama nicht mehr hier bei uns ist.
ich gehe immer noch jeden tag zu ihr und rede mit ihr.

ihr sachen sind immer noch im schrank und ihr zahnbürste liegt immer noch da wo sie schon vor fast einen jahr lag, sogar die letzten klamotten liegen noch am selben platzen wo sie meine mama hin getan hat wenn ich staub wischen tu rücke ich sie nur zur seite und tu sie wieder da hin.
eine freundin hat mich mal gefragt warum ich die sachen nicht in den keller tu mein vater wollte es auch schon ich sagte dann nur wenn ich das mache dann ist es für mich abgeschlossen und vor dem habe ich angst. das es mal abgeschlossen ist das meiner mutter körper nicht hier ist sondern nur ihre seele.

Meinem vater geht es besser. er nimmt auch keine tabletten mehr und er geht am wochenende mal was trinken.

Heute war ich mit einer freundin und mit meiner tochter bei meiner mama und wir sassen auf einer bank genau gegenüber von meiner mama.
eine frau kam an mit ihrem mann und schaute das grab von meiner mama an und sagte den namen von meiner mama und ich war erstaunt das sie meine mama kannte.
sie erzählte mir dann das meine mama damals öfters auf dem friedhof war und sich die gräber von den kindern anschaute und das sie ins gespräch gekommen sind.
meine mama hat die frau gefragt was den mit ihrer tochter passiert und da erzählte die frau meiner mama das ihre tochter ermordet worden sei.
Meine mama hat anscheinend angefangen zu weinen. Sie sagte die menschen die krank sind und sterben wollen dürfen nicht gehn und die menschen die erst am anfang vom leben sind wird es einfach weggenommen.
Es wundert mich das meine mama oft auf dem friedhof war. Hätte ich nicht gedacht.

Grüssle

traueranzeige.at Offline


Beiträge: 2

10.11.2006 20:09
#17 RE: Trauere ich richtig oder falsch antworten

Ich kann mich dem Vorschreiber nur anschliesen. Also ich finde jeder muß für sich entscheiden, welche form der Trauer gut für sich ist.

Mit freundlichen Grüßen
http://www.traueranzeige.at

Casey Offline


Beiträge: 7

08.12.2006 15:17
#18 RE: Trauere ich richtig oder falsch antworten

Hallo ihr lieben,

ich wollte mich mal wieder melden und sagen das es uns sehr gut geht.
unsere gedanken sind immer noch bei unserer mama und sie fehlt uns sehr.
ich geniesse die zeit mit meiner tochter und wohne noch bei meinem vater.
meinem vater geht es eigentlich recht gut ausser das er am wochenende nie richtig schläft
er wacht oft auf und hat angst wieder einzuschlafen.
gestern hat er geträumt wie meine mama im schlafzimmer geschlafen hat und er auf der couch
er fragte sie darf ich nun rüber zu dir kommen da sagte meine mama nein deine zeit ist noch nicht gekommen.
ich hoffe es vom ganzen herzen wenn es bei uns soweit ist das wir ihr folgen müssen das sie uns bei seite stehen wird und das wir zusammen den weggehen.
Mama ich liebe dich über alles deine tochter
habe hier noch ein tolles gedicht. das habe ich im internet gefunden und die person hat mir aus der seele geschrieben.

Das teuerste, was ich besessen,
Ach, ganz verzweifelt gab ich´s her.
Und heißer Schmerz durchzieht die Seele,
ich habe keine Mutter mehr.

Ich rufe Dich mit tausend Tränen,
im tiefsten Traum der stillen Nacht.
Doch ungestillt bleibt all mein Sehnen,
sie schläft nur still, die einst gewacht.

Die mich geschützt in Lieb´ und Treue
und mich geführt mit zarter Hand.
Die unermüdlich stets auf neue viel Trost in jedem Kummer fand.

O Mutter, Mutter, ruh in Frieden!
Will schmücken still dein Grab!
Darauf laß ich tausend Blumen blühen,
weil ich so heiß geliebt Dich hab.

Der Sonne Gold umspielt den Hügel,
und Friede weht durch Wald und Flur.
Wie Geisterhand, auf leichten Flügel,
Kommt mir der Trost: Sie schläft ja nur.



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